Einkommensabhängige Knöllchen

Interessant finde ich den Untertitel: "Die spinnen, die Finnen."

Warum spinnen die denn? Diesen verkackten Kinderreim könnten die SpastiOnline Affen sich mal getrost stecken.

Hier sieht man allein schon nach wenigen Beiträgen, es gibt Pro- und Kontra Argumente...
letzendlich sind die Kontra-Argumente auch nur abhängig von der Weltanschauung, z.B. ob man meint Reiche haben es verdient Reich zu sein. Ansonsten ist das Strafmaß bei Bußgeldern basierend auf dem Einkommen eine gerechte Lösung, denn wie schon erwähnt, wäre ein fester Wert für reiche Menschen eher lachhaft und würde nicht wirklich abschreckende Wirkung haben.
 
das Strafmaß bei Bußgeldern basierend auf dem Einkommen eine gerechte Lösung, denn wie schon erwähnt, wäre ein fester Wert für reiche Menschen eher lachhaft und würde nicht wirklich abschreckende Wirkung haben.

Wieso sollte das denn gerecht sein?

Des weiteren sollte man Strafe und Bußgeld nicht vermischen!

Eine abschreckende Wirkung haben Bußgelder schon, denn wenn man zum Beispiel dreimal in einer Woche mit 15km/h zuviel erwischt wurde, droht auch ein Führerscheinentzug. Mann kann Bußgelder nicht alleinig betrachten, denn nach einer gewissen Häufigkeit können diese auch erhöht werden bzw es droht eine Strafe.
 

Das wurde schon mehrfach aufgeführt.

Zu geringe Bußgelder sind regelrechte Freibriefe für Menschen mit viel Geld. Natürlich wird ggf. der Führerschein irgendwann eingezogen, aber schon ein Fehltritt kann einer armen Person richtig weh tun, während eine reiche Person das einfach so abschüttelt - finanzielll gesehen.

Von daher ist eine prozentuale Regelung natürlich gerechter. Wenn du das nicht erkennst, bin ich schockiert.

Es ist übrigens ein interessanter Effekt, wenn man sich mal anschaut wie sich Leute gegen "mehr Steuern für Reiche" und ähnliche Vorhaben zur sozialen Umverteilung wehren... sogar Arme Menschen wehren sich z.T. dagegen, einfach nur aus einer Kombination von Hoffnung und Gier heraus. Sie hoffen auch irgendwann mal zu den Reicheren zu gehören und sind dann zu gierig um etwas abzugeben. Nicht, dass ich das hier beobachtet hätte, aber ich warte nur bis einer von den verkappten CDU oder FDP Wählern hier aus ihren Löchern gekrochen kommen :mad:
 
Also ich bin ebenfalls ein befürworter von "gleiches recht für alle" aaaber dann wohl doch nicht ganz überzeugt.
Ich finde die meisten hier haben es - was die verhältnismässigkeit betrifft - gut dargestellt.

Arbeitslose, körperlich benachteiligte, schüler etc bezahlen ja jetzt schon oft weniger eintritt etc.
Was ich persönlich sehr gut finde.

Ich arbeite übrigens auf die selbständigkeit hin und stelle gerade einen businessplan zusammen,
der genau das beachtet. Sprich finanziell benachteiligte in sofern unterstützt, dass diese ebenfalls
von "dienstleistungen" gebrauch nehmen können, die sonst nur besser verdiener wahrnehmen könnten.
 
Ueber Steuern wollen wir aber jetzt nicht anfamgen zu diskutieren, oder?

Ich sehe es eben anders.

Vor allem, wenn man jetzt hergehen würde und sagen, das Falschparken fortan 10% des monatlichen Einkommens kostet, kommen doch gleich schon wieder die nächsten an, das dies ungerecht sei.......siehe Steuer.
 
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