Einkommensabhängige Knöllchen

Wie weit möchte man es mit der Gleichheit bringen - nur die Strafzettel? Natürlich findet man es ungerecht, wenn es einen schmerzt, den anderen hingegen kaum juckt. Das könnte man beliebig weiter treiben.
Nicht allen ist fällt das Geld in den Schoß. Jemand, der hart gearbeitet hat, um in eine bestimmte Position zu gelangen und folglich mehr verdient, wird es vermutlich nicht gerecht finden, dass er dafür nun bestraft wird.
Absolute Gleichheit, wäre wohl dann der Kommunismus, zumindest von der Grundidee.
 
Wie weit möchte man es mit der Gleichheit bringen - nur die Strafzettel? Natürlich findet man es ungerecht, wenn es einen schmerzt, den anderen hingegen kaum juckt. Das könnte man beliebig weiter treiben.
Nicht allen ist fällt das Geld in den Schoß. Jemand, der hart gearbeitet hat, um in eine bestimmte Position zu gelangen und folglich mehr verdient, wird es vermutlich nicht gerecht finden, dass er dafür nun bestraft wird.
Absolute Gleichheit, wäre wohl dann der Kommunismus, zumindest von der Grundidee.

Die meisten Vermögen sind vererbt, jedenfalls die großen Vermögen, von aktuell ein paar Internetglücksrittern abgesehen.

Der hart Gearbeitete (ich bin ja der Meinung, die wirklich harten Jobs werden eher schlecht bezahlt) in guter Position soll ja nicht härter bestraft werden, als jemand, der nicht so viel Glück hatte, sondern nur adäquat.

Es ist immer lustig, wenn sich Leute, die keine oder wenig Kohle haben, sich für die Rechte der Reichen einsetzen in der stillen, aber meist vergeblichen Hoffnung auch mal dazuzugehören.
 
Wie weit möchte man es mit der Gleichheit bringen - nur die Strafzettel? Natürlich findet man es ungerecht, wenn es einen schmerzt, den anderen hingegen kaum juckt. Das könnte man beliebig weiter treiben.
Nicht allen ist fällt das Geld in den Schoß. Jemand, der hart gearbeitet hat, um in eine bestimmte Position zu gelangen und folglich mehr verdient, wird es vermutlich nicht gerecht finden, dass er dafür nun bestraft wird.
Absolute Gleichheit, wäre wohl dann der Kommunismus, zumindest von der Grundidee.

Jemand der mehr verdient soll dafür ja nicht bestraft werden, das Ziel ist das die Strafe für ihn auch spürbar ist.
Wenn es trotz hohen Einkommens im Geldbeutel weh tut, wird es seltener passieren das sich Wohlhabende danebenbenehmen weil sie es sich ja leisten können.


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Die meisten Vermögen sind vererbt, jedenfalls die großen Vermögen, von aktuell ein paar Internetglücksrittern abgesehen.
Der hart Gearbeitete (ich bin ja der Meinung, die wirklich harten Jobs werden eher schlecht bezahlt) in guter Position soll ja nicht härter bestraft werden, als jemand, der nicht so viel Glück hatte, sondern nur adäquat.


Ich habe keine Statistik parat. Da wäre wohl erst zu klären, ab wann man vermögend ist.

Hier aus der Süddeutschen:

Wenn der Berliner Politologe Klaus Schroeder seine Studenten fragt, wer für sie eigentlich als reich gilt, sagen die meisten: Reich ist ein Privathaushalt, der netto mehr als 15.000 Euro pro Monat zur Verfügung hat. Repräsentative Umfragen wiederum zeigen, dass für die Bevölkerung jemand reich ist, wenn er mehr als 9000 Euro monatlich verdient. Landläufig spricht man auch von den "oberen Zehntausend".
Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) wollte es genauer wissen und durchleuchtete die oberen zehn Prozent der Bevölkerung. Stimmt das Ergebnis, dürfte mancher erstaunt feststellen: "Huch, da könnte ich ja auch dazugehören." Denn im Durchschnitt beläuft sich laut IW das Nettoeinkommen der reichsten zehn Prozent der Bevölkerung auf 4300 Euro monatlich.

In meinem Freundeskreis befinden sich mehrere Fabrikanten und Großgrundbesitzer. Alle arbeiten sehr sehr hart und haben in der Vergangenheit schon mal ihr gesamtes Vermögen riskiert.
Ein alter Arbeitskollege und alter Freund von mir arbeitet seit mehreren Jahren als Freiberufler. Er verdient am Tag 1000€/ Brutto. Wir arbeiten für die gleiche Firma, er als Freiberufler und ich als Angestellter. Demnach müßte er mehr für Strafen zahlen als ich. Doch keiner berücksichtigt die Riskien, die man als selbstständiger so hat.
Gerecht, nein, finde ich nicht. Viele stellen sich den reichen Schnösel vor, der nur durch Papas Geld vermögend geworden ist, oder nur durch Glück, vielleicht weil man es selbst nicht hinbekommen hat.

Es ist immer lustig, wenn sich Leute, die keine oder wenig Kohle haben, sich für die Rechte der Reichen einsetzen in der stillen, aber meist vergeblichen Hoffnung auch mal dazuzugehören.

Das muß ja wohl an mich adressiert sein, oder ("keine oder wenig Kohle")?
Außerdem geht es hier nicht darum, dass nur Superreiche um mehr Geld gebeten werden. Es geht hier um einkommensabhängige Knöllchen! Demnach müßte ich mehr zahlen, da mein Einkommen über dem Durchschnitt liegt. Sollte ich noch Räume im Haus vermieten gar mehr.
Menschen, die studiert haben verdienen in der Regel mehr. Sie haben in der Vergangenheit auf vieles verzichtet, erhalten erst viel später ein Gehalt. Anschließend machen sie evtl. Karriere (kommt auch nicht von alleine und geht oft Hand in Hand mit erneutem Verzicht) und am Ende dürfen sie mehr zahlen. Fair finde ich das nicht.
 
Die meisten Vermögen sind vererbt, jedenfalls die großen Vermögen, von aktuell ein paar Internetglücksrittern abgesehen.

Der hart Gearbeitete (ich bin ja der Meinung, die wirklich harten Jobs werden eher schlecht bezahlt) in guter Position soll ja nicht härter bestraft werden, als jemand, der nicht so viel Glück hatte, sondern nur adäquat.

Es ist immer lustig, wenn sich Leute, die keine oder wenig Kohle haben, sich für die Rechte der Reichen einsetzen in der stillen, aber meist vergeblichen Hoffnung auch mal dazuzugehören.


es geht um verdienst (im sinne von einkommen), nicht um vermögen. und ganz nebenbei: nicht jedes vermögen bedeutet reichtum.
 
Ich habe keine Statistik parat. Da wäre wohl erst zu klären, ab wann man vermögend ist.

Hier aus der Süddeutschen:

In meinem Freundeskreis befinden sich mehrere Fabrikanten und Großgrundbesitzer. Alle arbeiten sehr sehr hart und haben in der Vergangenheit schon mal ihr gesamtes Vermögen riskiert.
Ein alter Arbeitskollege und alter Freund von mir arbeitet seit mehreren Jahren als Freiberufler. Er verdient am Tag 1000€/ Brutto. Wir arbeiten für die gleiche Firma, er als Freiberufler und ich als Angestellter. Demnach müßte er mehr für Strafen zahlen als ich. Doch keiner berücksichtigt die Riskien, die man als selbstständiger so hat.
Gerecht, nein, finde ich nicht. Viele stellen sich den reichen Schnösel vor, der nur durch Papas Geld vermögend geworden ist, oder nur durch Glück, vielleicht weil man es selbst nicht hinbekommen hat.

Das muß ja wohl an mich adressiert sein, oder ("keine oder wenig Kohle")?
Außerdem geht es hier nicht darum, dass nur Superreiche um mehr Geld gebeten werden. Es geht hier um einkommensabhängige Knöllchen! Demnach müßte ich mehr zahlen, da mein Einkommen über dem Durchschnitt liegt. Sollte ich noch Räume im Haus vermieten gar mehr.
Menschen, die studiert haben verdienen in der Regel mehr. Sie haben in der Vergangenheit auf vieles verzichtet, erhalten erst viel später ein Gehalt. Anschließend machen sie evtl. Karriere (kommt auch nicht von alleine und geht oft Hand in Hand mit erneutem Verzicht) und am Ende dürfen sie mehr zahlen. Fair finde ich das nicht.

Nehmen wir doch mal an, die Strafe für Rasen läge bei 10% des Monatseinkommens. Der Kollege der 1500 Euro verdient, zahlt 150 Euro und der Kollege, der 10000 Euro verdient, zahlt 1000 Euro Strafe. Wen würde denn die Strafe härter treffen?

Es ist ja schön, wenn du dir Gedanken darüber machst, das Reiche zu hart bestraft werden könnten. Das Leben zeigt, oft passiert das nicht.
 
Dazu als Anmerkung: Wir reden hier immernoch von "Bestrafungen" im wörtlichen Sinne. Die Leute haben gegen Regeln verstoßen, deswegen sollen sie zahlen.

Natürlich ist es ein deutlicher Mehraufwand das Ganze nachzuvollziehen, wer wirklich reich ist und wer nicht, wenn jemand Vermögend ist z.B. wird das auch nochmal ungleich schwerer.

Das ändert aber nichts daran, dass die grundsätzliche Idee gerechter ist, als der Pseudosozialscheiss den wir im Moment haben. Unabhängig davon wie hart Leute zuvor für ihr Geld gearbeitet haben.

Das Leute durch harte Arbeit an viel Geld kommen ist sowieso eine Mär, wie der amerikanische Traum, um die Leute "unten" bei Laune zu halten. Da gehört genauso viel Glück dazu, zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Durch ein Studium gehört man vielleicht zu den Besserverdienenden, aber auch dann ist es leichter eine prozentuale Strafe zu bezahlen, weil einfach mehr da ist. Aber wiegesagt, es handelt sich um eine Strafe. (jaja Bußgeld... ich rede hier Umgangssprache, kein Juristengesabbel)
 
Nehmen wir doch mal an, die Strafe für Rasen läge bei 10% des Monatseinkommens. Der Kollege der 1500 Euro verdient, zahlt 150 Euro und der Kollege, der 10000 Euro verdient, zahlt 1000 Euro Strafe. Wen würde denn die Strafe härter treffen?

Es ist ja schön, wenn du dir Gedanken darüber machst, das Reiche zu hart bestraft werden könnten. Das Leben zeigt, oft passiert das nicht.

Es geht nicht explizit um Reiche, sondern um einkommensabhängige Bußgelder.
Ich sehe das etwas losgelöst von den Bußgeldern. Meiner Ansicht eine Grundsatzfrage, ob und wo besserverdienende den Kopf hinhalten müssen, im Rahmen der "Gleichheit". Mag sein, dass es in bestimmten Bereichen Sinn machen könnte. Das möchte ich nicht in Abrede stellen.
 
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