Erziehungsstile

luxi72

Well-Known Member
AW: Erziehungsstile

So süss. Söhne sind einfach was Tolles und kuschliger als manche Mädchen. Und lieber cool als zickig...
Meiner schreibt mir mit 25 noch in jeder SMS "HDL", ich kenne keine Tochter, die das macht.

Das stimmt. Mütter und ihre Jungs :wink: Ich muss gestehen, hätte ich es mir aussuchen können, hätte ich mich vor der Geburt für ein Mädchen entschieden. Heute bin ich froh. :lol:
Mein Exmann hätte auch gern ein Mädchen gehabt, weil die immer eher ein engeres Verhältnis zum Papa haben. Trotzdem gehen die beiden aber auch heute noch, trotz Pubertät, liebevoll miteinander um.
 
J

Junimond

Guest
AW: Erziehungsstile

Das kenne ich auch. Seid Ihr eigentlich auch der Meinung, dass unsere Generation viel mehr draussen gespielt hat oder bilde ich mir das ein?

ich sehe das auch soooooooo! wir waren viel draussen und ganz traurig, wenn die laternen angingen und wir heim mussten! na, ja gummihopse und verstecken spielt ja wohl niemand mehr heute.........aber ganz ehrlich, bei all den kranken geschichten, die man heute hört und liest, wäre ich bestimmt auch froh, wenn mein kind mit ihren freunden wii/nintendo spielt und ich nicht angst haben muss, dass sie opfer eines perversen wird. ich mag diesen gedanken nicht wirklich, aber frei machen kann ich mich auch nicht davon!!!
 

alterali

Well-Known Member
AW: Erziehungsstile

Aus heutiger Sicht finde ich das Wort Erziehung schon irgendwie unpassennd.

Liebe, Sicherheit, Rückhalt, Anreize, Freiräume, Zeit für sich allein, Regeln sicher auch.

Ein besseres Wort wäre Entwicklungshilfe8) oder noch besser coaching.

Das alles ist mir persönlich widerfahren, wenn auch nicht immer effizient.
Und nicht nur von den Eltern.

Was ich zutiefst ablehne: Den Eltern die Verantwortung allein anzulasten.

Es ist eine Illusion, das die Entwicklung eines Menschen nur durch die Eltern bestimmt ist.
Die Ghettos wurden hier schon angesprochen.
Und die Schule, die ihre per Schulgesetz vorgegebenen Regeln schon nicht einhält und teilweise auch nicht einhalten kann.

Was mich auch immer wieder sinnieren lässt:

Die Generation, die die Chance hatten, aus einem armseligen Elternhaus (Schröder und co.) heraus Karriere zu machen, haben es geschafft, andere an den Rand zu drängen, zum Wohle der eigenen Kinder.
 
S

schneidersitz

Guest
AW: Erziehungsstile

ERziehung?

Wir haben unsere Kinder mit sehr viel Liebe, sehr viel Basteln, sehr viel Vorlesen vorm Zubettgehen, sehr viel Humor, ganz vielen Ritualen, ganz viel Körperkontakt, ganz viel "ich liebe Dich" und ganz viel kuscheln, herumalbern und knuddeln... aber auch mit einer nötigen Strenge und und mit eindeutigen Grenzen erzogen.

Ich habe mit meinen Kindern, als sie noch kleiner waren nie diskutiert. Sie bekamen zu einer Entscheidung eine Erklärung und damit hatte es sich.
(Die Erklärung war aber kein "weil ich das sage" oder "weil es so ist".... das haben ich bei meinen Eltern gehasst.)
Wenn es z.B. hiess "warum muss ich abtrocknen?" war die Antwort "Weil wir alle im Haushalt mithelfen muss" (in aussführlicher Form).
Und da wurde nicht diskutiert.... da wurde abgetrocknet.
Ich habe auch nie versucht meinen Kindern eine Freundin, sondern ihnen eine gute Mutter zu sein.

Mein Verhältnis zu meinem Bruder z.B. ist nicht das Beste. Wir sind nicht zerstritten oder so, aber wir finden nicht zu einander. Er ist fast 7 Jahre älter, vielleicht liegt es daran.
Deshalb versuche ich das Verhältnis meiner Kinder zu einander zu stärken.
Ich sage, wenn ich mit dem einen Kind über das andere spreche immer "dein Bruder" oder "deine Schwester", nenne sie nicht beim Namen.

EIn Thema wären noch die Grosseltern....
Es gab immer eine Regel bei uns und die hiess "bei Oma und Opa gelten deren Regeln"... da haben wir auch nicht reingeredet. Wenn es denn bei der einen Oma mal Cola, und bei der anderen längeres Aufbleiben gab, dann war das eben so.

Unsere Erziehung haben wir nicht geplant oder aus schlauen Büchern, sie hat sich intuitiv so ergeben.
 

Gizelle

Well-Known Member
AW: Erziehungsstile

Das stimmt. Mütter und ihre Jungs :wink: Ich muss gestehen, hätte ich es mir aussuchen können, hätte ich mich vor der Geburt für ein Mädchen entschieden. Heute bin ich froh. :lol:
Mein Exmann hätte auch gern ein Mädchen gehabt, weil die immer eher ein engeres Verhältnis zum Papa haben. Trotzdem gehen die beiden aber auch heute noch, trotz Pubertät, liebevoll miteinander um.

Mir ging es genauso. Söhne gehen dann später sonntags immer zur Schwiemu mit...Töchter sind da enger, dachte ich. Aber hey, mein Sohn kommt morgen zu mir für ein paar Tage, es geht also auch. :)
 
C

CrazyWoman

Guest
AW: Erziehungsstile

(...)..aber ganz ehrlich, bei all den kranken geschichten, die man heute hört und liest, wäre ich bestimmt auch froh, wenn mein kind mit ihren freunden wii/nintendo spielt und ich nicht angst haben muss, dass sie opfer eines perversen wird. ich mag diesen gedanken nicht wirklich, aber frei machen kann ich mich auch nicht davon!!!

Es ist statistisch bewiesen, dass sexuelle Übergriffe und Gewalt früher häufiger stattfanden. Nur heute werden sie durch Medienhype gepusht, das heißt man bekommt sie öfter mit.
 

blackcyclist

Gesperrt
AW: Erziehungsstile

ich sehe das auch soooooooo! wir waren viel draussen und ganz traurig, wenn die laternen angingen und wir heim mussten! na, ja gummihopse und verstecken spielt ja wohl niemand mehr heute.........aber ganz ehrlich, bei all den kranken geschichten, die man heute hört und liest, wäre ich bestimmt auch froh, wenn mein kind mit ihren freunden wii/nintendo spielt und ich nicht angst haben muss, dass sie opfer eines perversen wird. ich mag diesen gedanken nicht wirklich, aber frei machen kann ich mich auch nicht davon!!!

Die Zahl der "Perversen" hat eigentlich rein statistisch gesehen, abgenommen. Nur wird das Thema von den Medien gern aufgeblasen, bis dann keiner mehr aus Angst sein Kind draußen spielen läßt.

Dabei gehen die wirklichen Gefahren für Kinder eher vom Straßenverkehr und Vätern aus, "kranke Perverse" rangieren ziemlich wit hinten. So schlimm jeder Fall ist und natürlich jeder einer zu viel.
 
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