Essener Tafel

Das ist sehr schön und lobenswert. Aber doch verkehrt, denn nun braucht die Politik sich ja nicht mehr um die Ursachen kümmern.
Das Problem habe ich immer schon, wenn Eltern genötigt werden, sich an der Renovierung von Schulen zu beteiligen. Mal einen Eimer Farbe an die Wand schmeißen. Das ist nicht die Aufgabe von Eltern! Wenn Eltern bereit sind, ehrenamtlich was zu machen, da gibt es weit sinnvolleres!

Aber wenn die Alternative ist, das alles weiterhin so vor sich hinrottet? o_O
 
Das Problem habe ich immer schon, wenn Eltern genötigt werden, sich an der Renovierung von Schulen zu beteiligen. Mal einen Eimer Farbe an die Wand schmeißen. Das ist nicht die Aufgabe von Eltern! Wenn Eltern bereit sind, ehrenamtlich was zu machen, da gibt es weit sinnvolleres!

Aber wenn die Alternative ist, das alles weiterhin so vor sich hinrottet? o_O

Bei uns im Ort hat die öffentliche Hand schon längst die Initiative den Bürgern überlassen.
Aus Kostengründen werden kaum noch Schönheitsreparaturen gemacht.
Straßen sind ein Schlaglochparadies
Die Krötentunnel sind verweist
Schule und Kindergarten sind in einem erbärmlichen Zustand vor allem die Toiletten sind uralt und schäbig.
Kein Winterdienst mehr auf Bürgersteigen ohne Anwohner
Straßenlaternen werden teils ausgelassen
Das Kirchendach ist undicht
Spielplätze sind gefährlich und ungepflegt
Die Grünanlagen werden von Unkraut dominiert.
Die Gemeinde der und der Kreis haben notorische Geldnot.
Vereine wie die der Heimatfreunde dem Turnverein der freiwilligen Feuerwehr
den Tierschützern der freiwilligen Alten Initiative und natürlich den zwei Karnevalvereinen
auch die Elterninitiativen und Messdiener haben mittlerweile viele Aktionen ins leben gerufen
dem allgemeinen Stillstand entgegenzuwirken.
Als ich vor 30 Jahren hierher zog war das Dorf noch noch inhaber des Preises "Unser Dorf soll schöner werden"
und dass hat nicht nur an mir gelegen sondern es wurde das allgemeine Ortsbild beurteilt außerdem
bin ich auch auch nicht mehr neu :D
Aber nichts desto trotz finde ich dass durch die private Arbeit die Menschen wieder zusammenfinden
Grade die rüstigen Rentner haben ein enormes Potential Aufgaben zu übernehmen.
Warum sollte so etwas nicht gefördert werden.
Man überschätzt die möglichkeiten der Kommunen denn die leiden auch unter Überverwaltung ,Kostenexplosionen und Reglementierungen durch Bund und Länder und die wiederum durch die EU.
 
Bei uns im Ort hat die öffentliche Hand schon längst die Initiative den Bürgern überlassen.
Aus Kostengründen werden kaum noch Schönheitsreparaturen gemacht.
Straßen sind ein Schlaglochparadies
Die Krötentunnel sind verweist
Schule und Kindergarten sind in einem erbärmlichen Zustand vor allem die Toiletten sind uralt und schäbig.
Kein Winterdienst mehr auf Bürgersteigen ohne Anwohner
Straßenlaternen werden teils ausgelassen
Das Kirchendach ist undicht
Spielplätze sind gefährlich und ungepflegt
Die Grünanlagen werden von Unkraut dominiert.
Die Gemeinde der und der Kreis haben notorische Geldnot.
Vereine wie die der Heimatfreunde dem Turnverein der freiwilligen Feuerwehr
den Tierschützern der freiwilligen Alten Initiative und natürlich den zwei Karnevalvereinen
auch die Elterninitiativen und Messdiener haben mittlerweile viele Aktionen ins leben gerufen
dem allgemeinen Stillstand entgegenzuwirken.
Als ich vor 30 Jahren hierher zog war das Dorf noch noch inhaber des Preises "Unser Dorf soll schöner werden"
und dass hat nicht nur an mir gelegen sondern es wurde das allgemeine Ortsbild beurteilt außerdem
bin ich auch auch nicht mehr neu :D
Aber nichts desto trotz finde ich dass durch die private Arbeit die Menschen wieder zusammenfinden
Grade die rüstigen Rentner haben ein enormes Potential Aufgaben zu übernehmen.
Warum sollte so etwas nicht gefördert werden.
Man überschätzt die möglichkeiten der Kommunen denn die leiden auch unter Überverwaltung ,Kostenexplosionen und Reglementierungen durch Bund und Länder und die wiederum durch die EU.
Und da schließt sich ja ein Kreis. :)

Warum nimmt der Bund nicht hier jetzt ein Haufen Geld in die Hand – Und setzt die Mittzwanziger-Flüchtlinge mal an die Arbeit? Das meiste, was Du aufzählst, erfordert ja nun keine Facharbeiter. Straßenlöcher, Kirchendach. Selbst da braucht man vielleicht Hiwis, Bauhelfer.

Die Flüchtlinge in Essen, die die Tafel aufmischen, das haben wir noch gar nicht diskutiert, das sind ja die Guten. Die, die hier bleiben wollen, und die das legal tun wollen. Die, die im Görli Drogen verticken, die gehen eh nicht zur Tafel. Die, die da zur Tafel gehen, die haben eine enormste Kraftanstrengung unternommen, bis sie hier hergekommen sind; dabei auch traumatische Erfahrungen gemacht. Wollen wir zur Zeit zumindest gar nicht wissen. Und die sind jetzt hier verdammt, abzuhängen, abzuwarten. Rumzuhängen. Nichts zu tun. Obwohl voller Tatendrang; obwohl es doch jetzt erst los gehen sollte! Anträge, Deutschkurse. Gespräche mit Sozialarbeitern, die doch zu nichts führen. Zur Traumabearbeitung ist noch viel zu frisch; sie wollen und müssen erst mal verdrängen, was tun, aufbauen. Aber. Nichts bewegt sich. Auch: finanziell. Viele stehen in Versprechen. Schulden.

Warum gibt man ihnen nicht vier, sechs Stunden täglich sinnvolle Arbeit; nicht üppig, aber fair bezahlt? Naja – O.k. bezahlt; drei-Euro-Jobs zusätzlich zur Stütze? Und nutzt die Gelegenheit, unser aller Leben vor Ort wieder lebenswerter zu machen? Natürlich auch mit Abgehängten von denen, die schon länger hier wohnen. Nicht nur, um Neiddebatten nicht erst aufkommen zu lassen, sondern auch aus Integrationsgründen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist ja gerade der Punkt jetzt.

Es steht so viel auf der Kippe. Verwahrlost vor sich hin. Wir leben von der Substanz. Irgendwie geht es alles noch.

Aber jetzt kommen die Flüchtlinge noch dazu. Das ist, was wir an der Tafel in Essen sehen: Es geht nicht mehr so weiter. Die Flüchtlinge sind der Tropfen, der das Faß zum Überlaufen bringt. Daran ist nicht der Tropfen schuld.

Und entweder kriegen wir jetzt die Kurve. In eine wieder ganz andere Richtung. Oder aber, die allgemeine Wahrnehmung wird: Seitdem die Flüchtlinge hier sind, geht alles endgültig den Bach runter. Und Du kannst dir noch so vernünftig erklären, daß es ja nicht an ihnen gelegen haben wird. Die Assoziation, die pawlowsche Konditionierung wird bleiben.

Ich weiß noch, wie viele gesagt haben: Seit der Einführung des Euro bin ich pleite. Sie haben vergessen, mit dem Euro auch die Preise zu halbieren.
 
Die ganz prinzipielle Frage ist ja:

Kindergärten. Schulen. Straßen.
Theater.
Die haben wir ja mal aufgebaut. Vor Zeiten. Das hat Geld gekostet.

Wir haben seitdem kein Minuswachstum. Es geht uns, laut Merkel, so gut wie nie. In NRW haben wir die niedrigsten Arbeitslosenzahlen aktuell seit der Wende.

Warum soll heute das Geld nicht mehr da sein: Nicht, das alles aufzubauen – Sondern nur, zu erhalten? Zu renovieren? Wo war denn früher das Geld, das heute nicht mehr da sein soll? Wo wir doch heute gesamtgesellschaftlich viel, viel reicher sind?
 
Steckt vielleicht viel in marodem Rüstungskram und deren Anwendung in weit entfernten Gebieten wo wir den Frieden verteidigen, ach nee die dortigen Soldaten trainieren, damit die auch ordentlich Krieg spielen können.
 
Warum nimmt der Bund nicht hier jetzt ein Haufen Geld in die Hand – Und setzt die Mittzwanziger-Flüchtlinge mal an die Arbeit? Das meiste, was Du aufzählst, erfordert ja nun keine Facharbeiter. Straßenlöcher, Kirchendach. Selbst da braucht man vielleicht Hiwis, Bauhelfer.
Weil das rechtswidrig ist!

Genau so, wie 99% der 1€ Jobs rechtswidrig sind!

Die Anforderungen sind im SGB geregelt, wonach solche Tätigkeiten "vom öffentlichen Interesse", "zusätzlich" und "wettbewerbsneutral" sein müssen.

Wenn du nun einen Flüchtling oder Arbeitslosen, im Rahmen einer AGH/MAE, dort die Maloche machen lässt, dann ist es nicht wettbewerbsneutral und auch nicht zusätzlich.

Nimmt diese Maßnahme zudem die Arbeit der hiesigen Handwerksbetriebe ab. Die Handwerker könnten wegen Wettbewerbsverzerrung klagen. Zudem sind die staatlichen Einrichtungen verpflichtet, auszuschreiben.

Dem steht danach auch due berechtigte Frage nach der Verwendung der Steuereinnahmen und der Haushaltskalkulation der Kommunen.
 
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