boah diese Einstellung ist aber auch sehr unsensibel und kompromisslos. Wenn das bei denen nun mal so anerzogen wurde, dann ist es bestimmt nicht leicht es einfach so hinzunehmen.
stell dir mal vor:
du willst zu dem Mann ziehen, den du liebst, er kommt aber leider aus einer Kultur, wo Ratten göttlich sind (habe letztens so einen Bericht aus Indien gesehen). Das heißt man muss sich um Gottes Gnade willen, ein paar im Haus halten, sie füttern und darf sie unter keinen Umständen töten. Die Viecher sind riesengroß, wie man sie aus Horrorfilmen kennt. Und du ekelst dich vor Ratten, weil sie in unserem Kulturkreis nun mal als dreckig, krankmachend und gefährlich gelten. Aber du liebst diesen Mann.
Da habt ihr dann ein kulturelles Problem, das man irgendwie angehen muss. Ich finde, egal für welchen Weg man sich am Ende entscheidet, man muss wenigstens mal in Ruhe drüber sprechen und dem anderen Verständnis rüber bringen. Auf beiden Seiten.
Mit dieser "so ist es - friss oder stirb"- Haltung kommt man doch in eine multi-kulturellen Beziehung nicht weit.