Flüchtlingskrise

Für mein Sprachgefühl aber ist ein Asylant einer, der das Asylrecht in Anspruch nimmt, der also individuelle Verfolgung nachweisen kann: Can Dündar zum Beispiel. Oder ein LGTB-Aktivist aus Marokko. Ein Flüchtling hingegen ist einer, der gemäß der Genfer Flüchtlingskonvention hier ist, also weil seine Stadt, seine ganze Heimatregion zerbombt ist; Kurden aus Kobane zum Beispiel.
Juristisch ist dem wohl nicht so. Auch Flüchtlinge finden Asyl.
 
Entschuldigung, aber Du, EnRetard und Mendelsohn, ihr haltet euch doch selbst nicht an eure hohen Moralansprüche, ihr selbst nutzt das Wort Flüchtling, obwohl dieses auch schon mitlerweile nicht mehr als politisch korrekt angesehen wird, Flüchtling wurde durch Schutzsuchende und Menschen mit Fluchterfahrung ersetzt.


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Ich benutze sowohl Flüchtling als auch Geflüchtete. Ebenso wie der Kommentator im Merkur kann ich nicht nachvollziehen, dass die Endung auf -ling eine Bezeichnung kontaminiert. Flüchtling ist im Gegensatz zu "Asylant" nicht negativ besetzt. Die Bezeichnungen Asylsuchende bzw. -bewerber und Asylberechtigte benutze ich, wenn es um den Status geht.
 
Anscheinend gibt es im neuen AfD-Pegida-Deutschland ein Grundrecht auf Beleidigungen.
Gauleiters ungeliebte Boateng-Nachbarschaft, Gauleiters Türkenentsorgung und eben Asylsuchende oder gar, wie Arnie gestern, Asylberechtigte als "Asylanten" zu schmähen. Auch die Naiv-Tuerei ist das bekannte AfD-Muster, im Fall der Türken-Entsorgung gerade erst in diesem Hause festgestellt.
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Bei dem Wort "Asylant" ist es ganz einfach. Wer Geflüchtete willkommen heißt, benutzt diese Vokabel nicht.

Das bestimmt wer, Du? Da täuschst du dich.
 
Ich fand den Link zur Süddeutschen ja ganz interessant. „Flüchtlinge“ war im Nachkriegsdeutschland negativ besetzt, darum sprach man lieber von „Heimatvertriebenen“. (Übrigens auch bei den baltischen Heimatvertriebenen.) (Was nebenbei anzeigt, daß das Ringen um Worte und „political correctness“ älter ist als „1968“.) Später fand man das ausländische und darum neutralere Wort „Asylant“. Das gilt heute wieder als verdorben, darum spricht man heute wieder von „Flüchtlingen“ ... auch schon nicht mehr.

Scheint eine Eigenschaft der deutschen Sprache ... der Deutschen zu sein, jeglichen unschuldigen Begriff für „Neuankömmlinge“ erst einmal pejorativ zu kontaminieren.

Wie anderswo schon gesagt: Das hat aber nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun. Wir Deutschen sind nicht ausländerfeindlich. Die „Flüchtlinge“ der 50er Jahre waren überwiegend Deutsche. Wir sind nicht ausländerfeindlich, das ist auch nur so ein deutschenfeindliches Vorurteil. Wir sind nur fremdenfeindlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, die Ausländer fackeln sich selber ab und schlagen sich gegenseitig mit Dönern tot, deshalb ja Döner-Morde. Und die AfD ist auch keine Ausländerhasser-Partei sondern Notwehr, genauso wie die aufrechten Pegida-Demonstranten. :eek::eek::eek::eek::eek:

Da kennst du uns Deutsche aber schlecht, Deutsche sind sogar ausgesprochen ausländerfreundlich.
Nur weil man kein Fan von nordafrikanischen Intensivstraftätern und illegaler Massenzuwanderung ist, macht einem das nicht zum Ausländerfeind.


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Nein, die Ausländer fackeln sich selber ab und schlagen sich gegenseitig mit Dönern tot, deshalb ja Döner-Morde. Und die AfD ist auch keine Ausländerhasser-Partei sondern Notwehr, genauso wie die aufrechten Pegida-Demonstranten. :eek::eek::eek::eek::eek:

Da kennst du uns Deutsche aber schlecht, Deutsche sind sogar ausgesprochen ausländerfreundlich.
Nur weil man kein Fan von nordafrikanischen Intensivstraftätern und illegaler Massenzuwanderung ist, macht einem das nicht zum Ausländerfeind.


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Ich habe nichts gegen Fremde. Einige meiner besten Freunde sind Fremde. Aber diese Fremden sind nicht von hier!
 
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