Freiwilligendienst

l_a_d_y

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AW: Freiwilligendienst

bei uns im praktischen Jahr sind viele mit " Migrationshintergund" in die Entwicklungsländer gereist... das war zum einen die beste Option sich medizinisch weiterzuentwickeln , neue Erfahrungen zu sammen, ein anderes Land zu sehen und das Gefühl zu haben was zu leisten...
 

night_rider

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Wow so viele Antworten, Danke:)

Erstmals, Alte Glucke, ich glaube nicht, das es Stipendien gibt für die ab 40. Das höchste Alter ist meist 30, ich habe da viel Erfahrung mit scholarships gemacht. Wenn es doch möglich ist, ist das ein Traum erfüllt für mich...

Was ich für naechstes oder übernachstes Jahr suche, ist erstmals ein Praktikumsplatz für ca. 2 Monate im Sommer. Mehr kann ich nicht, zur Zeit. Aber da Soziale Arbeit mit 2 Monaten sehr unrealistisch ist, ist mein Vorhaben eigentlich ein bisschen mal gucken und reisen.

Mal ehrlich, diese Laender brauchen dringend Doktoren, Krankenschwester, Spezialisten für Infrastruktur und Logistik. Ein Sozialarbeiter der ihnen mal hilft wie sie mit dem Gesetz (falls es sowas gibt) auskommen, wie sie sich zu waschen haben, oder ihre Kinder zu erziehen haben, oder einfach mal ihre Probleme versucht zu lösen (Case-management in solchen Laendern klingt irgendwie laecherlich), das ist das letzte was sie brauchen. Noch dazu, nehmen wir an es gibt so ein Praktikumsplatz, 2 Monate Kinder- oder Frauenarbeit, wem nützt es? Was ist mit Kindern, die sich zu sehr daran gewöhnen, auf einmal ist die Bezugsperson weg? Ich hatte ein Praktikumsplatz gefunden in Südafrika, da wurde offen geschrieben, Praktikanten dürfen keine eigenstaendige Projekte machen, weil diese Kinder eine Bezugspersonen brauchen, die lange Jahre vor Ort ist.

Aus dem oben genannten Grund möchte ich mit Erwachsenen arbeiten. Oder Office-work machen. Alles kein Problem. Ich habe mir schon etliche Seiten auf Englisch angeguckt, auch die Seite von der UN (ja, die haben auch etliche job vacancies auf Projektbasis). Entweder gibt es kein internship für social worker, oder es gibt sie, aber ich muss für alle Kosten aufkommen. Oder man ist bekennender Christ, hat am besten mind. ein Jahr christliche Theologie studiert (mehr Qualifikationen wollten sie nicht haben, war ein missionary in Sudan, die auf der UN-Seite gepostet hatte:)

Um eingestellt zu werden braucht man neben Bachelor auch mind 5 Jahre Erfahrung, am besten Wissen über Afrika (deswegen würde ein Praktikum nicht schlecht sein).

Für meine 2 Monate sind das dann mind. 2200 Euro, da muss man Imfungen, Visum, Flugticket, car rental (nein, ohne Auto geht es in vielen Laendern nicht, für Frau zu gefaehrlich, hab schon recherchiert), Versicherung dazu zaehlen. Wenn man noch so bekloppt wie ich ist, und in die gefaerlichste Laender wie Somalia, Sudan etc will, da steigen kosten, da auch Schutz mit eingerechnet werden muss.

Warum Somalia, Sudan, Senegal etc? Tja, ich als Muslim kann da viel besser mit Leuten kommunizieren. Noch dazu, es gibt so viele Projekte in Ghana, Kenia, Südafrika, sogar in Kongo. Aber gerade Ostafrika scheint nicht viel zu haben, ich kann auch verstehen, warum so wenige dahin wollen.

http://www.ijgd.de/Afrika-Asien-Lat-Amerika.750.0.html: bei der Seite hatte ich schon geguckt. Wenn man auf Kosten klickt, ist es was ich erwaehnt habe, plus Vermittlungskosten. So arbeiten etliche Agenturen.

Es gibt aber auch Organisationen wie die Friedrich-Ebert-Stiftung. Da kann man sich z.B. für Praktikum in Adis Ababa bewerben. Da werde ich es mal versuchen.
 

night_rider

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bei uns im praktischen Jahr sind viele mit " Migrationshintergund" in die Entwicklungsländer gereist... das war zum einen die beste Option sich medizinisch weiterzuentwickeln , neue Erfahrungen zu sammen, ein anderes Land zu sehen und das Gefühl zu haben was zu leisten...

Es ist für Mediziner die beste Option, zumal sie praktischen Umgang mit Kankheiten haben, die sie in Europa sehr selten sehen, und es auch irgendwie gut ist sich an den Leuten zu üben ohne vor Gericht haften zu müssen (Du weisst was ich meine, es kenne es gut. Ist auch weit verbreitet).
 

l_a_d_y

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Wow so viele Antworten, Danke:)

Erstmals, Alte Glucke, ich glaube nicht, das es Stipendien gibt für die ab 40. Das höchste Alter ist meist 30, ich habe da viel Erfahrung mit scholarships gemacht. Wenn es doch möglich ist, ist das ein Traum erfüllt für mich...

Was ich für naechstes oder übernachstes Jahr suche, ist erstmals ein Praktikumsplatz für ca. 2 Monate im Sommer. Mehr kann ich nicht, zur Zeit. Aber da Soziale Arbeit mit 2 Monaten sehr unrealistisch ist, ist mein Vorhaben eigentlich ein bisschen mal gucken und reisen.

von Stipendien habe ich bisher auch noch nichts gehört...
aber Praktikas sollten kein Problem sein , man ist für jeden dankbar den mal bekommen kann... es gibt immer genug arbeit...

Es ist für Mediziner die beste Option, zumal sie praktischen Umgang mit Kankheiten haben, die sie in Europa sehr selten sehen, und es auch irgendwie gut ist sich an den Leuten zu üben ohne vor Gericht haften zu müssen (Du weisst was ich meine, es kenne es gut. Ist auch weit verbreitet).

naja das stimmt nicht so ganz, die Menschen vor Ort sind ja keine Versuchskaninchen... trotz allem hat ein PJ ler mehr Freiheiten vor Ort als in Deutschland...
 

wasfuereinnarr

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Hallo night-rider,

ich wünsche dir, dass du eine Möglichkeit zur Auslandsarbeit bekommst. Ich bin ganz neidisch auf meine jungen KollegInnen, die alle mindestens ein Auslandssemester gemacht haben.

Hast du eigentlich schon Annie gefragt ? http://www.turkish-talk.com/member.php?u=2945 Ich glaube, die kennt sich da auch mit aus, zumindest war sie doch irgendwie auch mal auf so einem Sozialarbeiteraustausch oder so
 

night_rider

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Hallo night-rider,

ich wünsche dir, dass du eine Möglichkeit zur Auslandsarbeit bekommst. Ich bin ganz neidisch auf meine jungen KollegInnen, die alle mindestens ein Auslandssemester gemacht haben.

Hast du eigentlich schon Annie gefragt ? http://www.turkish-talk.com/member.php?u=2945 Ich glaube, die kennt sich da auch mit aus, zumindest war sie doch irgendwie auch mal auf so einem Sozialarbeiteraustausch oder so

Danke Narr:)
Ja aber Annie war beruflich in der Türkei. Ich hatte mal mit Annie am Telefon gesprochen. Das Praktikum muss ich hier in Berlin machen. Hab schon zugesagt, und es ist ein sehr interessanter Ort, den ich nicht verpassen möchte. Die Afrikareise ist, wie gesagt, für mich. Die einzige Zeit, die ich es machen kann ist naechstes oder ünernachtes Sommer, dann faengt der Beruf an, und mit Kind, Mann, Job, Haus, Hof, Katze ist es danach unmöglich. Wenigtens bis das Kind selbststaendig ist.
 

wasfuereinnarr

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Danke Narr:)
Ja aber Annie war beruflich in der Türkei. Ich hatte mal mit Annie am Telefon gesprochen. Das Praktikum muss ich hier in Berlin machen. Hab schon zugesagt, und es ist ein sehr interessanter Ort, den ich nicht verpassen möchte. Die Afrikareise ist, wie gesagt, für mich. Die einzige Zeit, die ich es machen kann ist naechstes oder ünernachtes Sommer, dann faengt der Beruf an, und mit Kind, Mann, Job, Haus, Hof, Katze ist es danach unmöglich. Wenigtens bis das Kind selbststaendig ist.

Ich wünsche dir gaaaanz viel Spass dabei, sowohl beim Praktikum als auch später in dem Beruf ... bin gerade auch dabei eine junge Frau zu überreden, in diesen Beruf einzusteigen.
 
P

pauline09

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http://www.ijgd.de/Afrika-Asien-Lat-Amerika.750.0.html: bei der Seite hatte ich schon geguckt. Wenn man auf Kosten klickt, ist es was ich erwaehnt habe, plus Vermittlungskosten. So arbeiten etliche Agenturen.

Stimmt, aber sie schreiben ja auch:

Unter bestimmten Voraussetzungen ist es für Studierende möglich, eine finanzielle Förderung des Auslands-Freiwilligendienstes als studienrelevantes Auslandspraktikum im Rahmen des PROMOS-Programmes zu beantragen. Wende Dich hierzu bitte an das für Dich zuständige Akademische Auslandsamt an Deiner Universität.

Allgemeine Fördermöglichkeiten und Stipendienprogramme kann man hier raussuchen: https://www.daad.de/ausland/praktikum/stipendien/de/161-stipendienprogramme/#6

naja das stimmt nicht so ganz, die Menschen vor Ort sind ja keine Versuchskaninchen... trotz allem hat ein PJ ler mehr Freiheiten vor Ort als in Deutschland...

Ja, ist so. Meine Schwester z.B. hat auf die Art einige Monate in der Nähe von Kigali/Ruanda gearbeitet - völlig andere Nummer als in Europa, echte Barfußmedizin. Da muss man schon ein bisschen umdenken. ;)
 
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