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Pit63
Guest
AW: Ich bin Deutscher, sie ist Türkin
Wer so persönlich wird und zu beleidigen versucht, sagt über den anderen doch gar nichts aus. Umso mehr offenbart er sich selbst, das müsste Dir doch klar sein.
Was das Programm betrifft: Du kannst Dich gerne fremd verwirklichen, kein Problem. Die Identifikation und Reproduktion aufgeprägten Gefühls- und Gedankenguts hat jedoch mit Tugend, Moral oder religiösem Gehalt rein gar nichts zu tun. Stell Dir einfach mal vor, Du wärst in einer gläubigen indischen Hindufamilie aufgewachsen, dann verstehst Du, was ich meine.
Im Leben kommt es darauf an, was man aus dem macht, was aus einem gemacht worden ist. Man kann es natürlich auch lassen und den in der Phase kindlicher Sozialisation erlebten status quo der Selbst- und Fremdwahrnehmung zur lebenslänglichen Selbstbegründung nutzen. Dann lebt man eben das Leben der anderen, man bewertet die Dinge, wie sie es getan haben.
Das ist ja nicht veboten, andererseits sollte man von anderen keine Zustimmung erwarten, sofern es die Menschen voneinander trennt und ihr Zusammenleben belastet- was beim Thema deutsche Männer und türkische/islamische Frauen in besonderem Masse der Fall ist.
Toleranz findet ihre Grenzen in der Intoleranz der anderen.
Konkret zur Heiratsregel, zum Kopftuch sowie vergleichbaren geschlechtsspezifischen koranischen Regeln:
Diese sind mE nach ausschliesslich dem Patriarchat, der historisch sozialen Rollenverteilung zwischen Mann und Frau geschuldet. Vor eintausendvierhundert Jahren waren diese Regelungen sinnvoll, fortschrittlich und für die Frauen ein Gewinn.
Wer diese sozialen Normen allerdings für raum- und zeitloses religiöses Gesetz hält, blockiert sich und andere, zementiert Ungleichbehandlung aus falschen Gründen, bleibt mithin seelisch und geistig unmündig.
Da gibt es dann nur eine Lösung: man dreht den Spiess um und macht daraus eine Tugend. Dann zählt man diese als "freiwilligen" Bestandteil der Glaubenspraxis zum Selbstbestimmungsrecht der Frau.
Wer´s glaubt...
Du erinnerst mich an ein Laptop.Klappe auf,klappe zu..,das waers.
Und das sogar ohne Strom.
Wer so persönlich wird und zu beleidigen versucht, sagt über den anderen doch gar nichts aus. Umso mehr offenbart er sich selbst, das müsste Dir doch klar sein.
Was das Programm betrifft: Du kannst Dich gerne fremd verwirklichen, kein Problem. Die Identifikation und Reproduktion aufgeprägten Gefühls- und Gedankenguts hat jedoch mit Tugend, Moral oder religiösem Gehalt rein gar nichts zu tun. Stell Dir einfach mal vor, Du wärst in einer gläubigen indischen Hindufamilie aufgewachsen, dann verstehst Du, was ich meine.
Im Leben kommt es darauf an, was man aus dem macht, was aus einem gemacht worden ist. Man kann es natürlich auch lassen und den in der Phase kindlicher Sozialisation erlebten status quo der Selbst- und Fremdwahrnehmung zur lebenslänglichen Selbstbegründung nutzen. Dann lebt man eben das Leben der anderen, man bewertet die Dinge, wie sie es getan haben.
Das ist ja nicht veboten, andererseits sollte man von anderen keine Zustimmung erwarten, sofern es die Menschen voneinander trennt und ihr Zusammenleben belastet- was beim Thema deutsche Männer und türkische/islamische Frauen in besonderem Masse der Fall ist.
Toleranz findet ihre Grenzen in der Intoleranz der anderen.
Konkret zur Heiratsregel, zum Kopftuch sowie vergleichbaren geschlechtsspezifischen koranischen Regeln:
Diese sind mE nach ausschliesslich dem Patriarchat, der historisch sozialen Rollenverteilung zwischen Mann und Frau geschuldet. Vor eintausendvierhundert Jahren waren diese Regelungen sinnvoll, fortschrittlich und für die Frauen ein Gewinn.
Wer diese sozialen Normen allerdings für raum- und zeitloses religiöses Gesetz hält, blockiert sich und andere, zementiert Ungleichbehandlung aus falschen Gründen, bleibt mithin seelisch und geistig unmündig.
Da gibt es dann nur eine Lösung: man dreht den Spiess um und macht daraus eine Tugend. Dann zählt man diese als "freiwilligen" Bestandteil der Glaubenspraxis zum Selbstbestimmungsrecht der Frau.
Wer´s glaubt...