Ich fliege zu meinem Askim

hayalım_var

Gesperrt
AW: Ich fliege zu meinem Askim

Also ja, mein Glauben liegt mir schon sehr an Herzen. Wie das mit unseren Kindern sein wird, dass liegt noch in den Sternen. Aber abgesprochen war, dass wir versuchen es so gut wie nur möglich gerecht aufzuteilen mit den beiden verschiedenen Glauben. Ich will nicht behaupten, mein Mann der wird es zu 100 % einhalten, aber ich hoffe es. Es kommt oft anders, als man es sich wünscht. Aber auf vieles bestehe ich und werde mich da auch durchsetzen. Wobei ich sagen muss, mein Mann ist wirklich in vielen Dingen sehr problemlos. Bis jetzt konnten wir immer über alles diskutieren und ich habe immer leicht meinen Willen bekommen. Man muss aber auch dazu sagen, dass ich immer fair geblieben bin. Auch ihm entgegen gekommen bin. Er ist nicht extrem stur. Es lässt sich gut mit ihm sprechen. Einige Macken hat er, aber die hat ja jeder und es kommt ja auch immer darauf an, ob man mit denen umgehen kann. Ich würde sagen, ich kann es sehr gut. Denn sie stören mich nicht sonderlich. Ich weiss mit ihnen umzugehen.

Vielleicht unterschätze ich einiges. Aber ich vertraue auf mich. Irgendwie findet sich eine Lösung für alles

Wie kann man denn Glauben gerecht aufteilen? Entweder man glaubt auf die eine oder auf die andere Art. Aber ein bisschen aus diesem Topf und ein bisschen aus jenem, gerade so wie es beliebt, das geht nicht. Von daher finde ich auch den Ansatz, den Kindern beides vorzuleben fragwürdig. Ich weiß nicht, ob die kleinen Würmer damit nicht überfordert sind.
 

~lisa~

Miss TT 2009
AW: Ich fliege zu meinem Askim

ich wünsch dir schon mal viel spaß, wenn du wieder zu ihm fliegst :)

und macht bitte nicht zu viele kinder, weil die frage wie ihr sie erziehen könntet wurde ja noch nicht vollständig geklärt:biggrin:
 

Sabine

Well-Known Member
AW: Ich fliege zu meinem Askim

Wie kann man denn Glauben gerecht aufteilen? Entweder man glaubt auf die eine oder auf die andere Art. Aber ein bisschen aus diesem Topf und ein bisschen aus jenem, gerade so wie es beliebt, das geht nicht. Von daher finde ich auch den Ansatz, den Kindern beides vorzuleben fragwürdig. Ich weiß nicht, ob die kleinen Würmer damit nicht überfordert sind.

Nein, genau das glaube ich nicht. Gerade die ganz kleinen, sind da enorm aufnahmefähig. Die lernen auch ratzfatz 2 bis 3 Sprachen nebeneinander. Ich glaube nicht, daß die da mit verschiedenen Religionen große Probleme haben. Ich sehe das eher positiv.

Übrigens machen wir das auch so, wie Tyg sich das später mal vorstellt. Unsere Lütte ist zwar erst 8 Monate, soll aber auch beide bzw. auch andere Religionen erstmal kennenlernen, bevor sie sich von sich aus und wenn sie groß genug ist das zu verstehen, für eine entscheiden kann. Und falls sie später mal Buddist werden will, dann ist das völlig in Ordnung.
 

feshak

Moderator
AW: Ich fliege zu meinem Askim

Nein, genau das glaube ich nicht. Gerade die ganz kleinen, sind da enorm aufnahmefähig. Die lernen auch ratzfatz 2 bis 3 Sprachen nebeneinander. Ich glaube nicht, daß die da mit verschiedenen Religionen große Probleme haben. Ich sehe das eher positiv.

Übrigens machen wir das auch so, wie Tyg sich das später mal vorstellt. Unsere Lütte ist zwar erst 8 Monate, soll aber auch beide bzw. auch andere Religionen erstmal kennenlernen, bevor sie sich von sich aus und wenn sie groß genug ist das zu verstehen, für eine entscheiden kann. Und falls sie später mal Buddist werden will, dann ist das völlig in Ordnung.

Jetzt muss ich aber wirklich mal noch einmal dumm nachfragen:oops:. Ich habe da nämlich wirklich keine Ahnung. Wenn man tatsächlich von der Geburt an als Muslim gesehen wird, weil es der Vater war, kann man sich dann überhaupt noch so einfach für eine andere Religion entscheiden?? Bitte wirklich, dass nicht falsch zu verstehen. Ich würde wirklich nur gerne näheres dazu erfahren.

Danke und LG
 

hayalım_var

Gesperrt
AW: Ich fliege zu meinem Askim

Nein, genau das glaube ich nicht. Gerade die ganz kleinen, sind da enorm aufnahmefähig. Die lernen auch ratzfatz 2 bis 3 Sprachen nebeneinander. Ich glaube nicht, daß die da mit verschiedenen Religionen große Probleme haben. Ich sehe das eher positiv.

Übrigens machen wir das auch so, wie Tyg sich das später mal vorstellt. Unsere Lütte ist zwar erst 8 Monate, soll aber auch beide bzw. auch andere Religionen erstmal kennenlernen, bevor sie sich von sich aus und wenn sie groß genug ist das zu verstehen, für eine entscheiden kann. Und falls sie später mal Buddist werden will, dann ist das völlig in Ordnung.

Eigentlich ist es hier ja nicht der richtig Platz um darüber zu diskutieren, denn es ist ja Tygs Thread. Bei Sprachen finde ich das auch nicht so widersprüchlich. Die schließen sich ja gegenseitig nicht aus. Religionen aber schon. Das fängt doch schon mit der Taufe an. Wird das Kind getauft, ist es aus christlicher und muslimischer Sicht ein Christ. Wird es nicht getrauft, ist es aus christlicher Sicht konfessionslos, aus muslimischer Sicht aber ein Muslim.
Nun ja, egal. Das muss sowieso jeder machen wie er denkt.
 

alexa1912

Active Member
AW: Ich fliege zu meinem Askim

mensch jetzt habe ich mir alle Seiten durchgelesenl. Hier ist ja einiges los.

Nun ja von einer so schnellen und spontanen Hochzeit halte ich persönlich auch nichts, wäre nicht mein Ding. Dennoch muss das jeder selber wissen und wie schon von einigen gesagt wurde, die Garantie hat man nicht.

Ich finde es nur interessant wie unterschiedlich die Menschen sind, die einen machen direkt Nägel mit Köpfen (was gut gehen kann oder auch nicht) und die anderen so wie ich und mein Freund, sind schon ne Ewigkeit zusammen und in absehbarer Zeit denken wir nicht daran zu heiraten. Auch wenn wir irgendwann nach 8 Jahren oder länger heiraten würden, dann könnte auch das in die Hose gehen.

Man steckt nicht drin egal wie lange man vorher zusammen war.

Trotzdem wäre für mich so ne spontane Sache nichts.

Und was die Kindererziehung und die weitere Diskussion hier angeht, finde ich das hier gerade so getan wird, als wenn zum erstmal zwei Menschen die nicht die selbe Religion haben, daran denken, Kinder zu bekommen.

Es gibt doch einige bei denen auch mit Kindern es klappt. Und das gut.

Also Leute tut bitte nicht, als wär tigerchen die erste die sowas plant.

Es ist nicht einfach, aber es ist auch nicht unmöglich !!!
 

hayalım_var

Gesperrt
AW: Ich fliege zu meinem Askim

Jetzt muss ich aber wirklich mal noch einmal dumm nachfragen:oops:. Ich habe da nämlich wirklich keine Ahnung. Wenn man tatsächlich von der Geburt an als Muslim gesehen wird, weil es der Vater war, kann man sich dann überhaupt noch so einfach für eine andere Religion entscheiden?? Bitte wirklich, dass nicht falsch zu verstehen. Ich würde wirklich nur gerne näheres dazu erfahren.

Danke und LG

Genau so ist es. Deswegen ist es ja muslimischen Männern erlaubt Frauen anderer Buchreligionen (Christentum, Judentum) zu heiraten. Muslimische Frauen dürfen aber keinen Mann anderen Glaubens heiraten. Denn das würde ja nach muslimischer Vorstellung bedeuteten, dass die Kinder den anderen Glauben hätten. Da wir hier aber nicht in einem muslimischen Land sind wird wohl niemand dem Kind einer christlichen Mutter und eines muslimischen Vaters ernsthaft verwehren wollen, sich für den christlichen Glauben zu entscheiden. Was aber bei sehr gläubigen muslimischen Familien wohl als Ketzerei betrachtet werden würde und mit Sicherheit zu familieninternen Problemen führen würde.
 

Sabine

Well-Known Member
AW: Ich fliege zu meinem Askim

Jetzt muss ich aber wirklich mal noch einmal dumm nachfragen:oops:. Ich habe da nämlich wirklich keine Ahnung. Wenn man tatsächlich von der Geburt an als Muslim gesehen wird, weil es der Vater war, kann man sich dann überhaupt noch so einfach für eine andere Religion entscheiden??

Ja warum denn nicht. Denke ich zumindest :confused:

hayalim_var hat es ja eigentlich schon beantwortet.

...Wird das Kind getauft, ist es aus christlicher und muslimischer Sicht ein Christ.
Wird es nicht getrauft, ist es aus christlicher Sicht konfessionslos, aus muslimischer Sicht aber ein Muslim...
 

Janett

Member
AW: Ich fliege zu meinem Askim

Genau so ist es. Deswegen ist es ja muslimischen Männern erlaubt Frauen anderer Buchreligionen (Christentum, Judentum) zu heiraten. Muslimische Frauen dürfen aber keinen Mann anderen Glaubens heiraten. Denn das würde ja nach muslimischer Vorstellung bedeuteten, dass die Kinder den anderen Glauben hätten. Da wir hier aber nicht in einem muslimischen Land sind wird wohl niemand dem Kind einer christlichen Mutter und eines muslimischen Vaters ernsthaft verwehren wollen, sich für den christlichen Glauben zu entscheiden. Was aber bei sehr gläubigen muslimischen Familien wohl als Ketzerei betrachtet werden würde und mit Sicherheit zu familieninternen Problemen führen würde.

Hier würde ich gern nochmal nachhaken. ich weiß ja, es ist Tyg´s Thread.

Aber wie geht das überhaupt? Das Kind ist per se Muslim, wenn der Vater es ist.
Kann man sich von diesem Glauben überhaupt verabschieden? Und einen anderen wählen? Sorry, das kam bei mir noch nicht so ganz an...
 

YaseminS

Active Member
AW: Ich fliege zu meinem Askim

Also deine Aussage bezüglich Macken und damit umgehen zu können stimmt mich nun ein wenig nachdenklich. Wie lange kennst du deinen Mann ? Und wie lange warst du ohne Unterbrechung mit ihm zusammen ? Wie lange hast du Alltag mit ihm erlebt ?
Entschuldige, aber ich glaube du bist da ein ein wenig zu optimistisch.

@ Tygrysek: Habe ich das richtig verstanden, dass ihr euch erst im September 2008 kennengelernt habt und du ihn dann erst im Januar 2009 wiedergesehen hast?
Wie kannst du nach dieser kurzen Phase, dann noch ohne gemeinsame Sprache, schon denken, diesen Mann, den du " deinen Mann" nennst, so gut zu kennen? Wie kannst du schon von Liebe sprechen? Was genau bringt dich dazu, ihn zu lieben?
Habt ihr schon den Alltag miteinander erlebt? Wirkliche Probleme miteinander gelöst?

Stell dir ein gemeinsames Leben in Deutschland nicht so einfach vor, wie du jetzt denkst. Es werden sicher noch viele Probleme auf euch zukommen, von denen du jetzt nicht mal etwas ahnst.

Deinen Erzählungen nach erscheint mir " dein Mann" so, dass er jetzt erstmal zu allem " ja" und " Amen" sagt- Hauptsache, alles klappt wunschgemäss.

Ich schliesse mich Zauberfees Meinung an. Ich denke, dass du zu optimistisch bist und leider auch eine von denen zu sein scheinst, die ihre rorarote Brille nicht absetzen werden, egal, welche Argumente man bringt.

Hier wird ja auch immer wieder erwähnt, dass man nach längerem Kennen auch keine Garantie für das Gelingen einer Beziehung hat. Natürlich nicht, eine Garantie gibt es nie- aber die Chancen für das Gelingen einer Beziehung stehen doch eindeutig besser, wenn man sich wirklich gut kennt und zum Beispiel den Alltag miteinander erlebt hat.
 
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