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schneidersitz
Guest
Ich kann es Dir beim besten Willen nicht sagen.
Ich kann es Dir beim besten Willen nicht sagen.
@ aleyna...Warum kriecht man Deutschen in den A.... ,wenn man sich als Deutscher fühlt? Ich finde rengas Einstellung klasse und sie steht damit ganz sicher nicht alleine da. Es hört sich für mich immer so an, als ob man ein Verräter ist, wenn man so denkt wie sie. Warum kann man sich nicht einfach mit beiden Kulturen leben?....Es heißt ja nicht, dass man damit seine Wurzeln leugnet.Dieses rechfertigen ,wenn man als Deutsche mit anderen Wurzeln sich deutsch fühlt zeigt das viele noch zu sehr von den Meinungen anderer abhängig sind.
Also ich sehe mich in erster linie als Türke,weil durch meine adern türkisches blut fließt.Ich beherrsche die türkische sprache,kann folglich türkisch reden,lesen und schreiben alles flüssig.Klar nicht ganz perfekt wie jemand der in der Türkei geboren und in besseren kreisen aufgewachsen ist,vom bildungsstand gesehen.Aber dennoch habe ich keinerlei schwierigkeiten mich mit Türkei-Türken zu unterhalten oder sie zu verstehen.
Das freut mich für dich, bei mir ist es jedoch so, dass die türkische Sprache im Laufe der Jahre flöten gegangen ist...
Darüber, welches Blut in meinen Adern fließt, habe ich mir ehrlich gesagt noch nie Gedanken gemacht. Aber warum bist du so sicher, dass du bloß türkisches Blut in dir hast? Woher will man denn wissen, dass sie die Ahnen zu deren Zeit nicht mit anderen Völkern vermischt haben? Die Türkei wurde schließlich erst nach dem ersten Weltkrieg gegründet, historisch scheint es also so gewesen zu sein, dass sich mehrere Volksgruppen zu der Zeit auf diesem Boden befanden, welche dann einfach durch die Entstehung der Türkei eine neue Identität verpasst bekamen. Etwas vergleichbar mit der Situation in den Vereinigten Staaten, deren Einwohner sind schließlich fast ausschließlich Nachkommen damaliger (meist europäischer) Auswanderer und von dem Blickwinkel aus betrachtet keine "Amerikaner", wie man es heutzutage im Sprachgebrauch kennt.
Ich sehe ebenfalls nicht so aus wie der "standart" Türke,weil ich braune haare habe mit paar blonden stränchen(echte) und grüne augen habe.Zudem eine relativ helle haut habe,weshalb die meisten leute denken ich wäre Deutscher
Dieser Satz hätte von mir sein können...
Früher hat man mich ebenfalls versucht auf teufel komm raus,nur als Türken anzusehen.Dass hat mir dann nichts ausgemacht,weil ich mich voll und ganz mit der Türkei identifizieren kann.Ich habe kein problem damit wenn jemand mich Deutscher nennt,nur ich versuche den leuten zu vermitteln dass ich halt Türke bin,auf einer respektvollen art.Man hat des öfteren mich damals in der schule aufgrund meiner großen verbundenheit zur Türkei oftmals sehr provoziert und beleidigt.Was mir natürlich nicht gefallen hat,und weshalb ich dann noch stärker mich der türkischen seite zugewannd habe.Was ich aber auch gut finde,mittlerweile.
Was genau meinst du damit, dich "voll und ganz mit der Türkei identifizieren zu können"?
Ich frage nur mal aus Neugier, ich hoffe das geht in Ordnung.
Ich liebe und lebe aber auch die tükrische kultur und sitten.Ich esse fast rein türkisch,und gucke mir auch türkisches tv an.
Der einzige fußballclub für den mein herz schlägt ist ein türkischer,mit den geflogenheiten bin ich vertraut,ich mag auch den umgang türkischer leute miteinander.Ebenso bin ich mit der türkischen geschichte und politik vertraut,interessiere mich auch sehr generell in vielerlei hinsicht für die Türkei.Also ich bin stolz darauf ein Türke zu sein!
Dass du die türkischen Sitten liebst, kann ich vielleicht sogar etwas nachvollziehen. Als junger Mann wäre es mir wahrscheinlich ähnlich gegangen. Es ist aber nunmal so, dass das Rollenbild der türkischen Frau sich immens vom dem des Mannes unterscheidet. Selbst bei denjenigen Verboten, welche sowohl für Mann als auch Frau gelten, wird heutzutage nur noch auf die Einhaltung seitens der Frauen geachtet, den Männern steht alles frei, sie können sozusagen machen, was sie wollen, ebenso können sie sein lassen, was sie nicht wollen. Bei den Frauen ist es genau umgekehrt, man zwingt sie notfalls mit Gewalt, sich dem Patriarchat zu fügen. Alleine ihre Taten, alleine ihr Ruf ist für die Familie verantwortlich, sprich für das Gesicht der Familie in der Gesellschaft. Die Männer haben hingegen keine direkten Pflichten, höchstens eben die meiner Meinung nach zutiefst frauenverachtende Aufgabe, die Frauen auf Schritt und Tritt zu kontrollieren, damit sie auch bloß "ehrenhaft" an die Familie des Zukünftigen überreicht werden und als Haushaltshilfe dienen kann. Man kann es leugnen oder aber einsehen, dass ein großer Teil der heutigen Türken, vor allem der in Deutschland lebenden Türken, immer noch so denkt. Sogar meine Großeltern, welche sehr viel Wert auf ihre Religion legen und wissen müssten, dass es bei den meisten Geboten keinen Unterschied zwischen Mann und Frau gibt, sogar die sagen, dass es "bei einem Mann egal" sei, schließlich würde die türkische Gesellschaft wegen des Fehlverhaltens eines Mannes keinen Aufstand machen. Was soll man noch dazu sagen, wenn sich selbst religiöse Menschen den gesellschaftlichen, menschengemachten Regeln unterordnen? ...
Denn ich finde man sollte sich als dass fühlen was die eltern sind,denn diese herkunft kann niemand einfach leugnen.Meine eltern sind beides Türken,weshalb ich mich als Türke fühle.Wären sie Deutsche oder Italiener so würde ich mich auch wohl als dass betrachten.
Man muss es nicht leugnen, man muss aber auch nicht jedem tausendmal unter die Nase reiben, dass man aus der Türkei kommt und stolzer Türke ist. Richtig?
Klar spielt es auch eine rolle als was man sich selbst fühlt,aber ich würde es persönlich schwierig finden mich als etwas zu betrachten,was biologisch nicht der wahrheit entspricht.Egal wo man lebt,man sollte niemals vergessen wo man,damit meine ich die familie herkommt.Auch wenn man vielleicht selbst nie dort war,oder sich nicht dorthin begeben hat.
Das heißt? Also mir persönlich kommt es auf keine Herkunft, keine Nationalität, auf nichts dergleichen an. Ich orientiere mich nicht an irgendwelchen kulturellen Regeln oder die Vorstellung der Rollenbilder einer bestimmten Gesellschaft. Ich orientiere mich an meinen eigenen Regeln, Prinzipien und Richtlinien. Dafür bedarf es keiner bestimmten Herkunft oder Kultur.
Also ich sage immer jedem das seine,wenn sich jemand als deutscher oder türke fühlt obwohl er andere wurzeln hat,dann ist es für mich okay.Genauso wie wenn jemand sagt er ist zwar türkischer abstammung und seht sich selbst als was anderes.Nur ich für meinen teil finde,dass man sich stets vor augen halten sollte,wo der ursprung von einem selbst liegt.Denn das kann einem niemand,wirklich niemand aberkennen,was auch dass gute daran ist.Egal als was die leute einen sehen,man weiß selbst immer am besten wie es wirklich ist.Von daher sollte man stets zu dem stehen was man ist,denn ein jedes volk hat dass recht stolz über seine herkunft zu sein.
Stolz auf seine Herkunft? Warum? Wie schneidersitz schon sagte, warum sollte man unbedingt stolz auf seine Herkunft sein? Was hat man dafür geleistet? Man hätte genau so gut Italiener, Spanier oder Pole sein können. Niemand hat sich seine Nationalität selbst ausgesucht. Doch warum dann dieser Stolz? Gerade von vielen Türken höre ich ständig, dass sie "stolze Türken" seien... Ich kann stolz auf meine eigenen Leistungen, auf meine Hilfsbereitschaft gegenüber anderen Menschen, auf die Ausübung einer ehrenamtlichen Tätigkeit sein... Aber auf eine Nationalität? Die man in keinster Weise beeinflussen konnte, die man sich sozusagen nicht "erkämpfen" musste? Quatsch, meiner Meinung nach. Will jetzt aber keinen Streit anzetteln, wenn du das für dich so siehst, ist das in Ordnung.
Das schönste ist(wenn mans kann) mit beiden,oder auch mehrern Kulturen''leben'' zu können,ohne dass man die eine,oder andere für eine bessere Kultur haelt,denn jede Medaille hat 2 Seiten.Eine gute und eine schlechte.
Du musst aber auch bedenken dass viele von uns ebend doch schon so gut wie vollständig assimiliert sind. Wenn ich mich anschaue und das was therengarenk geschrieben hat, fühlen sich vielen Personen mit türkischem Migrationshintergrund als Deutsche. Viel Identifikation passiert da ja auch über die Sprache, ich spreche kein türkisch und mir und anderen fehlt dann eben auch noch dieser aspekt der Identität. Wenn ich beschreiben sollte was mich von einem "Deutschen" unterscheidet könnte ich heute eigentlich nur meinem Namen und meine Haarfarbe angeben.
Außerdem warum muss man sich denn überhaupt auf eine bestimmte Weise abgrenzen bzw. einer bestimmten Gruppe zugehörig sein. Deshalb nervt mich auch oft wenn ich Türkinnen mit Kopftuch sehe, von denen ich weiß dass sie im Grunde auch zum größten Teil eine deutsche Identität haben, sich aber versuchen mit dem Kopftuch eine Stück türkische Identität zurück zu holen bzw. sich selbst auszugrenzen.
Wie äussert sich denn das Arschkriechen?..es geht schlicht um Leute,die ich auch persönlich im RL kenne,dass sie meinen müssten euch grob gesagt in den A... kriechen,um zu zeigen wie deutsch sie sind und es sind leider auch nicht wenige.
Hm.... ich muss leicht über die Gross- und Kleinschreibung schmunzeln.
Hm.... ich muss leicht über die Gross- und Kleinschreibung schmunzeln.