ISLAM: Keine Huris im Paradies

AW: ISLAM: Keine Huris im Paradies

Finde ich eine ziemlich anmaßende Aussage.
Außerdem ignorierst du die Tatsache, dass Mohammed seine Lehren und Geschichten doch einfach aus den jüdischen und christlichen Quellen übernommen hat! Ohne Bibel gäbe es gar keinen Koran! Soviel zum Thema "unverändert".

Und ob alle Suren wirklich eins zu eins von Mohammed sind, müsste eine historisch-kritische Forschung erst mal herausfinden, die es ja bisher im Islam kaum gibt.


Kann sein daß es anmassend ist, denn ich glaube ja weder an das eine, noch an das andere.

Soweit ich weiß und gelesen habe, hat Mohammed schon eigenständige "Eingebungen von oben" gehabt und nicht nur abgekupfert.

Kann ja sein und ist wohl auch so daß er gewissen Teile des Christen- und Judentums übernommen hat. Es ist doch egal wo er sie her hat, kamen diese ja auch ursprünglich von Gott.

Ich glaube kaum daß der Islam in absehbarer Zeit eine solche Forschung betreiben wird. In der Welt in der sie leben sind sie fast ausschließlich von Gläubigen umgeben und müssen sich kaum gegen Andersgläubige behaupten (bis auf die natürlich, die im Ausland leben). Da ist die Notwendigkeit zu gucken ob das alles wahr ist, nicht so groß.
 
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Soweit der Mythos, die Legende. Und das nahezu unangetastete Dogma. Das den Islam so erstarrt sein lässt.



Klar Legende meiner Meinung nach.

Aber ich finde es eben ehrlicher (auch wenn ich nicht denke das alle Moslems immer ehrlich sind) etwas, was man ein Buch des Glaubens nennt, nicht zu verändern und jeweils an die Zeit anzupassen.

Ich weiß, ich bin böse.
 
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Nö, das ist mir nicht entgangen.

Mir ging es nicht um die Art und Weise wie in der heutigen Zeit mit den Bibeltexten umgegangen wird. Schon in den Jahren nach der Kreuzigung wurden die Texte geändert und von vielen Schreibern ergänzt und verändert.

Ich nehme auch keine Gleichmacherei vor.

Der Koran hat sich fast so erhalten wie er mal geschrieben wurde. Bibel nicht. Sehe da keine Gemeinsamkeiten.

Ich meinte mein Geschreibsel auch nicht als Vorwurf.

Der Koran wurde ebenfalls erst nach dem Tod Mohammeds zusammengestellt, teilweise auch auch mündlichen Überlieferungen. Die ältesten Suren sind die, die am Ende des Korans stehen, die anderen sind später entstanden. Auch deren Verlässlichkeit ist überhaupt nicht bewiesen!

Außerdem, wie gesagt, der Koran hat die vielfach "veränderte" Bibel als Grundlage! Mit der Glaubwürdigkeit der Bibel steht und fällt gleichzeitig die Glaubwürdigkeit des Koran!

Natürlich ist die Bibel nicht 100% glaubwürdig, aber der Koran, als Konsequenz daraus, genauso wenig.

Wenn du sagst, die Christen würden ihre Quellen nicht hinterfragen, muss ich sagen, dass du es hier bist, der den Koran nicht hinterfragt!
 
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Klar Legende meiner Meinung nach.

Aber ich finde es eben ehrlicher (auch wenn ich nicht denke das alle Moslems immer ehrlich sind) etwas, was man ein Buch des Glaubens nennt, nicht zu verändern und jeweils an die Zeit anzupassen.

Ich weiß, ich bin böse.

Du bist nicht böse, du bist nur nicht ausreichend informiert:

Es gibt unter Muslimen die Vorstellung, die Bibel wäre jahrhundertelang verändert worden. Das ist falsch! Die frühesten Bibel-Texte stammen, original, von ca. 50-60 nach Christus, also ca. 30 Jahre nach dem Tod Jesu, der späteste von ca. 130 n. Christus. Danach hat sich die Bibel nicht mehr verändert! Die Handschriften sind ja gefunden worden!

Wie gesagt, auch der Koran wurde erst nach dem Tod Mohammeds zusammengestellt!

So viel zum Thema "der Zeit anpassen". Ich muss zugeben, ich rege mich ein bisschen auf.

Es geht mir ja auch gar nicht darum, die Bibel als die wahre Gottesoffenbarung darzustellen. Die meisten Deutschen glauben eh nicht daran. Aber wenn man die Bibel, zurecht, hinterfragt, dann den Koran genauso!
 
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Kann sein daß es anmassend ist, denn ich glaube ja weder an das eine, noch an das andere.

Soweit ich weiß und gelesen habe, hat Mohammed schon eigenständige "Eingebungen von oben" gehabt und nicht nur abgekupfert.

Kann ja sein und ist wohl auch so daß er gewissen Teile des Christen- und Judentums übernommen hat. Es ist doch egal wo er sie her hat, kamen diese ja auch ursprünglich von Gott.

Ich glaube kaum daß der Islam in absehbarer Zeit eine solche Forschung betreiben wird. In der Welt in der sie leben sind sie fast ausschließlich von Gläubigen umgeben und müssen sich kaum gegen Andersgläubige behaupten (bis auf die natürlich, die im Ausland leben). Da ist die Notwendigkeit zu gucken ob das alles wahr ist, nicht so groß.

... noch was: Ist nicht böse gemeint, ich nehme es nur einfach genau mit Tatsachen:

Mohammed hat seine Lehre ursprünglich von den Christen und Juden aus seiner Umgebung übernommen. Ursprünglich war sein Ziel, den Gott der Juden und Christen den Arabern zu verkündigen. Erst als er mit den Juden in Konflikt geriet, hat er sich von diesen gelöst und sozusagen seine eigene Religion gegründet. Auch die "Offenbarung Mohammeds" entstand nicht in einem Guss, sondern hatte eine menschliche Entstehungsgeschichte. Weder Bibel noch Koran sind vom Himmel gefallen.
 
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Wie gesagt, ich glaube schon an die Möglichkeit göttlicher Eingebung oder Offenbarung. Insofern fiel vieles aus Koran und Bibel "aus dem Himmel".


Dennoch entstehen meiner Meinung nach auch prophetische Offenbarungen innerhalb von Zeit und Raum, in einem bestimmten Umfeld, von dem sie beeinflusst sind. Auch ein Prophet lebt in der Welt, die ihn umgibt. Und seine Botschaft richtet sich an seine Welt in seiner Zeit.

Absolut ist eine Offenbarung insofern, als dass sie, mystisch gesprochen, in einem geistigen Zustand des Gewahrseins des ewigen göttlichen Hier und Jetzt empfangen wird. Man kann also von einer ewigen Gültigkeit des Koran und anderer Offenbarungen sprechen, wenn man so argumentiert.


Diesen exklusiven Kult, der im Islam mit diesem Buch betrieben wird, empfinde ich allerdings als Götzenkult. Selbst wenn er in seiner Überlieferung gleich geblieben sein sollte, sollte man auch als gläubiger Mensch in der Lage sein, kritisch-historische Betrachtungen zu zulassen.


Erstaunlich finde ich dann auch diesen ultimativen Anspruch des Koran, das Siegel aller Religionen zu sein.

Natürlich ist der Islam die zuletzt entstandene große Religion, aber wenn das dazu führt, dass man nachfolgende Propheten (wie die Bahai in Persien) verfolgt und tötet, muss ich einfach sagen, dass es sich um Verbortheit und Maßlosigkeit handelt (eigentlich sehr unislamische Eigenschaften, wenn man den Islam als einen Weg der goldenen Mitte versteht).



Da ich aber Glaube, dass alle Form vergänglich ist, mache ich mir eigentlich nicht allzugroße Sorgen, dass nicht irgendwann aller religiöser Dogmenkult verschwinden wird.
 
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... noch was: Ist nicht böse gemeint, ich nehme es nur einfach genau mit Tatsachen:

Mohammed hat seine Lehre ursprünglich von den Christen und Juden aus seiner Umgebung übernommen. Ursprünglich war sein Ziel, den Gott der Juden und Christen den Arabern zu verkündigen. Erst als er mit den Juden in Konflikt geriet, hat er sich von diesen gelöst und sozusagen seine eigene Religion gegründet. Auch die "Offenbarung Mohammeds" entstand nicht in einem Guss, sondern hatte eine menschliche Entstehungsgeschichte. Weder Bibel noch Koran sind vom Himmel gefallen.


Das höre ich heute zum erstenmal. Woher weißt du das?
 
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Bibeltexte, ihre Herkunft, Bedeutung und Auslegung, darüber ist schon viel geforscht worden. Das machen Wissenschaftler. Diese Sachen laufen auch häufig als Dokus in den Nachrichtensendern. Das tut dem christlichen Glauben keinen Abbruch.

Auch über den Koran gibt es Forschungen!

Für den Glauben hat das meines Erachtens wenig Bedeutung.



Was das Paradies betrifft: egal was einen erwartet, eine Enttäuschung kann es nicht sein, das wäre doch paradox.

Und (menschliche) Jungfrauen, ich gehe mal davon aus, dass auch die aufgenommen werden.
 
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