Skeptiker
Well-Known Member
AW: Islamische Feiertage in Deutschland
Es geht um die Argumentationsweise, Blacky
Soll heißen, wenn der Atheist sagt: "Es gibt keinen Gott!" bewegt er sich auf der gleichen Argumentationsebene wie der Religiöse, der sagt: "Es gibt Gott/Götter!"
Ein Unterschied ist zu sagen: "Ich weiß nicht, ob Gott/Götter existiert/existieren, aber ich schließe die Möglichkeit nicht aus." oder aber "Definieren wir zuerst Gott/Götter" oder aber die Frage wird an sich als irrelevant angesehen.
Es ist halt das, daß bei Atheisten die Nichtexistenz von Gott/Göttern als absolut dargestellt wird, wie bei Religiösen die Existenz.
Also der Glaube, das etwas nicht existiert, von dem es keine Beweise gibt, ist dasselbe wie der Glaube an etwas, das existiert, was man aber auch nicht beweisen kann? Nicht der Atheist muss beweisen, das Gott nicht existiert.
Das ist ja das Geschickte an Religionen, das Konstrukt ist so aufgebaut, das es vielleicht in sich schlüssig ist, aber einen Beweis für den ganzen religiösen Kosmos können sie nicht erbringen.
Selbst wenn du Atheismus zur Religion erklären willst, es gibt keine gemeinsame Klammer. Es gibt keine Tempel, keine mystischen Legenden, kein heiliges Buch, keine Organisation, dir wird kein Paradies oder die Hölle versprochen, egal ob du nun dafür bist oder dagegen.
Zum Beispiel kannst du dich für einen Christ halten, für die katholische Kirche bist du nur einer, wenn du getauft wurdest und vor allem die Steuern bezahlst.
Atheist bist du für dich selbst und es interessiert niemand warum.
Es geht um die Argumentationsweise, Blacky
Soll heißen, wenn der Atheist sagt: "Es gibt keinen Gott!" bewegt er sich auf der gleichen Argumentationsebene wie der Religiöse, der sagt: "Es gibt Gott/Götter!"
Ein Unterschied ist zu sagen: "Ich weiß nicht, ob Gott/Götter existiert/existieren, aber ich schließe die Möglichkeit nicht aus." oder aber "Definieren wir zuerst Gott/Götter" oder aber die Frage wird an sich als irrelevant angesehen.
Es ist halt das, daß bei Atheisten die Nichtexistenz von Gott/Göttern als absolut dargestellt wird, wie bei Religiösen die Existenz.