Kinder von heute

AW: Kinder von heute

sicher gibt es heute in der schule viele möglichkeiten bei der streitschlichtung angefangen. leider bringt das nicht sehr viel, weil die meisten jugendlichen das nicht ernst nehmen. sie hören sich alles an, drehen sich um und machen weiter wie bisher. das kann man natürlich nicht pauschalisieren. denn es gibt auch die jugendlichen, die sich dafür einsetzten, dass es in den schulen friedlich zugeht. es sind leider wenige und sie gehen dadurch oft unter. die eltern müssen da mit ins boot. schule allein kann das nicht leisten,

Das stimmt mit meinen Erfahrungen überein.
Was nutzt so etwas, wenn die Kinder vorher 12 Jahre lang zuhause versaut worden sind? Wenn sie noch nicht mal in der Lage sind, sich länger als fünf Minuten zu konzentrieren?

Natürlich trifft das lange nicht auf alle zu. Nur ... mal so aus eurer Erfahrung ... sind die Kinder, die sich einsetzen, die Regeln in der Schule und der Gesellschaft einhalten auch diejenigen, für die solche Streitschlichter-Programme gemacht wurden?
 
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die jungend ist nur deswegen so gut informiert, weil die medien noch nie so stark präsent waren, wie heut zu tage..

schaut euch mal den film idiocracy an... es ist eine parodie, aber eine gelungene..



Das stimmt ... vielleicht. Was versteht ihr denn unter informiert? Allgemeinbildung? Wohl eher kaum. Das Internet überflutet uns alle mit Informationen. Die Jugendlichen sind praktisch gezwungen, zu selektieren ... nur wer hilft dabei? Wichtiges muss von unwichtigem unterschieden werden, falsche Informationen müssen als solche erkannt werden usw. .... Ich sehe im Internet zwar eine große Bereicherung aber hier ist noch viel (Jugend)-Arbeit zu leisten.
Gleichzeitig frage ich mich aber auch, was man hier unter informiert verstehen darf?

Und was das Fernsehen angeht ... ich empfehle dazu mal einen Vortrag von Prof. Spitzer.
 
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Leider ist der Versuch misslungen, diese alten Werte durch neue beständige Werte und Ideale zu ersetzen. Grundforderung war ja wohl die "Freiheit" und die Möglichkeit zur Selbstverwirklichung. Das Ergebnis war aber keine ideale Gesellschaft, sondern die Ellenbogen Gesellschaft der 80er und 90er Jahre. Aus der sexuellen Revolution wurde Pornographie, aus der Selbstverwirklichung wurde Egoismus und aus der Antiautoritären Erziehung wurde ... unser heutiges Schulsystem ... wo auch die faulen und weniger begabten Schüler noch ihr Abi bekommen.
Was ja auch mächtig in die Hose gegangen ist, ist die Multi-Kulti Gesellschaft.
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Das ist ja ganz schön pauschal- ist aber auch nicht persönlich gemeint, pardon- viele denken so"die gute alte Zeit". Es sind meines Erachtens 2 Dinge NICHT "in die Hose gegangen": Die Freiheit der Selbstverwirklichung und die Multi-Kulti Gesellschaft. Das sind 2 Erfolgsmodelle für mich. Welche Werte hat meine Generation (immer 68er genannt) denn über Bord geworfen? Den aus der Nazizeit übernommen Härtebegriff vom "anständigen Deutschen" ,die Hörigkeit gegenüber jeglicher Obrigkeit, die Angst. Wir hatten vor unseren Lehrern Angst, nichts weiter, heute haben die Schüler viel öfter(nicht immer) Respekt, weil ich Respekt vor ihnen habe. Die Migranten und ihre Kultur bereichern unser Wertesystem erheblich, wo soll da was versagt haben. Die Integrationsbemühungen der letzten 30 Jahre waren ein Misserfolg, weil Deutschland zu wenig auf die Türken eingegangen ist. Und die Hauptschüler vor 40 Jahren konnten zB kein Englisch, und rechnen und schreiben können sie heute auch, dazu können sie mit Computern umgehen , sei doch nicht so pessimistisch!!! popcorn
 
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Das ist ja ganz schön pauschal- ist aber auch nicht persönlich gemeint, pardon- viele denken so"die gute alte Zeit". Es sind meines Erachtens 2 Dinge NICHT "in die Hose gegangen": Die Freiheit der Selbstverwirklichung und die Multi-Kulti Gesellschaft. Das sind 2 Erfolgsmodelle für mich. Welche Werte hat meine Generation (immer 68er genannt) denn über Bord geworfen? Den aus der Nazizeit übernommen Härtebegriff vom "anständigen Deutschen" ,die Hörigkeit gegenüber jeglicher Obrigkeit, die Angst. Wir hatten vor unseren Lehrern Angst, nichts weiter, heute haben die Schüler viel öfter(nicht immer) Respekt, weil ich Respekt vor ihnen habe. Die Migranten und ihre Kultur bereichern unser Wertesystem erheblich, wo soll da was versagt haben. Die Integrationsbemühungen der letzten 30 Jahre waren ein Misserfolg, weil Deutschland zu wenig auf die Türken eingegangen ist. Und die Hauptschüler vor 40 Jahren konnten zB kein Englisch, und rechnen und schreiben können sie heute auch, dazu können sie mit Computern umgehen , sei doch nicht so pessimistisch!!!

Deine Beiträge sind - trotz unserer unterschiedlichen Auffassungen - sehr angenehm zu lesen. Insbesondere durch deine entgegenkommende Freundlichkeit.

So viel für jetzt.
Ich bin sehr müde, werde morgen aber antworten.
Bis dahin gute Nacht. :wink:
 
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Freut mich, dass du das so siehst, wir MÜSSEN ja auch zu keinem Ergebnis kommen. Und von Respekt und Höflichkeit leben wir doch. Mich würde dein Alter, Geschlecht, Beruf und Migrationshintergrund interessiern... ist von mir ja nun auch alles bekannt.
Als 68er möchte ich schon noch einmal darauf hinweisen, dass wir die Welt heute noch spürbar verbessert haben: Wir haben heute einen toleranten Rechtsstaat mit Augenmaß, ein Arbeitsrecht, Kündigungsschutz und einen relativ guten menschlichen Umgang miteinander. Die 60er Jahre waren nicht gut: Man wurde so schnell mit Vorurteilen überschüttet, als die Beatles zum Beispiel berühmt wurden, haben sich Eltern und Lehrer verschworen, sie als "verwanste Kommunisten" zu bezeichnen, völlig absurd, kann an sich heute gar nicht mehr vorstellen.

Als Jugendliche hatten wir es damals natürlich einfacher, gegen diese Spießergesellschaft zu rebellieren, lange Haare genügten schon. Die Jugend muss doch rebellieren! Wie will man denn heute jemanden wie mich oder meinesgleichen provozieren??? Lange Haare genügen da nicht mehr .... aber Glatzeschneiden wäre eine Möglichkeit und eben Abhängen, Party feiern oder Gewaltvideos ansehen. Das tun die oft nur, um die Erwachsenen in einer scheinbar allzu friedlichen Welt zu ärgern (erfolgreich)

Das Abitur haben zu meiner Zeit alle geschafft und das Uni-Leben war absolut locker, ich sehe bei meinen Kindern, dass sie es heutzutage eher schwerer haben.
gün aydin ve kendine iyi bak
Michael
 
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viele jugendliche machen sich keinen kopf um die zukunft. wenn ich zurück denke, so wusste ich mit 15 oder 16 selber noch nicht welchen weg ich beruflich einschlagen wollte, auch damals gab es mit beziehungen mehr jobs als ohne.
wir hatten früher nur ard, zdf und wdr. heute ist die medienwelt voll, dazu nintendo, pc, handy usw usw, ein fortschritt aber alles soooo gut??
das nächste wort gilt den eltern, die es sich auf der einen seite mit den kindern sehr sehr einfach machen. die kinder wissen durch hartnäckigkeit ihren kopf durchzusetzen und die eltern haben keine lust auf lange auseinandersetzungen und geben oft nach.
dazu noch sehen viele die kinder als "partner" an und sie merken nicht das "eltern" sein etwas wichtiges ist bei denen sie den kindern auch grenzen und regeln setzen müssen.
wenn ich bei meinem kind NEIN sage, dann ist es ein nein und bleibt es. egal ob ich im recht bin oder nicht.
zudem gingen mütter früher kaum arbeiten und wenn dann vielleicht 4 stunden. kinder wurden noch bei zuhause gross, oder bei oma und opa. wenn sie von der schule kamen war jemand da. das leben war familiär geordnet.
heute werden 3 jährige schon morgens in die kindertagesstätte gebracht und abends abgeholt.
es ist eine total andere zeit.
vielleicht um einiges besser aber auf jeden fall nicht mehr so familiär wie früher.
 
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es ist eine total andere zeit.
vielleicht um einiges besser aber auf jeden fall nicht mehr so familiär wie früher.[/QUOTE]
da stimme ich voll und ganz zu. Jetzt sollten wir aber mal das Famileinleben unserer Migranten anschauen! Ist da nicht vieles so, wie wir es früher hatten und für wünschenswert halten: Autorität des Vaters (ein NEIN bleibt ein NEIN),
es wird gemeinsam gegessen, die Mütter sind deutlich seltener berufstätig und immer für die Kinder da....
Ich denke, wir können da in Punkto Familienleben und Respekt vor den Eltern absolut etwas lernen.
 
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es ist eine total andere zeit.
vielleicht um einiges besser aber auf jeden fall nicht mehr so familiär wie früher.
da stimme ich voll und ganz zu. Jetzt sollten wir aber mal das Famileinleben unserer Migranten anschauen! Ist da nicht vieles so, wie wir es früher hatten und für wünschenswert halten: Autorität des Vaters (ein NEIN bleibt ein NEIN),
es wird gemeinsam gegessen, die Mütter sind deutlich seltener berufstätig und immer für die Kinder da....
Ich denke, wir können da in Punkto Familienleben und Respekt vor den Eltern absolut etwas lernen.[/QUOTE]

nicht lernen.. einfach nur back to the roots.... mehr nicht..... aber das wrid schwierig... die meisten frauen wollen mehr sein als " nur " Mutter und Ehefrau....
 
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Das stimmt mit meinen Erfahrungen überein.
Was nutzt so etwas, wenn die Kinder vorher 12 Jahre lang zuhause versaut worden sind? Wenn sie noch nicht mal in der Lage sind, sich länger als fünf Minuten zu konzentrieren?

Natürlich trifft das lange nicht auf alle zu. Nur ... mal so aus eurer Erfahrung ... sind die Kinder, die sich einsetzen, die Regeln in der Schule und der Gesellschaft einhalten auch diejenigen, für die solche Streitschlichter-Programme gemacht wurden?

das ist ganz unterschiedlich. es werden auch schüler in dieses programm eingebunden, die in ihrem sozialverhalten auffällig sind.sie werden voher geschult und mit denen zusammengebracht, die ein tadelloses sozialverhalten an den tag legen.
damit will man erreichen, dass diese auffälligen schüler verantwortung übertragen bekommen und man ihnen sozusagen den spiegel vorhält.es entsteht dadurch eine zusammenarbeit zwischen lehren , schülern und sozialarbeitern, die ja heute an jeder schule sind.damit hat man große erfolge erzielt und oft werden diese vorher auffälligen schüler in ein normales verhalten zurückgeführt. sie werden dann meist zu zweit für die jüngeren schüler eingesetzt und können sich eben durch ihre vergangenheit sehr gut in diese konfliktsituationen reinversetzen.
 
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es ist eine total andere zeit.
vielleicht um einiges besser aber auf jeden fall nicht mehr so familiär wie früher.
da stimme ich voll und ganz zu. Jetzt sollten wir aber mal das Famileinleben unserer Migranten anschauen! Ist da nicht vieles so, wie wir es früher hatten und für wünschenswert halten: Autorität des Vaters (ein NEIN bleibt ein NEIN),
es wird gemeinsam gegessen, die Mütter sind deutlich seltener berufstätig und immer für die Kinder da....
Ich denke, wir können da in Punkto Familienleben und Respekt vor den Eltern absolut etwas lernen.[/QUOTE]


heute ist es aber leider so, dass es vielen müttern nicht möglich ist zu hause zu bleiben und sich rund um die uhr , um ihre kinder zu kümmern. das muss aber auch nicht heißen, dass alle kinder berufstätiger mütter auffällig sind. es gibt mütter die den ganzen tag zu hause sitzen und sich trotzdem nicht um ihre kinder kümmern. wo hingegen berufstätige mütter, die knappe zeit die sie zur verfügung haben, ihren kindern widmen.es kommt nicht auf das wie lange verbringe ich zeit mit meinem kind, sondern auf das, wie verbringe ich die zeit mit ihnen. autorität ... hm.. na ja, man muss halt in der erziehung eine linie haben und und das muss nicht unbedingt heißen, dass man seine kinder sehr streng erzieht. konsequenz, liebe und verständnis sind für mich die wichtigsten punkte gewesen.
 
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