AW: Meine schöne Geschichte und eine böse Geschichte
TEIL 6:
Claudia merkte endlich, dass F. sie von vorne bis hinten ausgenutzt hatte und kümmerte sich nicht mehr um ihn, er meldete sich auch immer nur sporadisch. Also nutzte sie ihre Zeit und fuhr mit T. durchs ganze Land. Sie war in T. verliebt, konnte die Enttäuschung mit F. aber nicht überwinden und entschloss sich, nach Deutschland zurückzukehren.
Ich versuchte, so oft wie möglich nach Antalya zu fliegen, länger als 7 Wochen waren wir nicht getrennt. M. lernte etwas Deutsch, ich Türkisch, immer war das Wörterbuch unser ständiger Begleiter, und so dauerten Gespräche, die normal 15 Minuten dauern, eben eine Stunde. Aber das war es wert. Es war super anstrengend für mich, Freizeit zu Hause hatte ich keine, Freunde standen hinten an, Familie auch. Gedanken kamen auf, ob ich in die Türkei gehen sollte. Aber den Job aufgeben, alles hinter mir lassen, keine Sicherheiten mehr im Hintergrund? Nein, dazu konnte ich mich nicht entscheiden. Wir haben viel darüber gesprochen, wie unsere Zukunft aussehen soll, wo und wie wir leben sollen. Ein Freund(einer von den Turkish- Back Street Boys) gab uns Tipps, denn er lebte in Deutschland. Nach 1, 5 Jahren machte mir M. einen Heiratsantrag, 3 Monate später war er das erste Mal in Deutschland für 4 Wochen. Ihm gefiel es sehr gut, er lernte Familie, Freunde und die Umgebung kennen. M. lernte die „Wiesn“ und mich in Lederhosen und Dirndl kennen. Auch hatten wir Kontakt mit 2 seiner Freunde, die bereits nach Deutschland ausgewandert waren. Nach ca. 2 Wochen meldete sich einer dieser Freunde telefonisch und fragte M., wo wir denn bleiben, warum wir nicht zu der Hochzeit von F. gekommen wären nach Lübeck. Wir fielen fast aus allen Wolken… M. erzählte mir dann, dass F. neben Claudia doch noch eine Beziehung zu einer anderen Deutschen führte, also die ganze Zeit zweigleisig gefahren ist. Doch dass die 2 heiraten, wusste er auch nicht. F. sagte am Telefon, er hätte nicht gewusst, dass M. momentan in Deutschland sei, sonst hätte er uns selbstverständlich eingeladen. So ein Lügner, es hatte sich ziemlich schnell unter allen Freunden rumgesprochen, dass M. zu mir nach München kommt!!! F. hatte tierisch Angst davor, dass ich seiner Braut reinen Wein einschenke, deswegen verleugnete er M. als seinen Freund!!! Claudia erfuhr natürlich von mir, was passiert war, hatte sich aber damit abgefunden.
Natürlich gab es auch kritische Stimmen zu unserer Beziehung in meinem Umkreis, aber alle, die ihn persönlich kennen gelernt haben, waren und sind begeistert von ihm. Also gingen wir in die Planung. Ich holte mir die Informationen im Rathaus über die benötigten Papiere, ich informierte mich im Landratsamt über die Aufenthaltsbestimmungen, ich erkundigte mich über Sprachkurse für Ausländer in Deutschland, ich forschte schon mal nach, wo er sich am besten für eine Arbeit bewerben konnte. Da wurde er nach der Rückkehr in seinem Hotel in Antalya gekündigt- zu Unrecht, sie behaupteten, er hätte „nicht genehmigten Urlaub“ gemacht (obwohl er einen schriftlichen Nachweis über den genehmigten Urlaub besaß). Eine schwierige Situation, da er plötzlich ohne Geld dastand, doch er wollte sich wehren. In der Türkei bei Gericht etwas zu erkämpfen, dauert lang und ist eben auch kostspielig. Er nutzte die Zeit und unterzog sich in der Türkei einer Augen- Operation, die schon lange fällig war, und ich machte mir große Sorgen. Er überstand alles gut, dann bemühte er sich wieder um einen Job und bekam auch bald wieder einen.
TEIL 6:
Claudia merkte endlich, dass F. sie von vorne bis hinten ausgenutzt hatte und kümmerte sich nicht mehr um ihn, er meldete sich auch immer nur sporadisch. Also nutzte sie ihre Zeit und fuhr mit T. durchs ganze Land. Sie war in T. verliebt, konnte die Enttäuschung mit F. aber nicht überwinden und entschloss sich, nach Deutschland zurückzukehren.
Ich versuchte, so oft wie möglich nach Antalya zu fliegen, länger als 7 Wochen waren wir nicht getrennt. M. lernte etwas Deutsch, ich Türkisch, immer war das Wörterbuch unser ständiger Begleiter, und so dauerten Gespräche, die normal 15 Minuten dauern, eben eine Stunde. Aber das war es wert. Es war super anstrengend für mich, Freizeit zu Hause hatte ich keine, Freunde standen hinten an, Familie auch. Gedanken kamen auf, ob ich in die Türkei gehen sollte. Aber den Job aufgeben, alles hinter mir lassen, keine Sicherheiten mehr im Hintergrund? Nein, dazu konnte ich mich nicht entscheiden. Wir haben viel darüber gesprochen, wie unsere Zukunft aussehen soll, wo und wie wir leben sollen. Ein Freund(einer von den Turkish- Back Street Boys) gab uns Tipps, denn er lebte in Deutschland. Nach 1, 5 Jahren machte mir M. einen Heiratsantrag, 3 Monate später war er das erste Mal in Deutschland für 4 Wochen. Ihm gefiel es sehr gut, er lernte Familie, Freunde und die Umgebung kennen. M. lernte die „Wiesn“ und mich in Lederhosen und Dirndl kennen. Auch hatten wir Kontakt mit 2 seiner Freunde, die bereits nach Deutschland ausgewandert waren. Nach ca. 2 Wochen meldete sich einer dieser Freunde telefonisch und fragte M., wo wir denn bleiben, warum wir nicht zu der Hochzeit von F. gekommen wären nach Lübeck. Wir fielen fast aus allen Wolken… M. erzählte mir dann, dass F. neben Claudia doch noch eine Beziehung zu einer anderen Deutschen führte, also die ganze Zeit zweigleisig gefahren ist. Doch dass die 2 heiraten, wusste er auch nicht. F. sagte am Telefon, er hätte nicht gewusst, dass M. momentan in Deutschland sei, sonst hätte er uns selbstverständlich eingeladen. So ein Lügner, es hatte sich ziemlich schnell unter allen Freunden rumgesprochen, dass M. zu mir nach München kommt!!! F. hatte tierisch Angst davor, dass ich seiner Braut reinen Wein einschenke, deswegen verleugnete er M. als seinen Freund!!! Claudia erfuhr natürlich von mir, was passiert war, hatte sich aber damit abgefunden.
Natürlich gab es auch kritische Stimmen zu unserer Beziehung in meinem Umkreis, aber alle, die ihn persönlich kennen gelernt haben, waren und sind begeistert von ihm. Also gingen wir in die Planung. Ich holte mir die Informationen im Rathaus über die benötigten Papiere, ich informierte mich im Landratsamt über die Aufenthaltsbestimmungen, ich erkundigte mich über Sprachkurse für Ausländer in Deutschland, ich forschte schon mal nach, wo er sich am besten für eine Arbeit bewerben konnte. Da wurde er nach der Rückkehr in seinem Hotel in Antalya gekündigt- zu Unrecht, sie behaupteten, er hätte „nicht genehmigten Urlaub“ gemacht (obwohl er einen schriftlichen Nachweis über den genehmigten Urlaub besaß). Eine schwierige Situation, da er plötzlich ohne Geld dastand, doch er wollte sich wehren. In der Türkei bei Gericht etwas zu erkämpfen, dauert lang und ist eben auch kostspielig. Er nutzte die Zeit und unterzog sich in der Türkei einer Augen- Operation, die schon lange fällig war, und ich machte mir große Sorgen. Er überstand alles gut, dann bemühte er sich wieder um einen Job und bekam auch bald wieder einen.