Missionieren in der Schule

AW: Missionieren in der Schule

Na Anton, da liegst du aber falsch. Unsere "Ureinwohner", wie du sie nennst, waren ja nun mal eindeutig "Heiden", die erst später christianisiert wurden. Lies mal im Geschichtsbuch nach !

Hab erst eben bemerkt, dass ich gerade (nur mit anderen Worten) das gesagt habe, was auch schon berliner zu unseren germanischen "Ureinwohnern" angemerkt hatte.

Sorry, berliner, wollte keinen "Gedankenklau" betreiben. Hatte deinen Beitrag tatsächlich vorhin überlesen. Und musste bei diesem Hinweis auf unseren angeblich christlichen Ursprung auch sofort kontern.
Aber nicht verwunderlich, dass wir da gleicher Meinung sind.:p Ist wohl einfach mal banalstes Allgemeinwissen...

Naja, ein bisschen Redundanz kann bei Anton ja nicht schaden. Er wiederholt sich ja auch mal ganz gerne.
 
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Hallo alle zusammen, ich weiss dass dieser Thread eigentlich schon beendet ist und die lieben Modis werden sicher die Augen rollen, weil das was ich sagen möchte nicht wirklich zum Thema passt, aber es wurde mal erwähnt und ich würde das gerne klarstellen.

Zu
Da Deutschland ein laizistisches land ,mit einer strikten Trennung von Staat und Religion ist, haben meiner Meinung nach solche "Missionare" nichts in den Schulen zu suchen.

Ich möchte Dich nicht verwirren, aber Deutschland ist nicht laizistisch, noch nie gewesen! Also keine strikte Trennung von Staat und Kirche. Deutschland ist eine christlich - säkularistisch geprägte Gesellschaft.die Gesellschaft ja aber nicht die der Staat an sich wir haben nähmlich einen Rechtsstaat gekennzeichnet durch Legislative, Executive und Judikative im Gegenzug zum Religionsstaat[/quote]

Da irrst du dich. Der deutsche Staat garantiert jedem mit seiner Verfassung die freie Ausübung seiner Religion.

Bei uns wie im übrigen in den meisten Europäischen Staaten sowie auch in der Türkei sind Staat und Religion strikt getrennt, auch wenn der Staat sich um die Ausführung von Kirchensteuer, etc. kümmert. Das hat aber nichts mit der Sache zu tun.
Bei einem Staat, der Religion und Regierung vereint ist das Recht die Bibel, der Koran oder ähnliches und wird nach dessen Wort bzw. Schrift ausgeführt. Wir und sowohl auch die Türkei (Anton wird mir da wahrscheinlich nicht zustimmen) haben eine Regierung die das Gesetz der Religion und das Gesetz der Regierung (z.B. GG, BGB,etc) strikt trennt.

So das hat mich belastet und jetzt hab ichs losgeworden. Bitte schön warte auf die Antworten wie "Klugsch....", ":rolleyes:" oder ähnliches :vang) :lol: ;)
 
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... gerne klarstellen ...

Zu

Ich möchte Dich nicht verwirren, aber Deutschland ist nicht laizistisch, noch nie gewesen! Also keine strikte Trennung von Staat und Kirche (nur eine hinkende Trennung). Deutschland ist eine christlich - säkularistisch geprägte Gesellschaft[/quote]

die Gesellschaft ja aber nicht die der Staat an sich wir haben nähmlich einen Rechtsstaat gekennzeichnet durch Legislative, Executive und Judikative im Gegenzug zum Religionsstaat

Bei einem Staat, der Religion und Regierung vereint ist das Recht die Bibel, der Koran oder ähnliches und wird nach dessen Wort bzw. Schrift ausgeführt. Wir und sowohl auch die Türkei (Anton wird mir da wahrscheinlich nicht zustimmen) haben eine Regierung die das Gesetz der Religion und das Gesetz der Regierung (z.B. GG, BGB,etc) strikt trennt.

So das hat mich belastet und jetzt hab ichs losgeworden. Bitte schön warte auf die Antworten wie "Klugsch....", ":rolleyes:" oder ähnliches :vang) :lol: ;)

Säkularisierung wird verstanden als der vor allem mentale Prozess der Trennung von Kirche und Staat (bzw. religiöse Organisationen und Staat).

Der Laizismus (von Laie im Sinn von Nicht-Geistlicher) bezeichnet eine im 19. Jahrhundert entstandene Bewegung um die Geistlichkeit von allen nicht unmittelbar kirchlichen Angelegenheiten auszuschließen.

Laizismus sieht die Regierung in einer neutralen Position bezüglich der Religion ihrer Bürger ohne deshalb Religion an und für sich abzulehnen oder einzuschränken. Die Übergänge zum de facto staatlich verordneten Atheismus sind jedoch fließend.

Dann lies Dich bitte noch mal in diesen Text oben ein. Hier ist der Unterschied erklärt.
 
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Bei uns wie im übrigen in den meisten Europäischen Staaten sowie auch in der Türkei sind Staat und Religion strikt getrennt, auch wenn der Staat sich um die Ausführung von Kirchensteuer, etc. kümmert. Das hat aber nichts mit der Sache zu tun.
Bei einem Staat, der Religion und Regierung vereint ist das Recht die Bibel, der Koran oder ähnliches und wird nach dessen Wort bzw. Schrift ausgeführt. Wir und sowohl auch die Türkei (Anton wird mir da wahrscheinlich nicht zustimmen) haben eine Regierung die das Gesetz der Religion und das Gesetz der Regierung (z.B. GG, BGB,etc) strikt trennt.

Da stimme ich dir völlig zu. Und ich bin auch sehr froh darüber, denn in einem "Religionsstaat", sei er nun christlich, muslimisch oder wie auch immer, möchte ich persönlich nicht leben.
 
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... gerne klarstellen ...

Zu

Säkularisierung wird verstanden als der vor allem mentale Prozess der Trennung von Kirche und Staat (bzw. religiöse Organisationen und Staat).

Der Laizismus (von Laie im Sinn von Nicht-Geistlicher) bezeichnet eine im 19. Jahrhundert entstandene Bewegung um die Geistlichkeit von allen nicht unmittelbar kirchlichen Angelegenheiten auszuschließen.

Laizismus sieht die Regierung in einer neutralen Position bezüglich der Religion ihrer Bürger ohne deshalb Religion an und für sich abzulehnen oder einzuschränken. Die Übergänge zum de facto staatlich verordneten Atheismus sind jedoch fließend.

Dann lies Dich bitte noch mal in diesen Text oben ein. Hier ist der Unterschied erklärt.

Da kann ich dir aber nicht ganz zustimmen denn du sagst im Grunde (ausser ich verstehe dich falsch) dass die Religion z.B. der Papst als höchster Glaubensträger oder die Kirche Einfluss in unsere Rechtsbarkeit (gibts das Wort????) nimmt??
 
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Da kann ich dir aber nicht ganz zustimmen ...

Ob Du mir nun zustimmen magst oder nicht: So ist die sprachliche Definition. Persönliche Meinung ist hier nicht gefragt.

In der westlichen Welt basiert die politische Kultur auf der Ideen des Christentums und politische Entscheidungen sind zum großen Teil christlich beeinflusst. Deutschland bezeichnet sich selbst als Säkularisiert und nicht als Laizistisch. Von einem Gottesstaat oder Religionsstaat (wie Du es hier bezeichnest) war nie die Rede.


Ja, gibt es.

Wir sind hier sehr weit vom Thema abgekommen. Lies einfach nach was im Lexikon steht.
 
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Seit dem 11. September weltweit und in Deutschland spätestens seit dem ebay-Papst (genau, der mit der SS-Vergangenheit) ist ja Christ sein soooo in Mode gekommen...
 
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Seit PISA liegen konfessionelle Schulen im Trend. Viele Eltern sind der Ansicht, dass ihre Kinder auf privaten Schulen eine bessere Bildung bekommen. Und konfessionelle Schulen sind private Schulen, kosten in aller Regel aber kein Geld. Aus Berlin kenne ich das noch viel mehr als aus Bonn, obwohl es in Berlin im Verhältnis viel weniger Katholiken gibt. Die Eltern wollen einfach das Beste für ihre Kinder – der Grund spielt dabei in den seltensten Fällen eine Rolle. Das ist ein guter Nährboden für die Verbreitung von Ideologien. Dass Opus Dei da rein geht, ist im Grunde nur folgerichtig – sie haben einfach die nötige Kohle, um katholische Bildung zu verbreiten. Allerdings halte ich auch andere Privatschulträger für nicht ungefährlich, am wenigsten Bedenken hätte ich wohl bei rein kommerziellen Schulen – die könnte ich mir aber auch niemals leisten.
 
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@berliner: Bitte etwas weniger provokant formulieren - Die gewählten Worte finde ich unangebracht.

Izzet.
 
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