Moslem sein

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Es wird immer ein paar geben, die sich später einem anderen Glauben zuwenden. Das schliesst ja meine Theorie nicht aus. Es geht ja darum, dass kein 5 Jahre alter Junge mitten in Saudiarabien auf die Idee kommt und sagt, ich bin Baptist. Genauso wenig wie ein Kind im Biblebelt in der Kirche aufsteht und Allah preist.

Also scheint es doch mehr anErziehung als an göttlicher Erleuchtung zu liegen.

Kennst du auch Muslime die Atheisten geworden sind?


ICH kenne einen... und es gibt da sicher auch welche, wenn vllt auch nicht viele...
 
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Wer nichts weiß, muss alles glauben.
Marie von Ebner-Eschenbach

Süße, du stehst doch so auf philosophische Weisheiten. Sagen dir Sokrates und Platon was? Ich meine mich zu erinnern, dass du sie sogar schon zitiert hast.
kennst du den hier:

Ich weiß, dass ich nichts weiß.

Platon sprach dabei von der Entwicklung der eigenen Entlarvung des Scheinwissens über das bewusste Nichtwissen hin zur Weisheit als Wissen um das Gute....

bei dir befürchte ich manchmal, dass du einfach schon zu viel weißt....
 
AW: Moslem sein

Süße, du stehst doch so auf philosophische Weisheiten. Sagen dir Sokrates und Platon was? Ich meine mich zu erinnern, dass du sie sogar schon zitiert hast.
kennst du den hier:

Ich weiß, dass ich nichts weiß.

Platon sprach dabei von der Entwicklung der eigenen Entlarvung des Scheinwissens über das bewusste Nichtwissen hin zur Weisheit als Wissen um das Gute....

bei dir befürchte ich manchmal, dass du einfach schon zu viel weißt....

Meinst du jetzt Scheinwissen oder Weisheit?

Und kann man den Umkehrschluss ziehen? : "Wer alles weiß, muss nichts mehr glauben."
 
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Meinst du jetzt Scheinwissen oder Weisheit?

Und kann man den Umkehrschluss ziehen? : "Wer alles weiß, muss nichts mehr glauben."

ich meine damit, dass sie scheinbar so viel weiß, dass sie ihr Wissen nicht mehr hinterfragt. so wird sie nie erfahren, ob ihr Wissen Scheinwissen oder schon das Wissen um das Gute ist.

ein echter Philosoph hört nie auf zu hinterfragen. Für esmaaa gibt es dinge die man nicht hinterfragen darf weil sie feststehen. ziemlich unphilosophische Herangehensweise für jemanden der sich gerne großer Zitate großer Philosophen bedient.

das Zitat von der Eschenbach verstehe ich nicht, oder es ist für mich schrott. Wer nichts weiß, sollte erst recht nicht alles glauben.
 
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Ich kann dir erzählen wie es bei mir ist.

Es fühlt sich richtig an, weil ich alle Religionen soweit es ging, erforscht habe und im Islam habe ich mich "angekommen" gefühlt.

Es ist nur schwierig sich als religiös und gläubig zu outen, es gibt mittlerweile soviele Atheisten die einen entsetzt anschauen, sich ins Fäustchen lachen, lästern, tratschen und einen veralbern.

Erschreckend ist aber, dass gerade die eigenen Landsleute immer mehr zum Atheisten-Trend konvertieren. Ich verstehe es nicht, aber ich akzeptiere es. Ich verstehe es eigentlich schon, akzeptiere es aber nicht. Wie dem auch sei.

Ich habe fast keine Freunde mehr weil ich Muslima geworden bin, aber ich bin eigentlich froh darüber, denn ich brauche keine Menschen um mich herum die mích wegen meines Glaubens veruteilen oder gar abstossen.

Ich habe viel Freude als Muslima aber auch viele Probleme, über die aber hinweg sehe. Trotzdem gehe ich mit Freunden aus, habe Hobbies und bin nicht viel anders als andere Menschen in meinem Alter. Ich lebe nur nach den Regeln und Vorschriften des Islam und ich bin glücklich darüber.
 
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Ich kann dir erzählen wie es bei mir ist.

Es fühlt sich richtig an, weil ich alle Religionen soweit es ging, erforscht habe und im Islam habe ich mich "angekommen" gefühlt.

Es ist nur schwierig sich als religiös und gläubig zu outen, es gibt mittlerweile soviele Atheisten die einen entsetzt anschauen, sich ins Fäustchen lachen, lästern, tratschen und einen veralbern.

Erschreckend ist aber, dass gerade die eigenen Landsleute immer mehr zum Atheisten-Trend konvertieren. Ich verstehe es nicht, aber ich akzeptiere es. Ich verstehe es eigentlich schon, akzeptiere es aber nicht. Wie dem auch sei.

Ich habe fast keine Freunde mehr weil ich Muslima geworden bin, aber ich bin eigentlich froh darüber, denn ich brauche keine Menschen um mich herum die mích wegen meines Glaubens veruteilen oder gar abstossen.

Ich habe viel Freude als Muslima aber auch viele Probleme, über die aber hinweg sehe. Trotzdem gehe ich mit Freunden aus, habe Hobbies und bin nicht viel anders als andere Menschen in meinem Alter. Ich lebe nur nach den Regeln und Vorschriften des Islam und ich bin glücklich darüber.

Dann hattest du wahrscheinlich die falschen Freunde. Ich habe auch Freunde und Bekannte die religiös sind, das ist eigentlich kein Problem für mich, solange sie mich nicht missionieren wollen. Ich versuche ihnen ja auch nicht den Glauben auszureden. Man kann da gern mal drüber reden, aber sollte doch einfach den Glauben oder Unglauben des Anderen respektieren. Wer das nicht kann, der muss natürlich mit Konsequenzen leben.
 
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Dann hattest du wahrscheinlich die falschen Freunde. Ich habe auch Freunde und Bekannte die religiös sind, das ist eigentlich kein Problem für mich, solange sie mich nicht missionieren wollen. Ich versuche ihnen ja auch nicht den Glauben auszureden. Man kann da gern mal drüber reden, aber sollte doch einfach den Glauben oder Unglauben des Anderen respektieren. Wer das nicht kann, der muss natürlich mit Konsequenzen leben.

Recht hast Du. Es waren keine wirklichen Freunde. Auch hast du in dem Punk recht: jedem das seine
 
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aber sollte doch einfach den Glauben oder Unglauben des Anderen respektieren. Wer das nicht kann, der muss natürlich mit Konsequenzen leben.

Wie definierst du -respektieren-? Das frage ich wirklich aus Interesse.

Und, nein ich kenne keinen Muslim der Atheist geworden ist.
Das Gegenteil ist eher der Fall.

Ich hab da zwar ne Ahnung weshalb du gefragt hast, aber würds gerne wissen:

Wieso fragst du mich das?
 
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Ich kann dir erzählen wie es bei mir ist.

Es fühlt sich richtig an, weil ich alle Religionen soweit es ging, erforscht habe und im Islam habe ich mich "angekommen" gefühlt.

Es ist nur schwierig sich als religiös und gläubig zu outen, es gibt mittlerweile soviele Atheisten die einen entsetzt anschauen, sich ins Fäustchen lachen, lästern, tratschen und einen veralbern.

Erschreckend ist aber, dass gerade die eigenen Landsleute immer mehr zum Atheisten-Trend konvertieren. Ich verstehe es nicht, aber ich akzeptiere es. Ich verstehe es eigentlich schon, akzeptiere es aber nicht. Wie dem auch sei.

Ich habe fast keine Freunde mehr weil ich Muslima geworden bin, aber ich bin eigentlich froh darüber, denn ich brauche keine Menschen um mich herum die mích wegen meines Glaubens veruteilen oder gar abstossen.

Ich habe viel Freude als Muslima aber auch viele Probleme, über die aber hinweg sehe. Trotzdem gehe ich mit Freunden aus, habe Hobbies und bin nicht viel anders als andere Menschen in meinem Alter. Ich lebe nur nach den Regeln und Vorschriften des Islam und ich bin glücklich darüber.

Sehr bedrückend. Ich weiß nicht ob du Deutsche bist-nehme ich mal an-, aber ich kenne einige in deiner Situation. Menschen die sich zum Islam bekennen und von Familie und Freunden ausgegrenzt werden. Aber weißt du was ich in ihnen noch sehe? Das sind sehr tolle und starke Persönlichkeiten für mich.
Insallah, wird die Belohnung dementsprechend groß sein!
 
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Sehr bedrückend. Ich weiß nicht ob du Deutsche bist-nehme ich mal an-, aber ich kenne einige in deiner Situation. Menschen die sich zum Islam bekennen und von Familie und Freunden ausgegrenzt werden. Aber weißt du was ich in ihnen noch sehe? Das sind sehr tolle und starke Persönlichkeiten für mich.
Insallah, wird die Belohnung dementsprechend groß sein!

Bei mir ist die Anne Türkin und der Baba Deutscher. Mein Vater und ich sind zum Islam konvertiert. Bis zu meinem 18. Gebtag war ich religionslos, diese Freiheit haben mir meine Eltern gelassen. Trotzdem habe ich mich schon immer als Muslima gesehen und mich mehr türkisch gefühlt. Ich kenne beide Seiten. Und die türkisch-islamische ist die richtige Seite für mich.
 
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