Moslem sein

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AW: Moslem sein

Das ist ja wirklich traurig was du da erzählst. Aber entweder hattest du wirklich die falschen Freunde, oder aber du solltest mal überlegen, ob es nicht doch auch an dir liegt.

Ich bin Atheistin, oder zumindest religionslos. Meine beste Freundin ist gläubige Katholikin, mein Mein Freund und seine Familie sind Moslems. In meinem Abi-Freundeskreis ist eine praktizierende Muslima (?) und wir haben uns immer gut verstanden. Wir konnten diskutieren ohne uns von unseren Meinungen überzeugen zu müssen. Und wenn ich mir mal ein späßchen erlaubt habe, dann fand sie das vielleicht nicht immer lustig, aber sie erwartete von mir einfach nicht die gleiche Erfurcht vor ihrem Gott. Wie auch, wo sie doch wusste, dass ich nicht an ihn Glaube. und das konnte sie akzeptieren. Genauso wie ich es akzeptiert habe, dass sie mit herz und Seele dran glaubt, daraus ihre Kraft geschöpft hat, mit 21 jungfräulich in die Ehe gegangen ist und auf dem Abiball keinen Alkohol getrunken hat. wir konnten dennoch problemlos freunde sein. Auch wenn wir in Glaubensfragen ganz unterschiedlich tickten.

ich weiß nicht, in was für einem Umfeld du lebst, dass dich die Leute verurteilen, den glauben deiner Eltern angenommen zu haben :shock::roll:
odr liegt es vielleicht auch ein bisschen an dir, weil du, wie du selbst schreibst, es nicht akzeptierst, wenn andere sich anders entscheiden?

Glauben oder nicht glauben ist doch eine private sache, die jeder für sich entscheiden sollte.
Meine Freunde wählen auch nicht alle dieselbe Partei wie ich. Und ich kann damit leben und akzeptiere es, obwohl ich mich selbst als sehr politischen Menschen sehe und 1-2 Partein in unseren Parlamenten überhaupt nicht gehen.:lol:
Es tut mir nicht weh, wenn meine Freundin an Gott glaubt und den Papst anhimmelt (und die CDU wählt) :) und es bereichert unsere Freundschaft eher, dass wir hin und wieder - nicht täglich und pausenlos - auch mal hitzige Diskussionen führen können.
Schwierig wird es erst, wenn einer der "beiden Lager" sich und seine Einstellung zu ernst nimmt. Dieses Problem sehe ich hier im forum viel häufiger, als im wahren leben. Da klappt es in meinem Umfeld prima mit der gegenseitigen Akzeptanz und der Freundschaft.

die Leute, die dir gegenüber treten sind immer ein Spiegel deiner Selbst. Das was du auf sie abstrahlst, werden sie an dich reflektieren. das solltest du nicht vergessen.

Ich bin mir sicher, es liegt und lag nicht an mir. Es waren Menschen denen es wichtiger war, mich davon zu überzeugen dass ich die falsche Entscheidung getroffen habe. Sie wollten mir ihren Glauben (Atheismus) aufbinden und das war falsch für mich. Also gingen wir getrennte Wege, was ich zwar schade finde, aber ich kann damit leben.

Und das mit dem Spiegel deiner Selbst, das ist Ansichtssache, ich sehe es nicht so.

Meinen Satz mit Akzeptanz und Verständnis möchte ich mal etwas weiter auslegen, ist aber meine subjektive Meinung:

Das war nicht auf ALLE bezogen, es ging um Türken, bei denen ich mich mit dem akzeptieren und verstehen schwer tue. Trotzdem gilt für alle: jedem das Seine! Warum tue ich mich schwer? Die Türken sind fast alle bekennde Moslems, jedoch Atheisten auf Zeit (ich erinnere, subjektive Aussagen). Während ihrer Jugend toben sie sich aus und im Alter kommt dann die Reue. Das alles nur deshalb, weil sie Fleisch zeigen wollen, Alkohol trinken wollen, sich die Hörner abstossen wollen usw.

Man kann doch auch spass haben wenn man sich anständig benimmt. Daher mein Satz, ich verstehe nicht aber akzeptiere, verstehe es aber akzeptiere es nicht. Sie machen sich selbst etwas vor.

Ich kann wirklich nur von mir selbst sprechen, ich habe durch meine Glaubensbekennung viele Freunde verloren, sehe diese Tatsache dennoch als Bereicherung. Denn Menschen die einen "aussortieren", sollen mir doch bitte fernbleiben.

Wenn ich jetzt Dich persönlich kennenlernen würde, wäre es mich egal an was du glaubst, wichtig ist dass wir gut miteinander können.
 
AW: Moslem sein

Meinen Satz mit Akzeptanz und Verständnis möchte ich mal etwas weiter auslegen, ist aber meine subjektive Meinung:

Das war nicht auf ALLE bezogen, es ging um Türken, bei denen ich mich mit dem akzeptieren und verstehen schwer tue. Trotzdem gilt für alle: jedem das Seine! Warum tue ich mich schwer? Die Türken sind fast alle bekennde Moslems, jedoch Atheisten auf Zeit (ich erinnere, subjektive Aussagen). Während ihrer Jugend toben sie sich aus und im Alter kommt dann die Reue. Das alles nur deshalb, weil sie Fleisch zeigen wollen, Alkohol trinken wollen, sich die Hörner abstossen wollen usw.

Ok, das verstehe ich. Die türken von denen du hier sprichst, die sehen sich doch aber in der Regel auch schon in jungen Jahren als Moslems und bestehen darauf welche zu sein. die würden nie von sich behaupten sie seien Atheisten. Diese Moslems sind die typischen Doppelmoralisten mit denen ich mich persönlich auch sehr schwer tue.
Mein Freund hat diese Ansätze auch. Er hält sich nur an sehr wenige Regeln des Islam, betont aber bei jeder Gelegenheit, dass er stolzer Moslem ist. Er kennt seine Sünden und leugnet sie auch nicht. Aber er ist fest gewillt irgendwann mal nach Mekka zu wandern, 5 mal am tag zu beten und damit dann alles wieder in die richte Richtung zu lenken, damit Allah ihm den Zutritt ins Paradis früher oder später gewährt.
Aber, das sind wie gesagt keine selbst genannten Atheisten, also solche, die sich bewusst gegen den islamischen Glauben gerichtet haben.

Man kann doch auch spass haben wenn man sich anständig benimmt. Daher mein Satz, ich verstehe nicht aber akzeptiere, verstehe es aber akzeptiere es nicht. Sie machen sich selbst etwas vor.

Ich weiß, dass du das hier in einem anderen ZUsammenhang gesagt hast, aber erlaube mir dennoch eine Frage, weil für mich bei diesem Satz etwas mitgeklungen ist:

Meinst du nicht, dass es auch "anständige" Atheisten gibt?

Ich persönlich fühle mich keiner Religion zugehörig. Dennoch würde ich von mir selbst behaupten relativ große Moralvorstellungen zu haben.

Meinen Glauben würde ich - ohne die zwangsläufige existenz eines Gottes - so beschreiben:
wenn ich mein Leben anständig und bescheiden lebe und niemandem Schaden zuführe und möglichst viel Gutes tue...wenn ich immer warmherzig und offen allen Menschen gegenüber bin...Bereit bin, meine Fehler einzusehen und dafür gerade zu stehen. wenn ich niemanden verletze und aufrichtig bin...und wenn ich auf meine und auf die Gesundheit anderer achte (was für mich keinen übermäßigen Alkoholkonsum und zügellosen Geschlechtsverkehr beinhaltet)...wenn ich anderen Menschen Achtung entgegen bringe...dann werde ich ein langes, glückliches Leben führen.

Was danach kommt steht außerhalb meiner Vorstellungskraft, aber ich brauche nur diese persönlichen moralischen Grundsätze um ein "anständiges" Leben zu führen.
Und ich glaube das Wesen religiöser Todsünden ist in meinen Grundsätzen enthalten.

Diesen persönlichen Glauben, will ich niemandem aufzwingen. Jeder muss für sich seinen Weg finden. Aber auch ich fühle mich manchmal von religiösen Menschen in die Ecke gedrängt, wenn ich als "unanständig" abgestempelt werde, nur weil ich mich keinem offiziellen Glauben zugehörig fühle.

Jedenfalls ist es diese Art der Diskussion und des Austausches, den ich sehr zu schätzen weiß, YarimElma. Danke dafür!
 
AW: Moslem sein

Ok, das verstehe ich. Die türken von denen du hier sprichst, die sehen sich doch aber in der Regel auch schon in jungen Jahren als Moslems und bestehen darauf welche zu sein. die würden nie von sich behaupten sie seien Atheisten. Diese Moslems sind die typischen Doppelmoralisten mit denen ich mich persönlich auch sehr schwer tue.
Mein Freund hat diese Ansätze auch. Er hält sich nur an sehr wenige Regeln des Islam, betont aber bei jeder Gelegenheit, dass er stolzer Moslem ist. Er kennt seine Sünden und leugnet sie auch nicht. Aber er ist fest gewillt irgendwann mal nach Mekka zu wandern, 5 mal am tag zu beten und damit dann alles wieder in die richte Richtung zu lenken, damit Allah ihm den Zutritt ins Paradis früher oder später gewährt.
Aber, das sind wie gesagt keine selbst genannten Atheisten, also solche, die sich bewusst gegen den islamischen Glauben gerichtet haben.



Ich weiß, dass du das hier in einem anderen ZUsammenhang gesagt hast, aber erlaube mir dennoch eine Frage, weil für mich bei diesem Satz etwas mitgeklungen ist:

Meinst du nicht, dass es auch "anständige" Atheisten gibt?

Ich persönlich fühle mich keiner Religion zugehörig. Dennoch würde ich von mir selbst behaupten relativ große Moralvorstellungen zu haben.

Meinen Glauben würde ich - ohne die zwangsläufige existenz eines Gottes - so beschreiben:
wenn ich mein Leben anständig und bescheiden lebe und niemandem Schaden zuführe und möglichst viel Gutes tue...wenn ich immer warmherzig und offen allen Menschen gegenüber bin...Bereit bin, meine Fehler einzusehen und dafür gerade zu stehen. wenn ich niemanden verletze und aufrichtig bin...und wenn ich auf meine und auf die Gesundheit anderer achte (was für mich keinen übermäßigen Alkoholkonsum und zügellosen Geschlechtsverkehr beinhaltet)...wenn ich anderen Menschen Achtung entgegen bringe...dann werde ich ein langes, glückliches Leben führen.

Was danach kommt steht außerhalb meiner Vorstellungskraft, aber ich brauche nur diese persönlichen moralischen Grundsätze um ein "anständiges" Leben zu führen.
Und ich glaube das Wesen religiöser Todsünden ist in meinen Grundsätzen enthalten.

Diesen persönlichen Glauben, will ich niemandem aufzwingen. Jeder muss für sich seinen Weg finden. Aber auch ich fühle mich manchmal von religiösen Menschen in die Ecke gedrängt, wenn ich als "unanständig" abgestempelt werde, nur weil ich mich keinem offiziellen Glauben zugehörig fühle.

Jedenfalls ist es diese Art der Diskussion und des Austausches, den ich sehr zu schätzen weiß, YarimElma. Danke dafür!

Einen "persönlichen Glauben" kannst du sowieso niemandem aufzwingen. Wirklich gläubige Menschen glauben nicht nur "an" Gott sondern vor allen Dingen "für" Gott (und nicht für andere Menschen).

Deine Beiträge finde ich gut. Ich würde dir auch oft gerne eine Dankeschön unter deinen Beitrag setzen. Aber ich glaube, dass geht erst später, wenn ich noch ein bischen Blödsinn von mir gegeben habe :wink:
 
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Ok, das verstehe ich. Die türken von denen du hier sprichst, die sehen sich doch aber in der Regel auch schon in jungen Jahren als Moslems und bestehen darauf welche zu sein. die würden nie von sich behaupten sie seien Atheisten. Diese Moslems sind die typischen Doppelmoralisten mit denen ich mich persönlich auch sehr schwer tue.

Ja, stimmt schon. Dennoch lehnen sie mit ihrem Lebensstil den Islam ab und sind ja doch irgendwie "Atheisten". Es kann nicht sein dass ich im Mini und einem Sexonthebeach in der Hand als Muslima durchkomme. Genauso kann ich als Mann nicht diese und jene "poppen" und wenn es um die eigene Schwester geht den Ehren-Moslem raushängen.

Sagen, behaupten fühlen,denken ist das Eine, etwas Tun das Andere. Kann ich mich irgendwie verständlich ausdrücken? :wink: Das hat wenig mit Doppelmoral zu tun, es ist mehr eine Lüge. Vor allem belügen sie sich selbst.

Mein Freund hat diese Ansätze auch. Er hält sich nur an sehr wenige Regeln des Islam, betont aber bei jeder Gelegenheit, dass er stolzer Moslem ist. Er kennt seine Sünden und leugnet sie auch nicht. Aber er ist fest gewillt irgendwann mal nach Mekka zu wandern, 5 mal am tag zu beten und damit dann alles wieder in die richte Richtung zu lenken, damit Allah ihm den Zutritt ins Paradis früher oder später gewährt.
Aber, das sind wie gesagt keine selbst genannten Atheisten, also solche, die sich bewusst gegen den islamischen Glauben gerichtet haben.



Ich weiß, dass du das hier in einem anderen ZUsammenhang gesagt hast, aber erlaube mir dennoch eine Frage, weil für mich bei diesem Satz etwas mitgeklungen ist:

Meinst du nicht, dass es auch "anständige" Atheisten gibt?

Ich persönlich fühle mich keiner Religion zugehörig. Dennoch würde ich von mir selbst behaupten relativ große Moralvorstellungen zu haben.

Bitte entschuldige wenn ich mich nicht korrekt ausdrücken kann. Natürlich behaupte ich nicht dass Atheisten unanständig sind, im Gegenteil! Ich kenne einige, die sind die liebsten, wundervollsten Wesen überhaupt! In jeder Hinsicht.

Ich habe lieber bekennende Atheisten um mich herum als Möchtegernmoslems. So weiss ich wenigstens was Sache ist.

Meinen Glauben würde ich - ohne die zwangsläufige existenz eines Gottes - so beschreiben:
wenn ich mein Leben anständig und bescheiden lebe und niemandem Schaden zuführe und möglichst viel Gutes tue...wenn ich immer warmherzig und offen allen Menschen gegenüber bin...Bereit bin, meine Fehler einzusehen und dafür gerade zu stehen. wenn ich niemanden verletze und aufrichtig bin...und wenn ich auf meine und auf die Gesundheit anderer achte (was für mich keinen übermäßigen Alkoholkonsum und zügellosen Geschlechtsverkehr beinhaltet)...wenn ich anderen Menschen Achtung entgegen bringe...dann werde ich ein langes, glückliches Leben führen.

Was danach kommt steht außerhalb meiner Vorstellungskraft, aber ich brauche nur diese persönlichen moralischen Grundsätze um ein "anständiges" Leben zu führen.
Und ich glaube das Wesen religiöser Todsünden ist in meinen Grundsätzen enthalten.

Diesen persönlichen Glauben, will ich niemandem aufzwingen. Jeder muss für sich seinen Weg finden. Aber auch ich fühle mich manchmal von religiösen Menschen in die Ecke gedrängt, wenn ich als "unanständig" abgestempelt werde, nur weil ich mich keinem offiziellen Glauben zugehörig fühle.

Jedenfalls ist es diese Art der Diskussion und des Austausches, den ich sehr zu schätzen weiß, YarimElma. Danke dafür!

Das hört sich sehr gut an und es freut mich dass du dich wohl in deiner Haut fühlst.
 
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Einen "persönlichen Glauben" kannst du sowieso niemandem aufzwingen. Wirklich gläubige Menschen glauben nicht nur "an" Gott sondern vor allen Dingen "für" Gott (und nicht für andere Menschen).

Deine Beiträge finde ich gut. Ich würde dir auch oft gerne eine Dankeschön unter deinen Beitrag setzen. Aber ich glaube, dass geht erst später, wenn ich noch ein bischen Blödsinn von mir gegeben habe :wink:

ja für mich ist Glauben halt immer etwas persönliches. Auch ein moslem und ein Christ lebt seinen Glauben ja immer so, wie er ihn persönlich versteht. Deswegen sollte niemand versuchen jemanden seinen (persönlichen) Glauben aufzuzwingen.


hehe, mach es einfach so wie ich. Ich schreibe und schicke viel zu schnell ab. Dann fällt mir noch was ein und ich schick noch schnell einen weiteren Beitrag hinzu. pinocchio So kommt man schnell auf die 50 notwendigen, blödsinnigen Beiträge, damit man sich bedanken kann :wink:
 
AW: Moslem sein

Ja, stimmt schon. Dennoch lehnen sie mit ihrem Lebensstil den Islam ab und sind ja doch irgendwie "Atheisten". Es kann nicht sein dass ich im Mini und einem Sexonthebeach in der Hand als Muslima durchkomme. Genauso kann ich als Mann nicht diese und jene "poppen" und wenn es um die eigene Schwester geht den Ehren-Moslem raushängen.

Sagen, behaupten fühlen,denken ist das Eine, etwas Tun das Andere. Kann ich mich irgendwie verständlich ausdrücken? :wink: Das hat wenig mit Doppelmoral zu tun, es ist mehr eine Lüge. Vor allem belügen sie sich selbst.

ja und genau hier geraten wir dann wohl aneinander. Weil es sich so anhört als wenn alle, die ihren Glauben - nach deiner Bewertung - nicht richtig leben synomym für Atheisten stehen. Alle die "lügen", alle die mini tragen und sex on the beach trinken und rumpoppen können keine Moslems sein, sie sind stattdessen Atheisten.
Damit bekommt das Wort "Atheist" automatisch eine sehr negative Bedeutung. Es impliziert das Mini tragen, cocktails trinken und rumpoppen, etwas typisch atheistisches ist.
Wobei du es ja diesmal in Anführungszeichen gesetzt hast, was verdeutlicht, dass dir eben nur eine bessere Bezeichnung fehlt. Damit kann ich leben :lol: Aber solche saloppen Aussagen können zur Reibungspunkten und Missverständnissen führen.

Ich würde es eher so sehen: Es gibt unter den Atheisten solche und solche. Einige trinken Cocktails und poppen rum, andere nicht. Es gibt unter den Moslems solche und solche. Und es gibt unter den Christen und Juden solche und solche. Nicht die Handlungen bestimmten die Religionszugehörigkeit, sondern der persönliche Glaube. Und ob ich den gewählten Glauben richtig gelebt habe...darüber sollte am Ende Gott entscheiden.
(meine Sicht der Dinge).
 
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ja und genau hier geraten wir dann wohl aneinander. Weil es sich so anhört als wenn alle, die ihren Glauben - nach deiner Bewertung - nicht richtig leben synomym für Atheisten stehen. Alle die "lügen", alle die mini tragen und sex on the beach trinken und rumpoppen können keine Moslems sein, sie sind stattdessen Atheisten.
Damit bekommt das Wort "Atheist" automatisch eine sehr negative Bedeutung. Es impliziert das Mini tragen, cocktails trinken und rumpoppen, etwas typisch atheistisches ist.
Wobei du es ja diesmal in Anführungszeichen gesetzt hast, was verdeutlicht, dass dir eben nur eine bessere Bezeichnung fehlt. Damit kann ich leben :lol: Aber solche saloppen Aussagen können zur Reibungspunkten und Missverständnissen führen.

Ich würde es eher so sehen: Es gibt unter den Atheisten solche und solche. Einige trinken Cocktails und poppen rum, andere nicht. Es gibt unter den Moslems solche und solche. Und es gibt unter den Christen und Juden solche und solche. Nicht die Handlungen bestimmten die Religionszugehörigkeit, sondern der persönliche Glaube. Und ob ich den gewählten Glauben richtig gelebt habe...darüber sollte am Ende Gott entscheiden.
(meine Sicht der Dinge).

Ich bin Atheist, trinke aber kein Sex on the beach, trage keinen oder nur selten Mini und rumpoppen tue ich auch nicht. Dieses Verhalten hat doch mit Atheismus nichts zu tun. Wer an Gott glaubt und nicht alle Regeln befolgt, bleibt doch trotzdem Gläubiger. Mir sind aber eigentlich die lieber, die nicht sklavisch an ihrer Religion hängen und dann zum Beispiel in Foren fragen, ob man als Muslim malen oder Gitarre spielen darf. Und wenn dann die anderen User nein sagen, das dann auch nicht mehr tun.

Man wird aber unglaubwürdig, wenn man auf der einen Seite permanent seine Nähe zu Gott betont und alle anderen kritisiert und selbst am saufen und vö...n ist. Bei einer Diskussionsrunde war auch mal eine Frau, ein Glas Bier und eine Zigarette in der Hand, aber meinte, was gegen die Drogen bei Jugendlichen machen zu müssen. Vielleicht kein schlechtes Vorbild sein, wäre ein guter Anfang gewesen.
 
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ja und genau hier geraten wir dann wohl aneinander. Weil es sich so anhört als wenn alle, die ihren Glauben - nach deiner Bewertung - nicht richtig leben synomym für Atheisten stehen. Alle die "lügen", alle die mini tragen und sex on the beach trinken und rumpoppen können keine Moslems sein, sie sind stattdessen Atheisten.
Damit bekommt das Wort "Atheist" automatisch eine sehr negative Bedeutung. Es impliziert das Mini tragen, cocktails trinken und rumpoppen, etwas typisch atheistisches ist.
Wobei du es ja diesmal in Anführungszeichen gesetzt hast, was verdeutlicht, dass dir eben nur eine bessere Bezeichnung fehlt. Damit kann ich leben :lol: Aber solche saloppen Aussagen können zur Reibungspunkten und Missverständnissen führen.

Ich würde es eher so sehen: Es gibt unter den Atheisten solche und solche. Einige trinken Cocktails und poppen rum, andere nicht. Es gibt unter den Moslems solche und solche. Und es gibt unter den Christen und Juden solche und solche. Nicht die Handlungen bestimmten die Religionszugehörigkeit, sondern der persönliche Glaube. Und ob ich den gewählten Glauben richtig gelebt habe...darüber sollte am Ende Gott entscheiden.
(meine Sicht der Dinge).

Nein nicht aneinander bitte, miteinander. Ich finde es gut dass du mir meine Fehler verdeutlichst, ich bin noch nicht ganz ausgereift und stets bereit zu lernen :) Man lernt ja nie aus!

Also nochmal zur Klarstellung: Ich sage nicht dass Atheisten dieses und jenes (schlechtes tun),nein gewiss nicht. Sie leben aber grundsätzlich, gerade eben weil sie so rein garnichts mit dem Islam zu tun haben, FREIZÜGIGER und lockerer, was ja nicht schlimm ist. Es soll jeder so wie er möchte. Und so wie du dich selbst beschreibst, scheinst du eine tolle Persönlichkeit zu sein.

Higheels und Hotpants sind wirklich nicht vereinbar mit dem Islam. Wenn mir so eine Person begegnet und behauptet sie sei Muslima, kaufe ich das ihr nicht ab. Dann ist sie für mich, in meinen Augen, eine Atheistin. Sie behauptet etwas zu sein was sie nicht ist. Dann soll man doch lieber sagen " ich nehm das nicht so ernst mit Sünde, ich bin jung und will auf den Putz hauen".

Mit diesem Lebensstil lehnen sie den Islam ab, das kann man doch so stehen lassen. Viele haben einfach nur Angst sich zu outen. Wegen Familie, Umfeld etc. Schwache Leistung und vollgepackt mit Lügen. Man kann,wenn man sich dahinter klemmt, alles erreichen, auch die Akzeptanz für den Nichtglauben.

Freizügigkeit lässt sich nicht mit dem Islam vereinbaren. Partys und Sex auch nicht. Heute sündigen und morgen um verzeihung beten ist einfach nicht.

Es gibt solche und solche, in jeder Art, da hast du recht.
 
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