Ramadan - Der Sinn dahinter

AW: Ramadan - Der Sinn dahinter

'Wolltest es nur nicht zugeben" ?! Du vergleichst Religion mit einer schlechten Angewohnheit wie das Rauchen und wunderst dich dann, dass Muslime hier nicht mehr schreiben mögen? Mit den 'Tabakkreuzzügen' wollte ich deinem Vergleich die Spitze nehmen, die Du offensichtlich gar nicht mehr bemerkst.

Du willst es nicht begreifen, oder? Es geht nicht ums Rauchen, ich hätte auch Schwimmer und Nichtschwimmer nehmen können. Es ging um deinen Beitrag, das man als Atheist Gläubige braucht, um ungläubig zu sein.

Nimm doch einfach mal 20 Kinder, ohne Kontakt untereinander und zur Außenwelt und wenn die nach 20 Jahren alle den gleichen Gott anbeten, hat man einen Nachweis für Glauben und der Existenz eines Gottes. Wäre sicher etwas unmenschlich, zugegeben. Aber wie die wahrscheinlich nach 20 Jahren nicht schwimmen werden, nicht rauchen werden, werden sie auch keine Gläubigen sein. Insofern sind die Bezeichnungen NICHTraucher, NICHTschwimmer und Atheist Nonsens, weil sie den Normalzustand als Nichtzustand benennen.

Marlboro und Konsorten haben durchaus Werbefeldzüge geführt, die am Ende mehr Menschenleben gekostet haben dürften, als die mittelalterlichen Kreuzzüge.
 
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Ich rauche gern! Öhö öhö. 8)


Ich finde den Fanatismus von Nichtrauchern, nebenbei bemerkt, teilweise genauso idiotisch wie fanatische Gläubige.

In den USA darf man nicht mehr in öffentlichen Anlagen wie Parks etc. rauchen. :shock:

Und die Polemik so manches Atheisten ist mindestens ebenso nervig und arrogant wie der missionarische Eifer eines religiösen Fundamentalisten. :mrgreen:

Dabei steht weder in Bibel noch Koran was über Tabak und Zigaretten. Glck gehabt, konnte er nicht verbieten.

Ich find es als Nichtraucher nicht wirklich schlimm, wenn man mittlerweile in Gaststätten und bei Konzerten nicht mehr vollgepestet wird. Über Parks kann man sich streiten, das ist dann schon etwas übertrieben.

Fanatische Raucher sind noch schlimmer als fanatische Nichtraucher :)
 
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Du willst es nicht begreifen, oder? Es geht nicht ums Rauchen, ich hätte auch Schwimmer und Nichtschwimmer nehmen können. Es ging um deinen Beitrag, das man als Atheist Gläubige braucht, um ungläubig zu sein.

Nimm doch einfach mal 20 Kinder, ohne Kontakt untereinander und zur Außenwelt und wenn die nach 20 Jahren alle den gleichen Gott anbeten, hat man einen Nachweis für Glauben und der Existenz eines Gottes. Wäre sicher etwas unmenschlich, zugegeben. Aber wie die wahrscheinlich nach 20 Jahren nicht schwimmen werden, nicht rauchen werden, werden sie auch keine Gläubigen sein. Insofern sind die Bezeichnungen NICHTraucher, NICHTschwimmer und Atheist Nonsens, weil sie den Normalzustand als Nichtzustand benennen.

Marlboro und Konsorten haben durchaus Werbefeldzüge geführt, die am Ende mehr Menschenleben gekostet haben dürften, als die mittelalterlichen Kreuzzüge.

Nimm' doch mal 16 Millionen Leute, sperr sie in Mauern und Stacheldraht und erzähl' ihnen 40 Jahre lang: Religion ist nichts, die SED ist alles. 'Etwas unmenschlich' zugegeben. :roll: aber: Was willst Du mir eigentlich sagen :?:

Religion interessiert dich nicht? Dann halt dich doch einfach raus. Gelingt dir bei anderen Themen doch auch. Religion per se interessiert mich auch sekundär. Aber ich bemühe mich den religiösen Menschen nicht mit der Religion zu verwechseln. Oder mit Nichtschwimmern. :wink:
 
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Nimm doch einfach mal 20 Kinder, ohne Kontakt untereinander und zur Außenwelt und wenn die nach 20 Jahren alle den gleichen Gott anbeten, hat man einen Nachweis für Glauben und der Existenz eines Gottes. Wäre sicher etwas unmenschlich, zugegeben.

Interessantes Beispiel. Kinder, die ohne Erwachsene und sonstigen Kontakt zur Außenwelt aufwachsen, nennt man auch "wilde Kinder" oder "Wolfskinder". Schwer traumatisiert, ist es ihnen unmöglich, ein Vertrauen in das Dasein ("Urvertrauen"/Erikson) zu entwickeln. Sie verlieren den Bezug zu dem, was man Selbstliebe nennen könnte. Selbstliebe - Nächstenliebe - Gottesliebe - futsch.

Persisches Sprichwort: "Ein Wolfsjunges wird immer Wolf werden, auch wenn es untern den Söhnen der Menschen aufwächst."

Wenn solche Kinder keinen Draht zum Göttlichen (Selbstliebe) haben, beweist das also nicht, dass Gott nicht existiert, sondern nur, dass ihre Seele verkümmert ist :!:
 
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Nimm' doch mal 16 Millionen Leute, sperr sie in Mauern und Stacheldraht und erzähl' ihnen 40 Jahre lang: Religion ist nichts, die SED ist alles. 'Etwas unmenschlich' zugegeben. :roll: aber: Was willst Du mir eigentlich sagen :?:

Religion interessiert dich nicht? Dann halt dich doch einfach raus. Gelingt dir bei anderen Themen doch auch. Religion per se interessiert mich auch sekundär. Aber ich bemühe mich den religiösen Menschen nicht mit der Religion zu verwechseln. Oder mit Nichtschwimmern. :wink:

Hat ja super funktioniert mit der SED, oder? Eigentlich eher ein schönes Beispiel, das selbst absolute Indoktrination am Ende scheitern wird.

Es ist eben einfacher, das Heil erst nach dem Tod zu versprechen, als wenn man sich selbst unter Druck setzt, die Erwartungen an ein besseres Leben noch zu Lebzeiten der Protagonisten zu erfüllen. Es ist wohl leichter, einem Menschen 70 Jungfrauen zu versprechen, als 17 Millionen ein Auto hinzustellen. Da waren die Religiösen einfach schlauer. Die haben es immer wieder verstanden, nicht erfüllte Prophezeiungen als Gottes Wille hinzustellen. Der Osten hat Probleme zwar immer auf den bösen Kapitalismus geschoben, aber das hat nicht wirklich funktioniert.
 
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Interessantes Beispiel. Kinder, die ohne Erwachsene und sonstigen Kontakt zur Außenwelt aufwachsen, nennt man auch "wilde Kinder" oder "Wolfskinder". Schwer traumatisiert, ist es ihnen unmöglich, ein Vertrauen in das Dasein ("Urvertrauen"/Erikson) zu entwickeln. Sie verlieren den Bezug zu dem, was man Selbstliebe nennen könnte. Selbstliebe - Nächstenliebe - Gottesliebe - futsch.

Persisches Sprichwort: "Ein Wolfsjunges wird immer Wolf werden, auch wenn es untern den Söhnen der Menschen aufwächst."

Wenn solche Kinder keinen Draht zum Göttlichen (Selbstliebe) haben, beweist das also nicht, dass Gott nicht existiert, sondern nur, dass ihre Seele verkümmert ist :!:

Deswegen macht ja hoffentlich niemand solche Experimente. Der Mensch ist ein soziales Wesen von der Natur, aber ganz bestimmt kein Religiöses.

Du denkst also, man kann sich nur selbst lieben, wenn man Gott liebt?
 
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Hat ja super funktioniert mit der SED, oder? Eigentlich eher ein schönes Beispiel, das selbst absolute Indoktrination am Ende scheitern wird.

Es ist eben einfacher, das Heil erst nach dem Tod zu versprechen, als wenn man sich selbst unter Druck setzt, die Erwartungen an ein besseres Leben noch zu Lebzeiten der Protagonisten zu erfüllen. Es ist wohl leichter, einem Menschen 70 Jungfrauen zu versprechen, als 17 Millionen ein Auto hinzustellen. Da waren die Religiösen einfach schlauer. Die haben es immer wieder verstanden, nicht erfüllte Prophezeiungen als Gottes Wille hinzustellen. Der Osten hat Probleme zwar immer auf den bösen Kapitalismus geschoben, aber das hat nicht wirklich funktioniert.

Ich denke, wenn sich 2 Nichtmuslime in einem Ramadan Thread in die Haare kriegen: Gott muss Humor haben. 8)
 
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Deswegen macht ja hoffentlich niemand solche Experimente. Der Mensch ist ein soziales Wesen von der Natur, aber ganz bestimmt kein Religiöses.
Du denkst also, man kann sich nur selbst lieben, wenn man Gott liebt?


Kommt drauf an, was man unter Liebe versteht. Und unter Gott.

Ich meine Liebe in einem umfassenden Sinne von Erfülltheit, Reife, Weisheit, Glück, Güte, Sanftmut, Großherzigkeit etc. Was halt so in den Religionen (und zum beispiel bei den alten Griechen) darunter verstanden wird.

In diesem Sinne ist Gott das Gleiche wie die Liebe. Deshalb kann man sich nur selbst lieben, wenn man die Liebe an sich liebt. Transpersonal. Über das Persönliche hinausgehend - universell.
Glaube ich.
 
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