Ramadan - Der Sinn dahinter

AW: Ramadan - Der Sinn dahinter

sie urteilt ja nur über die Nicht-Muslime hier in diesem Forum alla blackcyclist und solresol und da hat sie doch völlig Recht.
Dass der Thread über die intoleranten Spötter etwas gebracht hat, finde ich auch.
Ich finde das Statement von Sonja nicht zu pauschal und persönlich fühle ich mich - auch als Nicht Muslim- hier überhaupt nicht angegriffen.
Den ganzen Thread hier finde ich übrigens sehr interessant und informativ.

Sammelst du schon Holz für die Scheiterhaufen?

Es wird keiner glauben, aber ich finde es durchaus interessant, warum Muslime fasten.
 
AW: Bayraminiz Mübarek Olsun

Muss mich selbst rügen, dass ich das Statements von Kilicaslan wie seine persönliche Meinung aufgefasst habe.
Dem ist gar nicht so, er hat vielmehr die Vorgabe der Religion hierhin zitiert.

Was denkst du darüber, kilicaslan, wozu das Fasten gut ist?

das waren eigentlich schon meine Gedanken.
Kurz und Knapp kann man aber sagen, das Ramadan sowaswie ein Trainingszeit ist, in dem man trainiert ein besserer Mensch zu sein.

Und das Fasten hat sowie Gesundheitlich als auch Seelig gesehen vorteile.
Vorallem aber lernt man Geduld zu haben, und man versetzt sich in die Situation hinein die wenig zum Essen haben. Was man nicht vergessen darf, durch Fasten bringt man den Ego(nefs), unter kontrolle, man zügelt die Gelüsten . Islamisch gesehen soll ja der Verstand im Vordergrund sein, das Ego oder Gelüsten gezügelt sein. Das Fasten hilft dabei das Ego , Gelüsten usw. zuzügeln.
 
AW: Bayraminiz Mübarek Olsun

das waren eigentlich schon meine Gedanken.
Kurz und Knapp kann man aber sagen, das Ramadan sowaswie ein Trainingszeit ist, in dem man trainiert ein besserer Mensch zu sein.

Und das Fasten hat sowie Gesundheitlich als auch Seelig gesehen vorteile.
Vorallem aber lernt man Geduld zu haben, und man versetzt sich in die Situation hinein die wenig zum Essen haben. Was man nicht vergessen darf, durch Fasten bringt man den Ego(nefs), unter kontrolle, man zügelt die Gelüsten . Islamisch gesehen soll ja der Verstand im Vordergrund sein, das Ego oder Gelüsten gezügelt sein. Das Fasten hilft dabei das Ego , Gelüsten usw. zuzügeln.

Ich mag dir in allem zustimmen, aber gesundheitlich hat diese Art des Fasten keine Vorteile, ganz im Gegenteil (nächtliches Essen, z. T. eher "Vollstopfen", keine Flüssigkeit an heißen Tagen!).
 
AW: Bayraminiz Mübarek Olsun

Ich mag dir in allem zustimmen, aber gesundheitlich hat diese Art des Fasten keine Vorteile, ganz im Gegenteil (nächtliches Essen, z. T. eher "Vollstopfen", keine Flüssigkeit an heißen Tagen!).

Doch auch Gesundtheitlich gesehen bringt das Fasten vorteile.
Man kann darüber in verschiedenen Artikel nach lesen.

z.b. 16-17 Stunden lang wird nichts gegessen und getrunken, und das für zu einem komplett entleeren des Energies im Körper. Man kann es wie Frühjahrputz sehen denke ich. Und das macht man 1 Monat lang.
Natürlich soll man sich nicht Abendsverstopfen, ich weiss wird trotzdem gemacht aber dass macht man vieleicht in den ersten Tagen , aber nach paar Tagen schrumpf der Magen und man wird schnell Satt. Selbst wenn du willst kannst dich nicht verstopfen.

Ein wichtiger punkt ist dass das Fasten Herzkrankheiten und sogar Krebs beugend ist. Während des Fastens sollen Fettablegerungen abgebaut werden, diese werden im normalen Alltag kaum verbrannt. Man redet vom Fettablagerungen in den Bluttgefäsen, dadurch sollen Herzerkrankungen veringert werden.

Der Darm ist eins der giftigsten Organe im Körper. Hier finden die tollsten Bakterienkulturen ihren Platz. Dadruch das der Darm nun überwiegend leer ist, wird er NICHT gereinigt aber etwas "entgiftet". Dadurch soll das Risiko für ein Darm-Karzinom (Krebs) verringert werden was nicht selten vorkommt.

Das Fasten beugt also Krebs, Diabetes und Herzkrankheiten vor und verstärkt zugleich das Immunsystem.
 
AW: Ramadan - Der Sinn dahinter

Das ist mit Verlaub gesagt, vollkommener Blödsinn. Man könnte genauso behaupten, erst die Existenz von Rauchern macht den Nichtraucher zum Nichtraucher.

Ich definiere mich ja nicht wegen der Religion als nichtreligiös. Ich bin es einfach und fertig. Und es sind nicht die Atheisten die Glocken läuten oder den Muezzin rufen lassen. Es gibt keine atheistischen Nichtglaubensgebäude.

Wir sind der Meinung Gott existiert NICHT und der ganze Hokuspokus drumherum dient nur dem Machterhalt von ein paar schlauen Priestern, die Leuten ihre Religion einreden, damit sie ein gutes Leben haben. Falls dann doch welche an Gott oder Götter glauben, hat das mit meiner persönlichen Einstellung zu Religion nichts zu tun.

Genau genommen sind wir alle Atheisten, weil die Theisten nur ihrem Gott folgen und sich gegenüber allen anderen (geschätzten 70 000) Göttern atheistisch verhalten.

Die Diskussion ist manchmal trotzdem unmöglich, ähnlich wie zwischen Rauchern und Nichtrauchern, so eine Art Weihraucher und nicht Nichtweihraucher :tongue:

Blödsinn? Ohne Verlaub: Du solltest so klugen Sinnes sein, Religion nicht mit Rauchen zu vergleichen, wenn dir ernsthaft an der Diskussion mit religiösen Menschen liegt. Soviel Respekt solltest Du aufbringen.
Historisch belegt sind ja die Tabak - Kreuzzüge oder die Frage beim Einchecken am Flughafen: " Wo sollen Sie sitzen: Glauber oder nicht Nichtglauber?"
Blödsinn. :lol:
 
AW: Ramadan - Der Sinn dahinter

Da kilicaslan und Asyali' und auch YarimElma's Beiträge das streifen, was für einen Nutzen ich persönlich vom Fasten abgewinnen könnte, will ich mein Standpunkt offenlegen.

Doch ist es für mich als der Fragesteller nicht leichtes glaubwürdig wahrgenommen zu werden, denn man könnte meinen, dass ich erst auf die von mir erwünschte Antwort abgewartet hätte, um dann nur diese Antworten zu bestätigen bräuchte und Schluss Aus wäre das Thema.
Dem ist es nicht so, auch wenn ich wie schon erwähnt kilcaslan, Asyali und YarimElma in ihren Thesen bestätige, weicht meine Meinung ein wenig von ihres ab.
Vor allem bleibt immer noch eine Frage offen:
Warum dazu die Religion als Stütze bzw. Vorwand oder wie immer man es auch nennen will, nehmen?
Hier meine These, auch wenn sie nicht unmittelbar mit dem Fasten entstanden ist:
Nebst tiefer Trauer oder Schmerz, führt auch der Hunger zu einem Stillstand. Ein Stillstand des Alltäglichem, von der man, vorausgesetzt man ist seiner Herr, in die innere Stille gelangen kann.
Es gab Völker, die diese körperlichen Strapazen bewusst, jedoch ohne religiösen Hintergrund herbei führten, um die innere Stille zu erreichen.
Im Normalfall ist die innere Stille durch das planmäßige Leben außer Gefecht gesetzt, verstummt bestenfalls bildet sie eine Zwielichtzone, die dann als Schizophrenie wird oder auch geistige Verwirrung gehandhabt wird.
Ab diesem Punkt brauche ich ja nicht weit aufzuholen, denn ich denke, dass wie weit ich auch ausholen würde, IHR habt die Wissenschaft auf eurer Seite:lol:
Dabei ist die innere Stille nicht stumm, vielmehr ist sie randvoll mit kosmischem Wissen.
Schön und gut, wie die oben erwähnten User die Vorteile des Fastens aufgezählt haben, aber es hat einen Makel. Denn, dass hinter dieser Handlung- das Fasten- keine Liebe zum Wissen steckt, sondern der Glaube an ein Dogma, welches wiederum ihren Attribut von dem Fastendem abverlangen wird.
Denn der Mensch ist gewohnt im Kreis zu denken, in diesem Fall:
Er glaubt an Gott und Himmel und Hölle.
Er befolgt die Gebote der Religion und fastet mitunter.
Er wird still und bedächtig, sein Bewusstsein erweitert sich.
Doch an einem Punkt geht der Sinn der Bewusstseinserweiterung nicht auf.
Man zieht Gott und die Religion herbei und weiß nun, warum man gefastet hat.
Und so schließt sich der Kreis, und man hat die Ketten um den Verstand nochmal gespannt, statt ihn großzügiger zu machen.

Was ich sagen wollte, mit dem Fasten ist noch nicht was erreicht, vielmehr ist es ein Werkzeug um was zu erreichen, aber gewiss nicht um es einer religiösen Dogma aufzuopfern.

Selam
 
AW: Ramadan - Der Sinn dahinter

Man kann aber auch ganz generell eine unbedingte Notwendigkeit des Fastens für die Entwicklung von Mitgefühl, Bewusstheit, Liebe und innerer Einkehr in Frage stellen.

Wozu es in den Religionen häufig den Begriff Gnade gibt (nicht nur im Christentum).
 
AW: Ramadan - Der Sinn dahinter

Blödsinn? Ohne Verlaub: Du solltest so klugen Sinnes sein, Religion nicht mit Rauchen zu vergleichen, wenn dir ernsthaft an der Diskussion mit religiösen Menschen liegt. Soviel Respekt solltest Du aufbringen.
Historisch belegt sind ja die Tabak - Kreuzzüge oder die Frage beim Einchecken am Flughafen: " Wo sollen Sie sitzen: Glauber oder nicht Nichtglauber?"
Blödsinn. :lol:

Ich habe nicht Religion mit Rauchen verglichen, sondern es ging um den Vergleich der Begriffe Raucher - Nichtraucher; Atheist - Theist. Aber das hast du sicher verstanden, wolltest es nur nicht zugeben.

Wenn man als Nichtraucher mit Rauchern diskutiert, hat es bei denen schon manchmal quasireligiöse Züge, wenn die einfach nicht verstehen wollen, das der Rauch von Zigaretten durchaus stören sein kann.

Der Rest ist einfach nur ein jämmerlicher Versuch. lustig zu sein. Klappt nicht.
Aber ich würde lieber bei den Ungläubigen sitzen.
 
AW: Ramadan - Der Sinn dahinter

Ich habe nicht Religion mit Rauchen verglichen, sondern es ging um den Vergleich der Begriffe Raucher - Nichtraucher; Atheist - Theist. Aber das hast du sicher verstanden, wolltest es nur nicht zugeben.

Wenn man als Nichtraucher mit Rauchern diskutiert, hat es bei denen schon manchmal quasireligiöse Züge, wenn die einfach nicht verstehen wollen, das der Rauch von Zigaretten durchaus stören sein kann.

Der Rest ist einfach nur ein jämmerlicher Versuch. lustig zu sein. Klappt nicht.
Aber ich würde lieber bei den Ungläubigen sitzen.

'Wolltest es nur nicht zugeben" ?! Du vergleichst Religion mit einer schlechten Angewohnheit wie das Rauchen und wunderst dich dann, dass Muslime hier nicht mehr schreiben mögen? Mit den 'Tabakkreuzzügen' wollte ich deinem Vergleich die Spitze nehmen, die Du offensichtlich gar nicht mehr bemerkst.
 
AW: Ramadan - Der Sinn dahinter

Ich rauche gern! Öhö öhö. 8)


Ich finde den Fanatismus von Nichtrauchern, nebenbei bemerkt, teilweise genauso idiotisch wie fanatische Gläubige.

In den USA darf man nicht mehr in öffentlichen Anlagen wie Parks etc. rauchen. :shock:

Und die Polemik so manches Atheisten ist mindestens ebenso nervig und arrogant wie der missionarische Eifer eines religiösen Fundamentalisten. :mrgreen:
 
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