Ich schrieb von Kriegswitwen, nicht Kriegerwitwen, aber dies nur am Rande. In dem von mir beschriebenen Fall handelte es sich um eine Rentnerin, ca 1890 geboren und 1940 zerbombt. Ob der Gatte bereits im ersten Weltkrieg oder im Bombenhagel des Zweiten sein Leben verlor, weiß ich nicht mehr. Jedenfalls war die Witwe unversorgt. Das Haus stand nicht mehr und das Geschäft darin gab es dementsprechend auch nicht mehr.Wurde in den 1960er Jahren gehungert? Und Kriegerwitwen aus dem 2. Weltkrieg waren doch überwiegend nicht im Rentenalter, oder meinst du solche aus dem 1. Weltkrieg?
In dem von mir beschriebenen Fall handelte es sich um eine Rentnerin, ca 1890 geboren und 1940 zerbombt. Ob der Gatte bereits im ersten Weltkrieg oder im Bombenhagel des Zweiten sein Leben verlor, weiß ich nicht mehr. Jedenfalls war die Witwe unversorgt. Das Haus stand nicht mehr und das Geschäft darin gab es dementsprechend auch nicht mehr.
Ja. In Dortmund Marten.@Mendelssohn
Und diese Rentnerin lebte tatwahrhaftig in den 60er Jahren noch so, wie du es geschildert hast?
"Als Kind war ich mit meinem Vater in kalten Wohnungen, in denen ein Bett, ein Schrank, ein Tisch und ein Stuhl standen, sonst nichts.
Wir brachten Essen und Medikamente (mein Vater war Arzt)."
Ja. In Dortmund Marten.
Da gab es mich noch nicht. Ich spreche von den frühen Sechzigern.Ich erinnere mich an derartige Zustände, egal ob in Marten, Suderwich oder Schwerin, sehr wohl. Allerdings in den ganz frühen 50ern.
Da gab es mich noch nicht. Ich spreche von den frühen Sechzigern.
Mitte der siebziger und etwas später lebte ich als Studentin nicht viel besser. Immer noch kein Bad, Klo im Treppenhaus und Kohleofen. Wahlweise Heizstrahler.
(...)Mitte der siebziger und etwas später lebte ich als Studentin nicht viel besser. Immer noch kein Bad, Klo im Treppenhaus und Kohleofen. Wahlweise Heizstrahler.
Da sagst du was. Mitte der 80iger lebte ich im Büro-Anbau des Hauses meiner Großmutter. Große Fenster (war ein Architektenbüro), Einbauschränke und eingebaute Regale vom Feinsten für eine wachsende Bibliothek, aber immer noch kein Badezimmer, nur ein Klo, immer noch kein fließend warm Wasser, sondern nur in der Spülecke ein Warmwasseraufbereiter. Also baden bei der Oma, die dann reinkam und sagte: Aber nicht so viel Wasser, dass du ertrinkst
Du fängst falsch an: der erste Punkt war der Eintritt der SPD in die Koalitionsverhandlungen.Meine Stufenfolge der Regierungskrise:
Lindners Ausstieg aus Jamaika
Merkels Ernennung Seehofers zum Innenminister (1. Schwächung als Kanzlerin)
Seehofers Flirt mit der AfD
Seehofers Stützung der AfD (Festhalten an Maaßen)
Merkels Festhalten an Seehofer (2. Schwächung der Kanzlerin)
Verlust des Fraktionschefs (3. Schwächung der Kanzlerin)
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