Regierungskrise in Deutschland 2018

Ist das richtig, daß die CSU droht, die Regierung an der Asylfrage platzen zu lassen?

  • Ja, das war schon längst überfällig

    Votes: 8 57,1%
  • Nein, das ist es nicht wert

    Votes: 6 42,9%
  • Keine Ahnung, ich blicke da nicht durch

    Votes: 0 0,0%

  • Total voters
    14

Alubehütet

Well-Known Member
Ich frage mich ja, woher der SPIEGEL diese Geschichte so exklusiv hat.

Als Quelle kommen ja eigentlich nur Merkel/Schavan selber in Frage. Von deren Perspektive aus ist das erzählt. Nur die wissen, was Merkel im Urlaub vertraulich mit wem besprochen hat. Darüber weiß man nichts, was Merkel uns nicht wissen lassen will.




Was für eine Schlangengrube, dieses Berlin. :( Daß Merkel sich nicht einmal auf einen Schäuble verlassen kann.
 

Alubehütet

Well-Known Member
Was für 40%? Nach der interessengesteuerten Blödzeitungsumfrage?
Ich wette mit dir: 47-48% für Union plus FDP. Die AfD rutscht unter 10%.
Alle Erfahrung besagt, daß Spahn/Merz die Wähler zur AfD treiben. Zum Original. Höchstens noch zur FDP, wenn die sich scharf konservativ profiliert, als koalitions- und regierungsfähige AfD. Die Union kann sich rechts nicht mehr profilieren, das hat zuletzt Seehofer bewiesen.

Viele Unionswähler aber werden auch zu den GRÜNEN wechseln, weil sie die Merkel-CDU in der Mitte halten wollen. Spahn/Merz, und die Union geht gegen 20%. Verliert je ein Drittel an AfD, FDP, Grüne. Und da die Union mehrheitlich keine Positionen und Überzeugungen mehr hat, sondern Pöstchen will, wird der nächste Kanzler AKK oder Laschet werden.
 

Alubehütet

Well-Known Member
NTV hat SPIEGEL+ abboniert. :)

Am Rande der Beerdigung von Kardinal Karl Lehmann hätten sich Mitglieder des "Andenpaktes" nach dem Scheitern der Verhandlungen zu einer Jamaika-Koalition im vergangenen Jahr ausgetauscht. Sie seien übereingekommen, dass es einen starken Gegenkandidaten zu Merkel brauche, einen wie Merz. Den hätten sie fortan zu einer Kandidatur gedrängt. Wer genau bei dem Treffen dabei war, schreibt der "Spiegel" nicht.
 

Bintje

Well-Known Member

EnRetard

Well-Known Member
Die Union kann sich rechts nicht mehr profilieren, das hat zuletzt Seehofer bewiesen.
Bei der Bayernwahl haben die Wähler die CSU für den unnötigen Streit bestraft - für schlechte Regierungsarbeit in Berlin. Wähler sind zu den Grünen und zur AfD abgehauen. Das gleiche ist dem vergleichsweise liberalen Bouffier in Hessen passiert. Für Merz spricht, dass er unzufriedene rechte Unionswähler mobilisieren kann, die gar nicht mehr gewählt haben, außerdem wird er in Maßen Leute von der AfD zurückholen und auch 2-3% von der FDP. Hinzu werden Wechselwähler kommen, wenn sich durch günstige Umfragen eine Siegesstimmung ausbreitet. The world loves a winner. Ich gehe von Schwarz-Gelb mit Merz als Kanzler aus, es sei denn, es wird kurz vor der Wahl irgendein dickes krummes Geschäft von Merz ausgegraben.
 
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