sommersonne
Well-Known Member
Ich kann eben einem Machtkampf nichts abgewinnen.
Die werden es ganz bestimmt nicht.Jetzt beschleicht mich ja doch das Gefühl, ob wir uns alle verbessern werden. Spahn und Merz, die beiden wären mir nicht recht.
Schöner Nebeneffekt, ja.Schön finde ich übrigens, wie Merkel im Abgang Horst Seehofer auf seine wahre Bedeutung zurückstutzt: allein dadurch, dass er durch ihre Ankündigung ganz klein, blass und schwach wirkt, indem er trotz verheerender Wahlniederlage noch immer an seinem Amt klebt, das aufzugeben er nicht den Mumm hat.![]()
Seehofer ist lame duck. Mit seinem Grenzüberwachungs-Stunt hatte er noch die ganze CSU hinter sich, die sich hinter seinen 65-Punkte-Plan stellte, ohne ihn zu kennen. Die Maaßen-Nummer ist er nur auf eigene Rechnung gefahren. Mit dem nächsten Punkt ist er weg.Habe ich ganz anders empfunden. Er hat doch erreicht was er wollte: Er hat sie zermürbt, ihre Regierung zerschossen, er hat seine Ämter noch, selbst sein Maaßen ist noch im Amt.
Merkel hat 2015 das Land gespalten wie zuvor nur Willy Brandt mit seinen Ostverträgen.Merkel hat es endlich eingesehen.
Aber leider 3 Jahre zu spät...
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Merz sitzt nicht im Bundestag, sondern in einer Anwaltskanzlei in Düsseldorf. Nachfolger Schäubles werden könnte er erst nach der nächsten Bundestagswahl. Und dermaßen konfrontative Politiker werden nicht Grüßaugust. Zumal er sich gerade dumm und dämlich verdient. Der würde bestimmt nicht seine wertvolle Arbeitszeit mit "Ich rufe Drucksache dingsdabums" und "Das Wort hat der Herr Abgegordnete Schnarchsack" vergeuden. Wenn der noch mal nach Berlin umzieht, dann um Kanzler zu werden.Die werden es ganz bestimmt nicht.
Zum einen: Die Union wieder nach rechts zu verschieben, das war das Projekt von Söder / Dobrindt / Seehofer. Das Ergebnis ist bekannt.
Vor allem aber: Gegenwärtig geht jenseits der GroKo nichts ohne Union und GRÜNE. Die Union wieder konservativer machen ginge nur, wenn alternativ zu den GRÜNEN die AfD als koalitionsfähig gälte, und das ist die noch lange nicht. Nicht im öffentlichen Ansehen, aber auch noch nicht im gegenwärtigen "Gärungszustand". So aber gibt es keine Machtoption für Spahn oder Merz.
Merz sucht Aufmerksamkeit und Achtungserfolg. Er will wieder dabei sein. Aber nicht als Kopf. Dafür hat er nicht genug Charisma, und das weiß er. Er will nicht der Nachfolger Merkels werden, sondern Schäubles.
Brandts Ostpolitik hat das Land gespalten, sie hat die Revanchisten auf die deutsche Eiche gebracht, aber sie stand dem größten Wahlsieg der SPD 1972 nicht entgegen.Merkel hat 2015 das Land gespalten wie zuvor nur Willy Brandt mit seinen Ostverträgen.
Und wird wie er dafür gehaßt in nie bekannten Ausmaß.
Die Geschichte wird ihr Recht geben, so wie sie dem Verzichtspolitiker Brandt Recht gegeben hat.
Schäuble hat das Land durchaus genauso geprägt wie Merkel. Frag mal die Griechen. Die BRD ist nicht nur der Kanzler. Unter Laschet Schäuble zu werden mit weitgehend freier Hand ist durchaus attraktiv.Merz sitzt nicht im Bundestag, sondern in einer Anwaltskanzlei in Düsseldorf. Nachfolger Schäubles werden könnte er erst nach der nächsten Bundestagswahl. Und dermaßen konfrontative Politiker werden nicht Grüßaugust. Zumal er sich gerade dumm und dämlich verdient. Der würde bestimmt nicht seine wertvolle Arbeitszeit mit "Ich rufe Drucksache dingsdabums" und "Das Wort hat der Herr Abgegordnete Schnarchsack" vergeuden. Wenn der noch mal nach Berlin umzieht, dann um Kanzler zu werden.
Interessanter Begriff für eine Union-AfD-Koalition, wo hast Du ihn her?vaterländische Koalition
Merz sitzt nicht im Bundestag, sondern in einer Anwaltskanzlei in Düsseldorf. Nachfolger Schäubles werden könnte er erst nach der nächsten Bundestagswahl. Und dermaßen konfrontative Politiker werden nicht Grüßaugust. Zumal er sich gerade dumm und dämlich verdient. Der würde bestimmt nicht seine wertvolle Arbeitszeit mit "Ich rufe Drucksache dingsdabums" und "Das Wort hat der Herr Abgegordnete Schnarchsack" vergeuden. Wenn der noch mal nach Berlin umzieht, dann um Kanzler zu werden.
