Ich verstehe ja den Hintergedanken dabei, natürlich ist Essen und Trinken das Wesentliche, um über den Tag zu kommen. Das möchte man jedem ermöglichen. Mag sein, dass ich da naiv denke, aber so erstaunlich finde ich es gar nicht, dass dieses Angebot oftmals abgelehnt wird. Wenn ich mal so ganz pragmatisch darüber nachdenke: wenn mir (auf der Straße lebend, alles bei mir tragend, was ich habe) jeder, den ich um Geld bitte, Nahrung und Trinken kaufen will, ist das zwar nett gemeint, hilft aber nur begrenzt. Wenn ich obdachlos bin, habe ich schließlich nicht nur das Problem, für die tägliche Verpflegung zu sorgen. Und ich hab auch weder Kühlschrank noch Vorratskammer, um jedes Angebot dankend entgegen zu nehmen. Da gibt es noch andere Probleme, die es zu bewältigen gilt und auch die kosten Geld.