Türkei nach dem Referendum

sommersonne

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Herr Erdogan begrüßt Frau Merkel. Nun gibt er wohl Frauen nicht mehr die Hand. Heute morgen bei der Begrüßung G20.
 

Burebista

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Die Siebenbürger Sachsen hängen einem Deutsch-Bild nach, dass es so seit Jahrzehnten nicht mehr gibt - quasi ein ausgestorbenen Status quo.
Viele Siebenbürger Sachsen hängen aber auch an einem Jugendbild nach, dass es so seit Jahrzehnten in Westen nicht mehr gibt, aber hier, in Siebenbürgen schon :)


Die Siebenbürger Sachsen sind aus dem östlichen Siebenbürgen ausgewandert, aber haben doch
http://siebenbuergen.radio.de/
Und es gibt noch das Soksische Theater, in Mundart.

Und es kommen manche (jedes Jahr immer mehrere) zurück.
Die können die alte Heimat nicht vergessen:

Die Siebenbürger Sachsen haben sich in Deutschland integriert, aber haben keine Heimat gefunden. Und so bekomme ich immer wieder von unseren Siebenbürger Sachsen Emails mit AfD Propaganda.

Entschuldigung. Es ist OT!!!

PS / Edit. Empfehle die Predigt zu hören.
Wenn es so schwer für die Siebenbürger Sachen war, sich in D. zu integrieren, wie könnte es für die heutigen Migranten sein???
 
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sommersonne

Well-Known Member
Ich finde die Siebenbürger Sachsen nicht schlimm. Irgendwie ist es fast das gleiche wie die Türken in D.. Sie hängen einer Vergangenheit nach die es so nicht mehr gibt. Aber wie immer, nicht alle.
 

Burebista

Well-Known Member
Ich finde die Siebenbürger Sachsen nicht schlimm. Irgendwie ist es fast das gleiche wie die Türken in D.. Sie hängen einer Vergangenheit nach die es so nicht mehr gibt. Aber wie immer, nicht alle.

Hm. Es gibt doch ein Unterschied.
Warum hängen die Siebenbürger Sachsen an einer Vergangenheit? Niemand hat sie ausgewiesen! Die waren wie besessen, alles aufzugeben und nach Deutschland zu übersiedeln.
Die Folge: Es gabe eine Drama der Entvölkerung. Meine Stadt Mediasch hat die Hälfte der Bevölkerung in 2 Jahren verloren. Und ich war Zeuge...

Man kann die Siebenbürger Sachsen nicht mit den türkischen Migranten vergleichen, die nach D. zogen, um besser zu verdienen, oder mit den rumänischen Migranten, die nach Italien, Spanien und jetzt auch Deutschland zogen, um besser zu verdienen.
Die Siebenbürger Sachsen wollten auf dt. Gebiet leben, weil sie sich als Deutsche verstanden. So auch die Banater Schwaben und die Sathmarer Zipser. Aber zum Schluss wurden sie doch als rumänische Migranten angesehen, obwohl sie dt. Muttersprache hatten.

PS. Sicher, man will wieder in die alte Heimat. Auch wenn man in D. geboren wurde...
 

sommersonne

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Klar sind ein paar nach D gegangen weil sie sich falsche Vorstellungen von dem Leben hier gemacht haben.
Sie werden hier wohl auch nicht so richtig als Deutsche angesehen.
 

Alubehütet

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Sie werden hier wohl auch nicht so richtig als Deutsche angesehen.
Sie sehen deutsch aus und sprechen akzentfreies Hochdeutsch. Wenn er es dir nicht sagt, wirst Du einen Siebenbürger Sachsen nicht als Zuwanderer erkennen. Das ist anders als bei den Russlanddeutschen, die Du erkennst, sobald sie den Mund aufmachen. Ich höre übrigens auch Letten an, wenn sie aus Lettland kommen, selbst wenn ihr Hochdeutsch perfekt ist. Das darf ich ihnen nicht sagen, aber der slawische Akzent ist unverkennbar.
 
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sommersonne

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Wirklich? Sprechen sie nicht eher eine unmoderne deutsche Sprache mit einem Akzent.
Ich dachte das wird so ähnlich wie bei den Russland-Deutschen sein. Die werden auch als Russen betrachtet.
 
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