Tag der offenen Moschee

AW: Tag der offenen Moschee

also ich war bis jetzt einmal in einer Moschee.

Und auch ich fande es sehr, sehr leer dort.
 
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Mit rund 100000 Besuchern haben soviele Menschen wie noch nie zuvor die Möglichkeit genutzt, Moscheen zu besichtigen und Fragen an die Muslime zu stellen. Als vollen Erfolg werten die Muslime diesen 3.Oktober. Wie jedes Jahr mussten die Befragten darauf verweisen, dass der Islam friedlich sei und die Muslime in ihrer Mehrheit Gewalt ablehnen.
 
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Mit rund 100000 Besuchern haben soviele Menschen wie noch nie zuvor die Möglichkeit genutzt, Moscheen zu besichtigen und Fragen an die Muslime zu stellen. Als vollen Erfolg werten die Muslime diesen 3.Oktober. Wie jedes Jahr mussten die Befragten darauf verweisen, dass der Islam friedlich sei und die Muslime in ihrer Mehrheit Gewalt ablehnen.

schade, dass man das immer wieder wiederholen muss :-?
 
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Giordanos 'Kommentar' zum Tag der offenen Moschee:
In einem Interview hat er sich mal wieder mit neuen Wortschöpfungen getoppt in seinem Kampf gegen den Islam.
Er spricht von Giga-Moscheen, einer Kriegserklärung, von Landnahme auf fremden Territorium.
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/676904/


Giordanos Einwand ist nicht von der Hand zu weisen. Die heutige türkische Politik hat sich auch zum Ziel gesetzt massiven Einfluss in Deutschland und damit in Europa zu erlangen. Warum betreibt man sonst eine Auswanderungspolitik und nimmt argwöhnisch Anteil an den Entscheidungen die hier gefällt werden, wenn es die Türken betrifft?
 
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Warum betreibt man sonst eine Auswanderungspolitik und nimmt argwöhnisch Anteil an den Entscheidungen die hier gefällt werden, wenn es die Türken betrifft?
Ich denke, das ist Innenpolitik, Stimmenfang bei denen, die Bindungen zu Almanci haben, bzw. dürfen ja ausgereiste zumindest theoretisch noch eine zeitlang wählen. Außerdem, viele Türken in Europa unterstürzen noch ihre Familien in der Türkei und sie bleiben zeitlebens Touristen, die treu jedes Jahr in ihre Heimat reisen und in Deutschland türkische Produkte kaufen (nächste Woche bei Lidl). Das hilft der türkischen Wirtschaft.
 
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Giordanos 'Kommentar' zum Tag der offenen Moschee:
In einem Interview hat er sich mal wieder mit neuen Wortschöpfungen getoppt in seinem Kampf gegen den Islam.
Er spricht von Giga-Moscheen, einer Kriegserklärung, von Landnahme auf fremden Territorium.
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/676904/

Der Mann ist 85. Traurig, dass er sich jetzt noch demontieren muss.

Ausschnitt aus dem Interview:
Degenhardt: Das heißt, eine Moschee ist für Sie nicht etwa das Gleiche wie beispielsweise eine Kirche oder eine Synagoge?
Giordano: Nein, selbstverständlich nicht. Wir leben hier in einem judäo-christlichen Geschichtsbereich.

Das sagt jemand, der schon mal in einem arischen Geschichtsbereich leben musste.

Ich glaube gern, dass er es als argumentativ unzureichend empfindet, wenn man auf die Nähe zum Rechtsextremismus hinweist. Er versteht diesen Hinweis nichteinmal, weil er wie leider viele aus der Generation der Verfolgten, des Widerstandes und der jungen Bundesrepublik meint, die Nazis kämen zwangsläufig mit Hakenkreuz und Judenhass zurück.

Es reicht nicht, heute vor dem gefeit zu sein, was for 70 Jahren bedrohlich war. Man muss das Wirkprinzip erkennen. Sobald jemand aus einem gleichberechtigten Bevölkerungsanteil eine "Gegenseite" konstruiert und dieser dann noch eine Kriegserklärung unterstellt, erkenne ich dieses Wirkprinzip.

Es geht heute darum, alles in ein neues Gewand zu packen und neue Fässer mit einer vermeintlich wissenschaftlichen, vermeintlich ethnologisch und soziologisch korreken Argumentation aufzumachen. Es ist mir unverständlich, wie man es nicht erkennen mag, wenn einem das Gleiche in Grün präsentiert wird.

LG TheCore
 
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