IIch schließe mich der Fraktion "nicht einmischen" an.
Die Diskussion in diesem Thread hat sich aber insofern verselbständigt, als das analysiert wird, was Treue ist und wozu jene denn gut sei.
Ich möchte nun anmerken, daß die Erwartungshaltung des Einen gegenüber der Treue des Anderen eigentlich nichts anderes ist als ein instinktives Besitzdenken! Es soll kein anderer von meiner Frucht kosten. Historisch gesehen hat dieses Besitzverhalten eher die Männer betroffen, denn jene konnten pimpern ohne Konsequenzen befürchten zu müssen und die Frauen mußten die Eskapaden ihrer (für sie) erwählten Männer ertragen. War eine Frau erst verheiratet, waren auch Seitensprünge und sexuelle Befriedigung möglich.
Diese gesellschaftlichen Zwänge funktionieren heute nur noch bedingt. Zum einen ist die Frau nicht mehr finanziell so abhängig vom Mann und zum anderen gibt es die Pille, welche die Frau auch schon vor der Ehe sexuell liberalisiert. Was geblieben ist ist die archaische Meinung, daß a) das Mädchen beschützt werden muß, während b) der Junge sich die Hörner abstoßen darf.
Was will ich mit meinem geistigen Ausflug sage?
Ganz einfach: der emotionale Mann muß weg von seiner kindlichen Anerziehung kommen, daß er jedes Spielzeug haben kann und sein eigenes Spielzeug nicht teilen muß. Der rationalen Frau gilt zu sagen, nur weil das Kind mit anderem Spielzeug spielt, hat es nicht weniger Interesse an euch. I mean, what's more impotant? To be sexually connected or emotionally? "It's just sex" I've been once told by a girlfriend and I realized: Yes, I don't own her sexually, but emotionally. So, what's more important, to get mad at the fuck of the one with another person or if the loved one would betray you emotionally? I think the latter is worse than the other.
Zu guter Letzt: Monogamie ist ein hypothetisches Konstrukt