US-Forscherin: Hinter Fleischkonsum steckt ein Glaubenssystem

Skeptiker

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26 Januar 2008
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Die Frau spricht mir aus der Seele! Sie hat 100% Recht......

Klar gibt es Blutrünstigkeit und Gewaltphantasien. Bei Jägern. Ansonsten sehe ich es eher so, dass durch die industrielle Produktion von tierischen Nahrungsmitteln nur noch sehr wenige Menschen mit den brutalen, tierquälerischen und, zum Beispiel in der Puten- und Hühnerproduktion auch schlichtweg ekelhaften Herstellungsmethoden zu tun haben und der große Rest der Konsumenten nur das fertige Produkt sieht.

Der Fleischkonsum ist doch auf dem Land, wo man die "Lebensbedingungen" der Tiere, das Schlachten etc. pp. viel näher miterlebt doch nicht geringer. Das Erleben der Morde schreckt keineswegs vom Fleichkonsum ab. Es sind halt nur Viecher und das muß halt so!


Das verstehe ich nicht. Wenn Pflanzen auch fühlende Wesen sind, was bleibt dann noch über?

Es geht ja darum vermeidbares Leid zu vermeiden. Nehmen wir an, Pflanzen sind fühlende Wesen aber wir uns von irgendetwas ernähren müssen, dann ist die Wahl direkt über die Pflanzen die leidfreiere Wahl!
 
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Bender

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13 Januar 2013
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Es geht ja darum vermeidbares Leid zu vermeiden. Nehmen wir an, Pflanzen sind fühlende Wesen aber wir uns von irgendetwas ernähren müssen, dann ist die Wahl direkt über die Pflanzen die leidfreiere Wahl!


Dann lass uns doch eine Reihenfolge von Bäh bis Ahh zusammenstellen:

1. Säugetiere
2. Vögel, Fische, Reptilien
3. Insekten
4. Pflanzen
 

Lynx72

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24 April 2011
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Die Hierarchisierung von Tieren ist für mich nicht nachvollziehbar. Die Rechtfertigung des Konsums von Pflanzen stützt sich auf folgende Logik: Wenn das Töten anderer Lebewesen schon unvermeidlich ist, sollten möglichst wenige getötet worden. Die Vermeidung von Tieren als Nahrungsquelle vermeidet gleichzeitig alle Pflanzen, die für die Erhaltung des Stoffwechsels der Tiere bis zu ihrer Tötung vernichtet wurden.
 

Feryha

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12 Juni 2010
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Blutrünstig?Manche Völker könnten ohne Fleisch garnicht exestieren.Im ewigen Eis-was bleibt da? Robbe usw.in der Mongolei in der Steppe?Pferde,Ziegen .Bei Durst deren frisches Blut.In Afrika trinken die, ich glaube es waren Massai ,Blut frisch vom Rind,um zu existieren.Das ist Evolutions und Landschaftsbedingt,sonst gäbe es solche Völker nicht.Religion denke ich kam erst dazu als das Individuum soweit entwickelt war,sich selbst zu erkennen.Da war das Gehirn aufgrund eben dieser Nahrung,weil verfügbar, der Grundstoff.Erst dann wurde Seßhaftigkeit und Landwirtschaft Thema.
Sicher ist es schön ,bewußt auf etwas verzichten zu können.Da der Mensch aber in manchen entlegenen Ecken dieses Planeten nur durch Jagd und Fleisch überleben kann (z.B tiefstes Sibirien usw) denke ich selbst wenn man sich hier in der Zivilisation im vollen Supermarkt bewußt gegen Fleisch entscheidet, gut und schön,irgendwo in der Steppe geht das eben nicht um satt zu werden.
Eigentlich sollte der Mensch als Parasit diesen Planeten verlassen..........;)
Jäger töten aus Blutrünstigkeit? So ein blödsinn.Als Bürgerin sag ich -gottseidank gibt es die-schonmal in Berlin ne Rotte Wildschweine durch Glastüren in Hausflure rennen sehn ?Ich schon.Warum ?Keine natürliche Auslese im Wald ,"Offenes Bufett"an Mülltonnen,Idioten ,die die "armen Tiere! füttern ect.schon mal son Keiler von nah gesehn ? GANZ nah?Oder ne Bache mit Jungen ,aggro?Das mitten in der Stadt?Wer wenn nicht Jäger regulieren das?Ich war oft im Wald zu Pferd ,die Wildschweine sind dort meist friedlich ,wittern nur das Pferd ,man kann sie gut beobachten.
Bei Jagden zu Pferd beispielsweise wird kein Tier gejagt sondern ein Reiter -der die Spur legt,ist der Fuchs.....
 

Lynx72

Gesperrt
24 April 2011
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Jaja, die Jägerschaft. Sie ahben die Beutegreifer ausgerottet und sich mit den dann explodierenden Beständen von deren Beutetieren, z.B. Wildschweinen, ihre Existenzrechtfertigung selbst geschaffen. Ach ja, wer füttet die Rehe, Hirsche etc. denn noch im Wald, um das Wildbret zahm und fett zu machen?
 
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sommersonne

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Jaja, die Jägerschaft. Sie ahben die Beutegreifer ausgerottet und sich mit den dann explodierenden Beständen von deren Beutetieren, z.B. Wildschweinen, ihre Existenzrechtfertigung selbst geschaffen. Ach ja, wer füttet die Rehe, Hirsche etc. denn noch im Wald, um das Wildbret zahm und fett zu machen?

Von welchen Beutegreifern sprichst Du denn?
Seit dem 17. Jahrhundert sieht es mit Beutegreifern in Deutschland, als da wären, die großen wie Bären oder Wölfe, schlecht aus. Die kleinen, Luchse, Füchse, Wildkatzen, Iltisse, Marder usw. gibt es noch.
Wer sollte also Rehe und Rotwild dezimieren, damit sie sich ernähren können im Restwald?

Wenn mal ein verirrter Bär oder ein kleineres Wolfsrudel hier auftaucht, sind es nicht nur die Jäger, die schreien - tötet sie. Das sind die Waldanrainer, die die Märchen vom bösen Wolf oder gruseligem Bär glauben und Angst um ihre Kinder und Haustiere haben.

Die Waldfläche in D ist insgesamt zu klein für die Wildtiere und deswegen müssen einige geschossen werden, damit der Rest leben und Futter finden kann.
Warum füttern Jagdpächter oder Waldbesitzer, bzw. deren Förster oder Förster im Staartswald im Winter? Weil die Tiere in den spärlichen Waldresten nicht genug Futter finden würden und sich sonst in den menschlichen Siedlungen am Abfall bedienen würden. Das Beispiel Wildschweine in Berlin wurde ja schon genannt.

Übrigens was schlägst Du oder Ihr denn vor was die Menschen essen sollen? Fleisch geht nicht, Pflanzen aber auch nicht.
 
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