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Pit63
Guest
AW: Wann ist MANN alt ?
Bei der Beantwortung der Frage, wann Mann sich alt fühlt, scheinen sich hier alle user/innen auf zwischengeschlechtliche Beziehungen, insbesondere das Thema Sexualität zu fokussieren.
Ich wähle einen anderen Zugang zu diesem Thema.
Zunächst einmal: Alter iSv Anzahl an Lebensjahren ist ja zunächst eine wertfreie formale Betrachtungsweise, die rein äusserlich an der körperlichen Entwicklung bzw. mit fortschreitender Lebensdauer an den körperlichen Verfallserscheinungen bemessen werden kann.
Alt kann man sich eigentlich nicht fühlen, man kann nur feststellen, dass man es ist. Wenn man so spricht, bedeutet es, dass man den Begriff Alter bereits mit einer weitergehenden Bedeutung versehen hat, die dann "fühlbar" ist, z. B. schwach, krank, schlecht, abstossend, weise, abgeklärt, erfüllt usw. Nur wenn solche Eigenschaftswörter mit dem Alter gleichsetzt werden, macht die Ausgangsfrage Sinn.
Nun könnte man formulieren: Ab wann ist man alt?
Antwort: Man ist immer alt: man ist bspw. 5, 10, 30, 60 oder hundert Jahre alt.
Jetzt könnte man fragen: Welches Alter empfindet man als etwas "Schlechtes" oder "Gutes" und warum?
Mögliche Antworten könnten sein: Mit 10 darf man noch gar nichts entscheiden, das ist Mist. Mit 90 hat man keine Kraft mehr, grauenvoll.
Zwischen 20 und 40 kann ich ggf. alle Frauen/Männer haben, wie schön usw.
Wer eine eher materialistische Lebenssicht hat und an den Tod glaubt, wird im Zweifel die Jugend mit ihren Vorzüge lieben und das Alter mit seinen körperlichen Begleitumständen hassen. Diese Sicht liegt im Trend, was mE nach teilweise zu sehr skurilen Entwicklungen führt, wie etwa in den USA, wo Kinder in den Medien zu kleinen altklugen Erwachsenen hochstilisiert und Alte Menschen zu verblödeten Kindsköpfen degradiert werden.
Meine persönliche Antwort lautet:
Ich sehe das Leben als fortschreitende Entwicklung und die verschieden Lebensabschnitte als Entwicklungsphasen. Ich habe bis jetzt gelernt und ich lerne (hoffentlich) stets weiter. Im Laufe meines Lebens habe ich sehr viele unterschiedliche Lebenserfahrungen gemacht. Was ich als Kind wahrgenommen, gefühlt und gedacht habe, könnte ich heute nicht mehr auf diese Art und Weise erleben, weil ich kein Kind mehr bin (obwohl ich immer noch gerne kindisch bin). Umgekehrt ist es genauso.
Seit ich einen gewissen körperlichen, Reifezustand erreicht habe, setzt sich die Entwicklung mehr nach "innen" fort, in den seelisch- geistigen Bereich.
Ich denke/hoffe, dass ich mit 80 spirituell noch "weiter" bin als heute, was sich im äusserlich erkennbaren Verhalten als positiver Gleichmut, Gelassenheit, Ausgeglichenheit und Weisheit ausdrücken könnte.
Schaun mer mal.
VG
Bei der Beantwortung der Frage, wann Mann sich alt fühlt, scheinen sich hier alle user/innen auf zwischengeschlechtliche Beziehungen, insbesondere das Thema Sexualität zu fokussieren.
Ich wähle einen anderen Zugang zu diesem Thema.
Zunächst einmal: Alter iSv Anzahl an Lebensjahren ist ja zunächst eine wertfreie formale Betrachtungsweise, die rein äusserlich an der körperlichen Entwicklung bzw. mit fortschreitender Lebensdauer an den körperlichen Verfallserscheinungen bemessen werden kann.
Alt kann man sich eigentlich nicht fühlen, man kann nur feststellen, dass man es ist. Wenn man so spricht, bedeutet es, dass man den Begriff Alter bereits mit einer weitergehenden Bedeutung versehen hat, die dann "fühlbar" ist, z. B. schwach, krank, schlecht, abstossend, weise, abgeklärt, erfüllt usw. Nur wenn solche Eigenschaftswörter mit dem Alter gleichsetzt werden, macht die Ausgangsfrage Sinn.
Nun könnte man formulieren: Ab wann ist man alt?
Antwort: Man ist immer alt: man ist bspw. 5, 10, 30, 60 oder hundert Jahre alt.
Jetzt könnte man fragen: Welches Alter empfindet man als etwas "Schlechtes" oder "Gutes" und warum?
Mögliche Antworten könnten sein: Mit 10 darf man noch gar nichts entscheiden, das ist Mist. Mit 90 hat man keine Kraft mehr, grauenvoll.
Zwischen 20 und 40 kann ich ggf. alle Frauen/Männer haben, wie schön usw.
Wer eine eher materialistische Lebenssicht hat und an den Tod glaubt, wird im Zweifel die Jugend mit ihren Vorzüge lieben und das Alter mit seinen körperlichen Begleitumständen hassen. Diese Sicht liegt im Trend, was mE nach teilweise zu sehr skurilen Entwicklungen führt, wie etwa in den USA, wo Kinder in den Medien zu kleinen altklugen Erwachsenen hochstilisiert und Alte Menschen zu verblödeten Kindsköpfen degradiert werden.
Meine persönliche Antwort lautet:
Ich sehe das Leben als fortschreitende Entwicklung und die verschieden Lebensabschnitte als Entwicklungsphasen. Ich habe bis jetzt gelernt und ich lerne (hoffentlich) stets weiter. Im Laufe meines Lebens habe ich sehr viele unterschiedliche Lebenserfahrungen gemacht. Was ich als Kind wahrgenommen, gefühlt und gedacht habe, könnte ich heute nicht mehr auf diese Art und Weise erleben, weil ich kein Kind mehr bin (obwohl ich immer noch gerne kindisch bin). Umgekehrt ist es genauso.
Seit ich einen gewissen körperlichen, Reifezustand erreicht habe, setzt sich die Entwicklung mehr nach "innen" fort, in den seelisch- geistigen Bereich.
Ich denke/hoffe, dass ich mit 80 spirituell noch "weiter" bin als heute, was sich im äusserlich erkennbaren Verhalten als positiver Gleichmut, Gelassenheit, Ausgeglichenheit und Weisheit ausdrücken könnte.
Schaun mer mal.
VG