Was denkt Ihr gerade? (38)

EnRetard

Well-Known Member
:)

Deine Übertreibungen sind gewohnt tricky, aber geschenkt. Tatsächlich kannst Du mit Deinen Phantasien anfangen, was Du willst. Es sind Deine. Wenn Du gern den Hellweger Anzeiger, die Bäckerblume oder die Apotheken-Umschau lesen möchtest, wird Dich außer Deinen persönlichen Vorlieben und Prioritäten sicherlich keiner daran hindern.

Der Punkt ist ein anderer: natürlich kann man sich in diesen Zeiten Gedanken darüber machen, was man für unterstützens- und erhaltenswert hält, wo und wie man Solidarität ausdrücken will. Ein Zeitungsabo ist für die Redaktion nur eine Geste, aber eine, die sich kaufmännisch in Zahlen bemisst.
Zahlen, anhand derer gewöhnlich auch Anzeigenpreise kalkuliert werden. Darum geht es. Auch. Jedenfalls mir.
.... und jetzt kannst Du meinetwegen weiter so tun, als würde man mit 'nem fetten SUV durchs Forum brausen, weil einem vernünftig recherchierte Informationen was wert sind. Im Fall der NYT kann man als Leser in Europa ganze 50 Cent pro Woche zahlen. Aus bereits dargelegten Gründen. Siehe oben. ;)
Inhalte von kostenpflichtigen Seiten sind im Forum nicht verwertbar, weil nicht jeder jede Seite abonnieren kann. Deine Ausführungen über Qualitätsjournalismus, der was kostet und auch kosten darf, sind Binsen. Das gilt für Print wie für Online. Da wir aber kein Lesesaal der Stadtbibliothek sind, hat nicht jedeR Zugriff auf das von anderen privat abonnierte Blatt.
 

Bintje

Well-Known Member
@Bintje aber es wäre schon geschickter wenn man einzelne Artikel/Kolumnen einzeln freischalten könnte und nicht gleich ein Abo, wenn es auch oftmals kostenlose Probeabos gibt welche man dann vergißt zu kündigen. Würde nach meinem dafürhalten auch mehr Geld einbringen. Man kann ja auch nicht alle Zeitungen abonnieren und wenn dann hier ein Artikel hinter einer Paywall verlinkt wird von einer Zeitung die man eben nicht abonniert hat, weil man z. B. schon zwei oder drei andere Abos laufen hat, dann wäre es schon praktisch sich nur diesen Artikel freischalten zu lassen.

Ja, da hast Du recht; das stimmt, das denke ich auch öfters. Teilweise geht das ja (noch..), wenn man Artikel z.B. über Blendle beziehungsweise Steady kauft. Funzt quasi mit 'nem Prepaid-Modell. Aber die Entwicklung bei den Onlinekiosk-Plattformen habe ich in letzter Zeit nicht mehr verfolgt, erinnere nur, dass der Spiegel auch mal so'n Modell hatte. Jahrelang konnte man Einzeltexte kaufen, auch aus dem Archiv.
Warum sie das nicht mehr machen, weiß ich nicht. Praktischer wäre es allemal.
 

Bintje

Well-Known Member
Inhalte von kostenpflichtigen Seiten sind im Forum nicht verwertbar, weil nicht jeder jede Seite abonnieren kann. Deine Ausführungen über Qualitätsjournalismus, der was kostet und auch kosten darf, sind Binsen. Das gilt für Print wie für Online. Da wir aber kein Lesesaal der Stadtbibliothek sind, hat nicht jedeR Zugriff auf das von anderen privat abonnierte Blatt.

Du machst Dich m.E. gerade lächerlich. :)
Zwingt Dich denn jemand, meine Beiträge zu lesen geschweige denn Links aufzurufen?
Neutral oder wohlwollend liest Du die doch eh nicht (falls Du es überhaupt tust) - insofern: wurscht.
Und was andere tun, ist deren Sache.

Lass gut sein.
 

Berfin1980

Well-Known Member
Wollt ihr meinen Senf dazu haben?

Ach was ich mache einfach.....es kann sich nun mal auch nicht jeder Abos leisten......die kaufen dann eher die billigen Marken und angebliche Zeitungen.

In Zeiten des Internets kann aber jeder auf bestimmte Themen zugreifen und das nicht zwingend im Abo. Ich hatte ja schon mal geschrieben was ich abonniert habe und zwar auch aus dem Grund das ich auf bestimmte Schreiberlinge einfach nicht verzichten will. Und das Journalismus was kostet ist wohl auch @EnRetard klar.

Warum stellen sie nicht bestimmte Themen online, die aus Erfahrung sehr Häufig angeklickt werden und das zu einem geringen Entgelt.

Bei der Vielfalt der Presse an sich und den großen Medien Verlagen dürfte das auch kein Problem sein.

Habe ich schon erwähnt das ich die FAZ gekündigt habe nachdem sie sich ein paar Ausrutscher nach ganz rechts leistete. :cool:

Ach ja und mit Zeitungspapier kann man wunderbar Biomüll entsorgen :p:D
 

EnRetard

Well-Known Member
Wollt ihr meinen Senf dazu haben?

Ach was ich mache einfach.....es kann sich nun mal auch nicht jeder Abos leisten......die kaufen dann eher die billigen Marken und angebliche Zeitungen.

In Zeiten des Internets kann aber jeder auf bestimmte Themen zugreifen und das nicht zwingend im Abo. Ich hatte ja schon mal geschrieben was ich abonniert habe und zwar auch aus dem Grund das ich auf bestimmte Schreiberlinge einfach nicht verzichten will. Und das Journalismus was kostet ist wohl auch @EnRetard klar.

Warum stellen sie nicht bestimmte Themen online, die aus Erfahrung sehr Häufig angeklickt werden und das zu einem geringen Entgelt.

Bei der Vielfalt der Presse an sich und den großen Medien Verlagen dürfte das auch kein Problem sein.

Habe ich schon erwähnt das ich die FAZ gekündigt habe nachdem sie sich ein paar Ausrutscher nach ganz rechts leistete. :cool:

Ach ja und mit Zeitungspapier kann man wunderbar Biomüll entsorgen :p:D
Ich lese die Lokalzeitung und ein Nachrichtenmagazin auf Papier. Das nützt aber hier nichts, weil das Fotografieren und Einfügen von Auszügen illegal ist. Allenfalls möglich wären abgetippte Zitate, aber natürlich ohne Nachprüfbarkeit per Link.
 

Berfin1980

Well-Known Member
Allenfalls möglich wären abgetippte Zitate, aber natürlich ohne Nachprüfbarkeit per Link.
Wobei das ja auch nachgeprüft werden kann.

Ich frage mich eben warum die so lange rum hampeln....wie lange gibt es jetzt Zeitungen online mit den dazugehörigen Redaktionen.

Ich lese z.B. die FR ziemlich gerne, kaufe ich auch brav am Büdchen, mein lieber Nachbar wartet immer schon auf das gelesene Stück um es auch lesen zu können. Er ist eben auch finanziell nicht so gut gestellt.

Schön wenn die zwei alten Herren im Garten ( im Moment getrennt durch den Zaun) sitzen und sich gegenseitig die deutsche und türkische Zeitung vorlesen, inklusive Übersetzung aus dem türkischen.
 

Mendelssohn

Well-Known Member
Ich lasse mich auch von den großen Nachrichtenagenturen bedienen, das wird recht ordentlich weitergeleitet. Mit der Lokalredaktion habe ich ziemliche Schwierigkeiten. Seit einigen Jahren machen die auf investigativ und nah beim Mann auf der Straße. Sehr unprofessionell, z. T. zum Fremdschämen mit Blick auf die schwer gesuchten Inhalte und die schwache Form (Syntax, Druckfehler usw.). Insgesamt betrachtet bietet das Netz auch nicht viel mehr, es sei denn, man sucht speziell danach, wie der Guardian, die NYT oder La Republica dies oder das findet.
 
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