Was ist das Ziel des Lebens?

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eruvaer

Well-Known Member
Du solltest mich niemals unterschätzen... Vielleicht ist der König der Narren auch Antichrist und Christ zugleich! ;)
das hatte mir mein Bruder als Kind schon immer "erklärt"?, dass das laut eigenen Aussagen ein und dieselbe Person ist.
Antichrist als der Lichtbringer
Christus als Bringer des Lichts
wenn man nur lange genug über alles nachdenkt, ergibt nichts mehr einen Sinn.
 

alterali

Well-Known Member
Nix Lala.
Ziel ist des irdischen Lebens ist erst der Mars, dann der Alphaquadrant und dann der gesamten Weltraum.

Vergangenheit und Zukunft eingeschlossen.
Nicht zu vergessen die mehr als 20 Dimensionen.
 

Majnomon

Well-Known Member
Nix Lala.
Ziel ist des irdischen Lebens ist erst der Mars, dann der Alphaquadrant und dann die ganze Galaxis.

Also am Ende alles. Schon rein Gedanklich landest Du damit zwangsläufig bei nichts, wie eruvaer ganz treffend geschrieben hat.

Es sei denn, Du schreckst davor zurück, in den Abgrund zu schauen... aber dann entgeht Dir der halbe Spaß des Daseins. ^^

Merke: nicht überall, wo Allah draufsteht, ist Religion drin. Manchmal ist es auch Erkenntnisphilosophie...:cool:
 
P

Pit 63

Guest
Ich glaube das, bzw sich unrealistische und meist ebenso oberflächlich belanglose Ziele meist aufgrund trendfolgender Ambitione zu sehen setzen (wie jedes neue iPhone haben weil, weil. - als harmloseres Beispiel) ist, warum so viele Menschen im Leben unglücklich sind.

Ich sehe es genau anders herum.
Das Zielesetzen ist Ausdruck des Unglücklichseins, man könnte auch sagen eines Mangelbewusstseins, dass sich in der Gegenwart äussert. (Alles äussert sich in der Gegenwart)

Mit Zielesetzen meine ich nicht das praktische Denken, dass erforderlich ist, um von A nach B zu kommen sondern das psychologische Denken, ich muss nach B um glücklich zu sein bzw glücklicher zu sein als ich es jetzt bin.
 

eruvaer

Well-Known Member
Ich sehe es genau anders herum.
Das Zielesetzen ist Ausdruck des Unglücklichseins, man könnte auch sagen eines Mangelbewusstseins, dass sich in der Gegenwart äussert. (Alles äussert sich in der Gegenwart)

Mit Zielesetzen meine ich nicht das praktische Denken, dass erforderlich ist, um von A nach B zu kommen sondern das psychologische Denken, ich muss nach B um glücklich zu sein bzw glücklicher zu sein als ich es jetzt bin.

Du meinst, glückliche Wesen setzen sich keine Ziele im Leben?
Oder gibt es keine solchen?
 
P

Pit 63

Guest
Du meinst, glückliche Wesen setzen sich keine Ziele im Leben?
Oder gibt es keine solchen?
Nein, was ich meine, ist folgendes: Das Glücklichsein, oder realistischer formuliert: Die persönliche überwiegende Zufriedenheit (gespickt mit glücklichen und weniger glücklichen Gefühlen) hängt nicht davon ab. Es kommt vielmehr auf die Fähigkeit (Gewohnheit- Konditionierung) an, sich in und mit der Gegenwart gut zu fühlen.
Das Setzen und Erreichen von Zielen dient eher als gedankliche Projektionsfläche.
 
P

Pit 63

Guest
Ich habe vor vielen Jahren ein Buch von Eckhart Tolle gelesen, "Jetzt- die Kraft der Gegenwart".
Das war eine der Schlüsselerfahrungen in meinem Leben. Was er über Konditinierung und Identifikation mit gewohnheitsmässigem Denken schrieb war mir zwar nicht neu aber es war mir bis dahin nur theoretisch geläufig.
Tolles Fähigkeit, spirituelle Weisheit dem analytischen westlichen Denken nahezubringen, hat bei mir das grosse Aha- Erlebnis ausgelöst, dass man empfindet, wenn es so richtig durch und durch "click" gemacht hat.
 

Majnomon

Well-Known Member
Ich habe vor vielen Jahren ein Buch von Eckhart Tolle gelesen, "Jetzt- die Kraft der Gegenwart".
Das war eine der Schlüsselerfahrungen in meinem Leben. Was er über Konditinierung und Identifikation mit gewohnheitsmässigem Denken schrieb war mir zwar nicht neu aber es war mir bis dahin nur theoretisch geläufig.
Tolles Fähigkeit, spirituelle Weisheit dem analytischen westlichen Denken nahezubringen, hat bei mir das grosse Aha- Erlebnis ausgelöst, dass man empfindet, wenn es so richtig durch und durch "click" gemacht hat.

Bei mir hat's beim sogenannten Neo-Advaita klick gemacht. Leider bin ich dann noch eine ganze Weile auf diesem Mist hängen geblieben.

Tolle hat mich nie besonders interessiert, aber ein paar seiner Ansätze scheinen mir recht treffend formuliert zu sein.

Inzwischen reizt mich das rein Spirituelle weniger als früher, aber als Hintergrund für mein (künstlerisches) Schaffen und Erleben kaum wegzudenken.
 

Vaterlich

Well-Known Member
Ich freue mich darüber, um mir vor langem das Ziel meines Lebens so einfach gesetzt zu haben - eine Frau zu finden! Mehr brauche ich auch nicht. Angefangen mit der klassichen Altertumsphilosophie über die Mittelalterschristentum bis zu Sartre muss ich seit langem nicht mehr immer wieder durchgehen, um das Ziel meines Lebens finden zu können. Das Ziel des Lebens muss, meines Erachtens, einfach sein - wie meins. Ohne durch tiefe, tröstliche, drückende, langweilige, komplizierte religiöse, wirschaftliche, kulturelle Gedanken jahrelang, sogar lebenslang, wieder und wieder gehen zu müssen.
 
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