Mit Michigan, Nevada und Wisconsin käme er auf 270. Das wäre wohl noch zu wenig. Nicht überall haben die Wahlleute ein imperatives Mandat.
Du hast recht, früher war das so, das hatte ich auch noch im Kopf - aber inzwischen hat sich da was geändert, fiel mir wieder ein. Präziser: seit einem entsprechenden Urteil des Supreme Courts von Juli 2020. Ironie des Schicksals.
US-Wahlleute sind an Mandat gebunden
Bei US-Präsidentschaftswahlen dürfen sich Wahlleute nicht frei für einen Kandidaten entscheiden, sie müssen sich an das Mandat ihres Bundesstaates halten. Das erklärte der Supreme Court. Konkret ging es um Fälle aus dem Jahr 2016.
https://www.spiegel.de/politik/ausl..._ecid=soci_upd_wbMbjhOSvViISjc8RPU89NcCvtlFcJ
Da es allerdings um Fälle von 2016 ging, könnte ich mir vorstellen, dass die jetzige Konstellation aufgrund welcher Umstände auch immer möglicherweise ebenfalls vorm obersten Gericht landet. Wahrscheinlich eine Frage einer genügend ausgefeilten Begründung.
Und der SC ist bekanntlich inzwischen Trump-freundlich besetzt.
Wie auch immer, ich verfüge über keine Glaskugel. Aber halte es für denkbar, dass das mit obigem Urteil noch nicht für alle Zeiten ausgetanzt ist.