Österreich: Krise nach Strache-Video

Bintje

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5 Mai 2018
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Sebastian Kurz wird nun von seinen früheren Sünden eingeholt. Recht geschieht ihm (hoffentlich!).


"Dass Anklage gegen Kurz erhoben wird, war in Wien allgemein erwartet worden. Im Fall eines Schuldspruchs drohen ihm bis zu drei Jahre Haft. Eine Verurteilung halten österreichische Juristen allerdings eher für unwahrscheinlich. In einer anderen Causa hingegen könnte es eng werden für den Ex-Kanzler.

Dem Konservativen und seinem engen Umfeld wird in einem anderen Verfahren vorgeworfen, an mutmaßlich illegalen Deals mit den Boulevardmedien »Krone«, »Heute« und »Österreich« mitgewirkt zu haben. [...]"

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Msane

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25 März 2010
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Kurz muss sich verantworten, niemand darf sich dem Rechtsstaat entziehen der hier eine Gelegenheit hat
Stärke zu zeigen.
Weder Prominenz noch Name dürfen dem im Wege stehen.

Aber ich möchte mich als Deutscher auch nicht zu weit in österreichische Innenpolitik einmischen.
Die Österreicher werden das schon in ihrem Sinne richtig entscheiden.


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Alubehütet

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29 Januar 2017
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Wuppertal
Video der FPÖ-Jugend. Endgültig radikalisiert.
Wie zu erwarten dazu die hevorragenden Nats Analysen. Ausführlicher Überblick über die Neue Rechte, auch für uns wichtig.
 
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Alubehütet

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29 Januar 2017
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Bis vor einigen Wochen dachte ich stets: Naja. Erdogan, Orban, Johnson, Trump, Le Pen ... bislang geht es uns mit unserer AfD doch vergleichsweise gut, kommen wir noch ganz gut weg.

Aber in Deutschland und Österreich sehen wir immer deutlicher einen Sonderweg. Während die Rechten sich aktuell in Italien und Frankreich Schafspelze zulegen, versuchen, sich zu verbürgerlichen oder zumindest einen solchen Anstrich zu geben, rechtsradikalisieren sich die deutschsprachigen Rechten.
 
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Bintje

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5 Mai 2018
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Sebastian Kurz wird nun von seinen früheren Sünden eingeholt. Recht geschieht ihm (hoffentlich!).


"Dass Anklage gegen Kurz erhoben wird, war in Wien allgemein erwartet worden. Im Fall eines Schuldspruchs drohen ihm bis zu drei Jahre Haft. Eine Verurteilung halten österreichische Juristen allerdings eher für unwahrscheinlich. In einer anderen Causa hingegen könnte es eng werden für den Ex-Kanzler.

Dem Konservativen und seinem engen Umfeld wird in einem anderen Verfahren vorgeworfen, an mutmaßlich illegalen Deals mit den Boulevardmedien »Krone«, »Heute« und »Österreich« mitgewirkt zu haben. [...]"

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Kurz wurde zu acht Monaten auf Bewährung verurteilt. Der Rückweg in die Politik wäre damit ausgeschlossen, kommentierte der "Standard".
Aber das Urteil ist noch nicht rechtskräftig; es geht in die nächste Instanz. Dann ist das Oberlandesgericht Wien dran.



Interessante Gerichtsreportage von Florian Klenk zum (Video-)Auftritt eines russischen Entlastungszeugen, den Kurz zwischendrin aufbot:
Einem zweiten russischen Zeuge wurde es vorher flau; offenbar war ihm spontan übel, weshalb er verhindert war. Nun. Zur Entlastung des Ex-Kanzlers trug das Theater nicht bei, eher im Gegenteil. Wer sich dafür interessiert, wird im "Falter" bestens unterhalten. Letzter Satz:
"Draußen vor dem Gerichtssaal kommentiert ein Kollege eines internationalen Weltblattes seinen Eindruck des Prozesses so: „Anus anum lavat“." :p

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