„Ja, eine Welt ohne Prostitution ist denkbar!“

Warum wird hier wieder verallgemeinert?

Wir sollen als frauen zu diesem thema "den ball flach halten" weil es frauen gibt die materialistisch sind?
Und irgendein amerikaner ne studie heraus gebracht hat, in der die orgasmushäufigkeit in zusammenhang mit
dem einkommen gestellt wird.

Äh, hallo? Gehts noch?

Können sich die frauen hier bitte zu diesem thema äußern ohne verallgemeinerungen an den kopf geworfen
zu bekommen oder als moralpostel betitelt zu werden


Das war ein rethorischer Schachzug, um klarzustellen, wie absurd und anmaßend Frau Schwarzers Pauschalisierungen sind.

Im Übrigen möchte ein auf Einvermehmlichkeit achtender Freier sicherlich auch nicht als notgeiler Perverser verunglimpft, geschweige denn kriminalisiert werden, nur weil er käuflichen Sex in Anspruch nimmt.

Es sei den er steht auf SadoMaso. :D
 
Warum wird hier wieder verallgemeinert?

Wir sollen als frauen zu diesem thema "den ball flach halten" weil es frauen gibt die materialistisch sind?
Und irgendein amerikaner ne studie heraus gebracht hat, in der die orgasmushäufigkeit in zusammenhang mit
dem einkommen gestellt wird.

Äh, hallo? Gehts noch?

Können sich die frauen hier bitte zu diesem thema äußern ohne verallgemeinerungen an den kopf geworfen
zu bekommen oder als moralpostel betitelt zu werden

Wir drehen die Voraussetzungen jetzt einfach mal um und setzen ein geldgesteuertes Matriachat voraus:
Frau kauft sich knackige Liebhaber von der Stange und macht mit denen was sie will. Solange die Jungs alles mitmachen und niemand dabei zu Schaden kommt herscht freie Marktwirtschaft Ansonsten sorgen die Zuhälterinnen für Ruhe und Ordnung und zahlen regelmässig Steuern. Die braven Ehemänner daheim bleiben von Vergewaltigung verschont, weil Frau ja in Bordellen "Dampf ablassen" kann. Das Männermagazin Mens Health startet einen Aufruf zur Reform des Prostitutionsgesetzes und weist auf den Menschenhandel mit jungen Männern aus Drittstaaten hin. Nun protestiert der Landfrauenverband dagegen, weil Männer grundsätzlich materialistisch sind und für Geld eigentlich alles tun (ausgenommen der eigene Ehemann, der Zuhause am Herd steht und die Kinder hegt), weshalb ein solches Gesetz unsinnig ist, weil die meisten Männer ja ohnehin freiwillig auf den Strich gehen. Der Ehemann daheim kann also froh sein, daß sich frau anderweitig bedient und der Ehemann von weiteren Belästigungen verschont bleibt. u.s.w.
 
Wir drehen die Voraussetzungen jetzt einfach mal um und setzen ein geldgesteuertes Matriachat voraus:
Frau kauft sich knackige Liebhaber von der Stange und macht mit denen was sie will. Solange die Jungs alles mitmachen und niemand dabei zu Schaden kommt herscht freie Marktwirtschaft Ansonsten sorgen die Zuhälterinnen für Ruhe und Ordnung und zahlen regelmässig Steuern. Die braven Ehemänner daheim bleiben von Vergewaltigung verschont, weil Frau ja in Bordellen "Dampf ablassen" kann. Das Männermagazin Mens Health startet einen Aufruf zur Reform des Prostitutionsgesetzes und weist auf den Menschenhandel mit jungen Männern aus Drittstaaten hin. Nun protestiert der Landfrauenverband dagegen, weil Männer grundsätzlich materialistisch sind und für Geld eigentlich alles tun (ausgenommen der eigene Ehemann, der Zuhause am Herd steht und die Kinder hegt), weshalb ein solches Gesetz unsinnig ist, weil die meisten Männer ja ohnehin freiwillig auf den Strich gehen. Der Ehemann daheim kann also froh sein, daß sich frau anderweitig bedient und der Ehemann von weiteren Belästigungen verschont bleibt. u.s.w.

Es gibt nicht nur verheiratete Männer.
 
Wir drehen die Voraussetzungen jetzt einfach mal um und setzen ein geldgesteuertes Matriachat voraus:
Frau kauft sich knackige Liebhaber von der Stange und macht mit denen was sie will. Solange die Jungs alles mitmachen und niemand dabei zu Schaden kommt herscht freie Marktwirtschaft Ansonsten sorgen die Zuhälterinnen für Ruhe und Ordnung und zahlen regelmässig Steuern. Die braven Ehemänner daheim bleiben von Vergewaltigung verschont, weil Frau ja in Bordellen "Dampf ablassen" kann. Das Männermagazin Mens Health startet einen Aufruf zur Reform des Prostitutionsgesetzes und weist auf den Menschenhandel mit jungen Männern aus Drittstaaten hin. Nun protestiert der Landfrauenverband dagegen, weil Männer grundsätzlich materialistisch sind und für Geld eigentlich alles tun (ausgenommen der eigene Ehemann, der Zuhause am Herd steht und die Kinder hegt), weshalb ein solches Gesetz unsinnig ist, weil die meisten Männer ja ohnehin freiwillig auf den Strich gehen. Der Ehemann daheim kann also froh sein, daß sich frau anderweitig bedient und der Ehemann von weiteren Belästigungen verschont bleibt. u.s.w.

Nun pendeln wir von einem Extrem zum Anderen. Beides unsinnig. Frau Schwarzer will das generelle Verbot der Prostitution und die kriminalisierung der Freier nach Schwedischem Modell (, das die Prostitution komplett in den Untergrund treibt) und Du schilderst die Umkehrung einer Situation, die keiner ernsthaft befürwortet.

Dass das Gesetz von 2002 verbesserungsbedürftig ist, will ich nicht bestreiten. Auch mangelt es offenbar an sinnvollen Kontrollmechanismen. Und dass man ohne Konzession ein Bordell betreiben kann, aber keine Kneipe, erschließt sich mir auch in keinster Weise.


Wie wär's denn mal mit einem konsequenten Mittelweg?
 

Ja. Deine Äußerungen über notgeile Freier klang schon sehr nach einer moralischen Abwertung ihres Verhaltens.

Aber es geht ja nicht um Moralvorstellungen, schon gar nicht um meine. sondern darum, was solche Gesetze eigentlich erreichen sollen.

Genau darüber sollte man möglichst nüchtern und realistisch nachdenken. Ohne Pauschalverurteilungen und moralische Entrüstung.

Denn sonst bewirken Gesetze meist das Gegenteil von dem, was sie erreichen zu wollen vorgeben. Man erinnere sich nur an die Prohibition in den USA. Überhaupt an die jämmerliche Drogenpolitik der meisten Staaten.
 
Ich verstehe nicht, woran sich das festmacht, ob sich Mann oder Frau besser unter Kontrolle haben. Und einen direkten Vergleich zwischen Männern und Frauen, wie sich das anfühlt, hat ja wohl auch niemand.

Das kann man aus dem Geschlechterverhältnis unter Angebot und Nachfrage von Prostitution folgern, wenn man allgemeine Ökonomie zugrunde legt. Da in dem Markt das Geld unterm Strich netto zu anbietenden Frauen fließt, hat die sexuelle Hingabe nach dem Coase-Theorem für Männer einen höheren Nutzen als für Frauen.
Dieser Markt geht an sich über die reine Prostitution hinaus, hinein in das, was sozial schon als Beziehung anerkannt ist. In der Mehrzahl der Beziehungen herrscht ein wirtschaftliches und soziales Statusgefälle vom in der Regel älteren Mann zur jüngeren Frau, weil dem Mann die primär sexuelle Anziehungskraft wichtiger ist als die Versorgerqualität der wirtschaftlichen Konkurrenzfähigkeit, die im Gegenzug die Frau einfordert.
 
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Denn sonst bewirken Gesetze meist das Gegenteil von dem, was sie erreichen zu wollen vorgeben. Man erinnere sich nur an die Prohibition in den USA. Überhaupt an die jämmerliche Drogenpolitik der meisten Staaten.

Solche Gesetze existieren bereits. Du brauchst nicht über Rauschmittel diskutieren.

Und ein solches Gesetz droht auch in Deutschland nicht.
 
Das kann man aus dem Geschlechterverhältnis unter Angebot und Nachfrage von Prostitution folgern, wenn man allgemeine Ökonomie zugrunde legt. Da in dem Markt das Geld unterm Strich netto zu anbietenden Frauen fließt, hat die sexuelle Hingabe nach dem Coase-Theorem für Männer einen höheren Nutzen als für Frauen.
Dieser Markt geht an sich über die reine Prostitution hinaus, hinein in das, was sozial schon als Beziehung anerkannt ist. In der Mehrzahl der Beziehungen herrscht ein wirtschaftliches und soziales Statusgefälle vom in der Regel älteren Mann zur jüngeren Frau, weil dem Mann die primär sexuelle Anziehungskraft wichtiger ist als die Versorgerqualität der wirtschaftlichen Konkurrenzfähigkeit, die im Gegenzug die Frau einfordert.

Jamma mia, wie kann man denn solche intimen Angelegenheiten unter einem Wirtschaftstheorem einordnen?

Was auch noch völlige Information voraussetzt.

Das ist doch abwegig.
 
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