„Ja, eine Welt ohne Prostitution ist denkbar!“

http://sexwork-deutschland.de/bloga...ch-ekelte-mich-vor-euch-und-euren-phantasien/
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Kommentar zum Artikel “Ich ekelte mich vor Euch und Euren Phantasien”

[...]

Sehr geehrte Frau Rahm,

ich antworte Ihnen, weil Ihr „Offener Brief“ mich entsetzt hat. Allerdings nicht in der Weise, wie es vielleicht in Ihrer Absicht gelegen haben mag, dass ich schockiert wäre über das, was die von Ihnen angesprochenen Freier Ihnen etwa angetan hätten, sondern abgestoßen war ich vielmehr vom Tonfall und der Haltung Ihres Schreibens und von Ihrer sogenannten „Abrechnung“ mit Ihren früheren Kunden. Ein solch selbstmitleidiger Opfergestus, wie er in Ihrem Brief zum Ausdruck kommt, steht keinem an, auch nicht, wenn er oder sie in der Prostitution gearbeitet hat und deshalb wohl mit einer Art unmittelbarem Verständnis von Seiten der öffentlichen Meinung rechnen kann.[...]
 
und nu?watt willste mir damit sagen?Das Jemand im Kommentar ne andere Meinung hat?Kann er von miraus.........:cool:


Dir persönlich wollte ich damit gar nichts besonderes sagen. Der auf diese Plattform einer Hurenvereinigung verlinkte Artikel ist aber eine direkte Reaktion einer "Sexarbeiterin" auf den von Dir verlinkten Artikel aus der WELT.

Könnte ja sein, dass das irgendjemanden in diesem Thread außer Dir interessiert. Der Artikel besticht meiner Meinung nach durch Sachlichkeit und eine deutlich differenziertere Sichtweise auf das Thema, als die WELT es geboten hat.
 
Dir persönlich wollte ich damit gar nichts besonderes sagen. Der auf diese Plattform einer Hurenvereinigung verlinkte Artikel ist aber eine direkte Reaktion einer "Sexarbeiterin" auf den von Dir verlinkten Artikel aus der WELT.

Könnte ja sein, dass das irgendjemanden in diesem Thread außer Dir interessiert. Der Artikel besticht meiner Meinung nach durch Sachlichkeit und eine deutlich differenziertere Sichtweise auf das Thema, als die WELT es geboten hat.
;)hab ich mir fast jedacht
 
http://www.berliner-kurier.de/poliz...ituliert-vor-schleusern,7169126,25964406.html

Diese Bilder werden wohl meist auf der Einemstr. jetzt Karl-Heinrich-Ulrichs-Straße (m.E. besser "Straße der Langbeinigen") geschossen.

"Tatsächlich ist Menschenhandel ein ebenso skrupelloses wie brutales Geschäft. Für ihre illegale Einreise fehlt den Ärmsten der Armen häufig das Geld, ihre Schleuserschulden müssen sie dann jahrelang bei den kriminellen Banden abarbeiten. Frauen, die vor allem aus Osteuropa nach Deutschland geschleust und hier zur Prostitution gezwungen werden.........."
 
Wenn man sich mal die Kommentare auf sogenannten Straßenstrichführern anschaut.............
Von Achtung keine Spur!
 
Unwürdige Arbeitsbedingungen in einem kriminellen Umfeld befürwortet sicherlich niemand. Die Wurzel des Übels sind mE nach aber nicht Kriminelle, Zuhälter, Ausbeuter oder die Schlechtigkeit der Kunden an sich, sondern die tradierte herrschende Sexual(doppel-)moral, nach der Prostituierte ganz einfach keine Anerkennung oder Respekt verdienen.

In einer pluralistischen Gesellschaft wäre es bei entsprechendem gesellschaftlichem Willen ohne weiteres möglich, den Sektor zu entkriminalisieren und ein Stück weit gesellschaftsfähiger zu machen, indem man vernünftige unternehmerische sowie arbeits- und sozialrechtliche Bedingungen schafft. Natürlich wird es dann immer noch Schwarzarbeiter geben aber das ist ein allgemeines gesellschaftliches Problem, insbesondere in schlechter werdenden Zeiten.
 
Dir persönlich wollte ich damit gar nichts besonderes sagen. Der auf diese Plattform einer Hurenvereinigung verlinkte Artikel ist aber eine direkte Reaktion einer "Sexarbeiterin" auf den von Dir verlinkten Artikel aus der WELT.

Ich korrigiere mich - die Reaktion bezieht sich hierauf:
http://www.welt.de/vermischtes/article123793374/Ich-ekelte-mich-vor-Euch-und-Euren-Fantasien.html


Die Dänin Tanja Rahm hat mehrere Jahre als Prostituierte gearbeitet. In einem offenen Brief schreibt sie, was sie bei ihrer Arbeit empfand und dachte – und rechnet mit ihren Freiern ab.

Ich weiß gar nicht, was ich erschreckender finde - die Art, wie sie die Freier beschreibt, mit denen sie "abrechnet" oder ihr verbitterter Blick auf sich selbst. Und das auch noch in der Breite einer medialen Öffentlichkeit.

Zeugt meines Erachtens vorallem von ihrer starken Selbstverachtung, die sie noch lange nicht überwunden zu haben scheint. Nach meinem Empfinden rückt sie sich damit vor allem selbst in ein ziemlich trübes Licht.

Dennoch bemerkenswert und nachvollziehbar. Aber sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss.
 
Ich glaube das Problem der gesamten Problematik ist der Fakt, daß meistens die Sexualität als etwas schlechtes, schmutziges und sündenhaftes gesehen wird, welches, wenn überhaupt, nur in festen, wenn nicht gar verheirateten Beziehungen stattfinden darf. Es wird ein moralisches Gedankenkonstrukt über einen Instinkt gelegt, was unnatürlich ist und welches den Menschen krank macht!
 
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