Ab heute, 29. 7. 2019, leben wir auf Pump

Dieses Thema im Forum "Politik- und Geschichtsforum" wurde erstellt von Mendelssohn, 29 Juli 2019.

  1. sommersonne
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    sommersonne Well-Known Member

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    Stimmt, aber was will man machen? Die Chinesen mit ihrer Ein-Kind-Politik haben es ja auch nicht geschafft, Chinesen gibt es wie Sand am Meer.
    Solange es in vielen Ländern so ist das viele Kinder als Altersabsicherung gelten, so lange wird es Überbevölkerung geben.
     
  2. eruvaer
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    eruvaer Well-Known Member

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    Die haben es schon geschafft sich astrein volle Kanne in ein ausgewachsenes Rentenloch zu schippern, weil die Ein-Kind-Generation die vor sich nicht mehr stemmen kann - deswegen haben sie damit ja wieder aufgehört...
     
  3. sommersonne
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    sommersonne Well-Known Member

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    Tja, man kann es drehen und wenden wie man will, letztendlich hat immer alles mit Geld zu tun.
     
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  4. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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    Der Klassiker. Je wohlhabendender, desto weniger Kinder. Aber je mehr Kinder, desto weniger wohlhabendend.
     
  5. eruvaer
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    eruvaer Well-Known Member

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    Trifft auch nicht immer zu... Ich kenne eine Familie mit sieben Kindern in meiner Generation - die Eltern sind überaus wohlhabend ;)

    Ich glaub auch nicht, dass es der finanzielle Status ist, der zu vielem Kindern führt, Stunden die geringe Bildung die zu weniger Voraussicht und Wissen über Verhütung führt. Ja wirklich, auch in Deutschland gibt es Frauen, die die Pille nicht durchgehend nehmen, weil sie zu teuer ist, sondern nur eine nach dem Sex - und wissen nicht, dass das nichts bringt.
    Ja, auch in Deutschland gibt es Männer, die fahren, sie würden ein Kondom benutzen, es aber nicht tun, weil sie eh nicht schwanger werden und die Frauen ja eh alle die Pille nehmen und wenn nicht, selbst schuld.
    Die Liste an Ideen, die auf mangelndem Wissen beruhen sind endlos.
    Dass siev es sich nicht leisten können, wissen sie - warum es trotzdem immer wieder passiert.... :rolleyes:
    Das geilste, was mit ein Pärchen sagte auf eine ungewollte Schwangerschaft:
    "Ja, aber es war doch unser erstes Mal*, da dachten wir nicht, dass etwas passieren kann..."

    Und die geringe Bildung führt dann wiederum zu schlecht bezahlten Jobs.

    *Von den beiden als Paar! Jungfrau waren beide nicht mehr.
     
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  6. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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    Die von der Leyens? o_O

    War ja jetzt auf Länder bezogen.
     
  7. eruvaer
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    eruvaer Well-Known Member

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    nein mit kennen meine ich privat o_O
    mit 3-4 Kindern sind mir auch noch mehr gutbetuchte bekannt - die Wahl haben sie bewusst getroffen (die biblische Namenswahl könnte damit zusammenhängen).

    Ausnahmen bestätigen die Regel - ändert nichts an meiner Behauptung, das der Bildungsstand primär für die Kinderzahl verantwortlich ist und eben auch den niedrigen Lohn bedingt.
     
  8. Mendelssohn
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    Mendelssohn Well-Known Member

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    Was heißt Überbevölkerung, wenn die Europäer allerorten aufgefordert werden, mehr Nachwuchs zu zeugen, damit sich die Gesellschaften erhalten können und die "Fachkräfte" nicht aussterben?
    Nach Malthus' Bevölkerungstheorie wird es nie ein Gleichgewicht zwischen der Anzahl der Menschen und der Produktion von Lebensmitteln geben, weshalb die Überzähligen über den Jordan gehen. Da er nicht nur Demograph, sondern außerdem Theologe war, sah er das Unmenschliche, Unethische in dieser natürlichen Selektionstheorie und empfahl daher, das Schnackseln einzuschränken (über Verhütung wusste man noch nicht viel).
    Er sah, dass die armen Familien zehn Kinder und mehr bekamen, aber nur zwei das Kleinkindalter wegen Mangelernährung usw. überlebten. Das fand er unmenschlich. Ebenso unmenschlich fand er, dass sich die Engländer in Irland überzählige Kinder für die Fabriken und Bergwerke kauften.
    Überbevölkerung ist ein altes Thema. Schon immer beschäftigte die Menschen, die Frage, wie lange die Natur mitspielt.
     
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  9. eruvaer
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    eruvaer Well-Known Member

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    Ich seh die Lösung dafür eben nicht im Kinder kriegen...
    Zuwanderung - das machen die wenigsten mit Ü40 (ausser um sich in Thailand als König zu fühlen) und vergrössert die Bevölkerung nicht, sondern sorgt ggfs bei den Zuziehenden noch für weniger Nachwuchs als in der Heimat :)
    Ob nun freiwillig oder unfreiwillig - wir sollten unsere ausländischen Nachkommen mit offenen Armen empfangen.
    Irgendwo stand sogar in der Bibel man solle einen Fremden behandeln wie sein eigenes Kind. Also auf, los mit der Christenkiste! ;)
     
  10. alterali
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    alterali Well-Known Member

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    Den Fremden, das hat es schon immer beim Menschen gegeben.
    Aber: Fremde (Völker) müssen ihre Kultur leben können.
    Und Deutschland ist so ein dämliches Land, dass sich nicht zu einem Vielvölkerstaat, nicht einmal zu einem Staat mit unterschiedlichen Religionen bekennt.
    Nein, Fremde sollen Deutsche werden. Da sind andere Staaten auf dieser Welt schon weiter.
     
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