Nein, nicht vom "linksliberalen" Mainstream, sondern vom neoliberalen Mainstream der Kohl-Zeit, die die ostdeutschen Beschäftigten schlimmer behandelt hat als Thatcher in den 80ern die Bergarbeiter. Ein großer Teil der Linken wollte die Annexion der DDR nicht, während auf der wirtschaftsliberalen und konservativen Seite nationalistisch verzierte Goldgräberstimmung herrschte. Bei denen können wir uns für die kackbraunen Landstriche bedanken.
Damit fing es damals an.
Als Antwort darauf haben die Wähler im Osten SPD, PDS bzw. Die Linke gewählt welche dort immer sehr stark vertreten waren.
Dann kam aber ein Knick, die Sozialdemokraten und die Sozialisten der Linken haben im Osten massiv an Zustimmung verloren,
ganz besonders die SPD.
Das liegt daran, weil die linken Parteien ihre vertretenen Werte von Sozialdemokratisch auf Linksliberal verschoben haben und
davon fühlen sich die Wähler im Osten (aber auch zunehmend im Westen) nicht mehr vertreten.
Linksaliberale hinterlassen in der Politik Lücken und in dieses Vakuum stößt die AfD vor.
.