Du verwechselst Wählerbeschimpfung mit Wahlanalyse.
Die Erkenntnis, daß im Schnitt wenigstens 20% der Deutschen, nicht nur in Meck Pom, rassistisch eingestellt sind, ist nicht neu. Da gibt es z. B. Untersuchungen der Friedrich Ebert Stiftung . Z. B.
http://www.fes-gegen-rechtsextremismus.de/pdf_14/141120presse-handout.pdf
Daß AfD Wähler Probleme mit der Demokratie, insbesondere mit Positionen Probleme haben, die nicht ihre sind, ist auch nicht neu. Funktionale Rassisten (der Begriff ist bei den funktionalen Analphabeten geliehen, also jenen, die so gerade noch im Busverkehr klar kommen) sind eine Begleiterscheinung des Bedeutungsverlusts nationaler Identität. Aber mehr auch nicht. Die AfD hat nicht die intellektuelle oder ökonomische Kraft, der deutschen Politik eine Richtung zu geben. Das liegt nicht am Mangel der Demokratie, sondern am Mangel des Geistes in der AfD. Sie ist nicht auf der Höhe des theoretischen Wissens in Sachen Manipulation und suhlt sich im Meck-Pom-Erfolg auf eine Weise, als hätte sie die Merkel geköpft. In Wirklichkeit hat Merkel den einzigen richtigen Schluß gezogen: das Erstarken der AfD hängt damit zusammen, daß
alle etablierten Parteien, einschließlich der Grünen Kretschmanns, dem AfD Populismus aus Angst um ein paar Prozentpunkte hinterhergelaufen sind. Sie alle haben die AfD stark gemacht und am wenigsten, das sage ich als ausdrückliche Nicht-Merkel-Wählerin, war es die Flüchtlingspolitik Angela Merkels zwischen Aufnahme und Reglement.