Amerika Du hast es besser!

Sithnoppe

Moderator
Ja aber ich halte die amerikanische Bevölkerung deswegen nicht für besser oder schlechter als andere Völker.
Das Problem ist die Herrschaft von wenigen Privilegierten über alle anderen.
Im Prinzip ist das nichts anderes als eine Diktatur- aber im fadenscheinigen Gewand eines wohlwollenden demokratischen Rechtsstaats- und das macht die Sache noch schlimmer. In einer Lüge zu leben und sich für alles erfahrene Leid selbst verantwortlich fühlen zu müssen, das macht die Menschen mindestens ebenso krank, wie der aufgezwungene Mangel.
Nenn doch mal ein Land, in dem es wirklich anders ist.
Bei den USA ist es nur so, dass auf Grund ihrer wirtschaftlichen und militärischen Stärke dieses Verhalten Auswirkungen auf die ganze Welt hat.
 

Leo_69

Well-Known Member

Nein das finde ich nicht vermessen. Die am Lautesten auf Amerika schimpfen..
sind die als erstes fragen: Wo bleiben denn die Amis....wenn etwas passiert, wie zum Beispiel ISIS.
Das die USA Weltpolizei spielt ist mir jedenfalls lieber, als ein Land der Shaharia oder mit Kommunistischen Gesetzen.
 
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Pit 63

Guest
Nein das finde ich nicht vermessen. Die am Lautesten auf Amerika schimpfen..
sind die als erstes fragen: Wo bleiben denn die Amis....wenn etwas passiert, wie zum Beispiel ISIS.
Das die USA Weltpolizei spielt ist mir jedenfalls lieber, als ein Land der Shaharia oder mit Kommunistischen Gesetzen.
Ohne die Amis gäbe es ISIS überhaupt nicht. Ohne die Amis hätte es auch Al Kaida und die Taliban nicht gegeben. Das gilt auch für Israel und die Hamas, nur dass Israel "zuhause" agiert und die Amerikaner im Ausland- wo sie überhaupt nichts zu suchen haben!
Bis zum Wegfall der Sowjetunion konnte man für die Einmischung ja noch ein gewisses Verständnis aufbringen aber danach nicht mehr!!
Aber den Zusammenhang wollen die Menschen einfach nicht hören oder wahrhaben. Die Aussenpolitik der USA im nahen/mittleren Osten und der islamische Terrorismus gehören zusammen wie Kopf und Arsch.
Aber die Leos der westlichen Welt glauben lieber, was in unseren Zeitungen steht, dass die Islamisten alle bekoppt und die USA für die Welt unentbehrlich sind usw.
Brainwashed...
 
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Pit 63

Guest
Nenn doch mal ein Land, in dem es wirklich anders ist.
Bei den USA ist es nur so, dass auf Grund ihrer wirtschaftlichen und militärischen Stärke dieses Verhalten Auswirkungen auf die ganze Welt hat.
So negativ pragmatisch kann man das natürlich sehen.
Aber- Je mehr Macht, je mehr Verantwortung, das ist mein moralischer Grundsatz.
Insoweit sind die US- Admin (und ihre Unterstützer) in vollem Umfang für die ausbeuterische Politik im Innen und Aussen verantwortlich.
 
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Pit 63

Guest
Hahaha...selber... schon klar...so haben wir als Kids standardmässig zurückgeschossen.

Wer die moralische Masstabslosigkeit, die Heuchelei und skrupellose Doppelmoral nicht erkennt, der will sie mE nach nicht erkennen. Da wird das eindoktrinierte Weltbild wichtiger als die Realität.
Ein Beispiel sind die Beziehungen der USA zu Iran und Saudiarabien. Der Iran wurde bis vor kurzem verteufelt, das waren die Bösen und die Saudis sind die besten Freunde. Diese perverse Bewertung, diese verlogene Falschheit durchzieht wie ein roter Faden die gesamte US- Politik.

Weltpolizist? Nein Danke! Wer solche Freunde hat, der braucht keine Feinde mehr.
Mehr sage ich nicht dazu.
 

Hanni Heini

Well-Known Member
Nenn doch mal ein Land, in dem es wirklich anders ist.
Bei den USA ist es nur so, dass auf Grund ihrer wirtschaftlichen und militärischen Stärke dieses Verhalten Auswirkungen auf die ganze Welt hat.

Was für eine wirtschaftliche Stärke? Ganz USA lebt seit Jahrzehnten auf Pump. Sie haben nur den Vorteil, das ihre Währung die Weltleitwährung ist.

Seit Jahrzehnten konsumieren die Amerikaner deutlich mehr als sie im eigenen Land herstellen. Andere Länder exportieren diese Güter in die USA und das nötige Kapital zur Finanzierung gleich mit dazu. Weil der USD die Weltwährung ist, können bisher unbegrenzt USD geschaffen werden, mit denen im Ausland eingekauft werden kann. Viele dieser USD fließen zwecks Anlage in US-Staatspapieren in die USA zurück. Die Versuchung für das Leitwährungsland ist groß, zu viele USD zu drucken, weil diese in der ganzen Welt werthaltig sind, selbst wenn sie nicht durch eigene volkswirtschaftliche Wertschöpfung unterlegt werden können. Die USA ist dieser Versuchung in einem Umfang erlegen, dass ein globales Ungleichgewicht entstanden ist, in dem deutlich ärmere Länder durch Konsumverzicht und die Bereitstellung von Ersparnissen den Konsum der Amerikaner ermöglichen.
aus:
"Die Verschuldungskultur: Finanzkrise, Weltordnungspolitik, geistiger Niedergang der Moderne" von Christian Breuel
 

Hanni Heini

Well-Known Member
Wen es interessiert, hier eine DOKU dazu aus dem Jahr 2006!! auf ARTE

und sehr passend finde ich den Kommentar eines Users:
Den Dollar will doch jetzt schon keiner mehr!Die Nationen werden gezwungen mit ihm zu handeln obwohl er de facto nicht mal den Dreck unter den Fingernägeln wert ist!Wer aus diesem System aussteigen will wird umgebracht.Siehe Sadam Hussein,Ghadafi und viele schon davor!Die USA sind am Ende und können sich nur noch mit Hilfe von Krieg am Leben erhalten.
 
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Pit 63

Guest
@Hanni Heini
Das Problem ist, das die meisten Menschen diese Fakten nicht kennen oder verstehen, nicht zuletzt weil die finanz- und volkswirtschaftlichen Zusammenhänge von Lobbyisten aus Politik und Wissenschaft unverständlich gehalten werden und die abhängigen Medien ihrer Informationspflicht nicht nachkommen.
Ist das gleiche wie mit den fortwährenden Exportüberschüssen. Das ist für die Exportnation nichts gutes, im Gegenteil, das ist volkswirtschaftliches Gift! Davon profitieren ausschliesslich die exportierenden Multis, Banken und Investoren aus aller Welt zu Lasten der exportierenden Bevölkerung!
 
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