Angst

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Während der OP wird sie geweckt:shock: , weil die Ärzte von ihr wissen möchten, ob sie die Beine noch bewegen kann, oder man eventuell etwas verletzt hat, so dass sie sich nicht mehr bewegen kann.

Hat von Euch schon mal jemand sowas gehört oder erlebt, dass amn während der OP geweckt wird?

Ich wüsste gerne, wie das ist, weil meine Mutter ja Angst hat, währenddessen die Wundschmerzen zu spüren.

Ich kann mir nur vorstellen, dass dieser Weckvorgang nur mit einer entsprechenden Schmerzmitteldosis erfolgt.
 
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aber gäb's bei Deiner Mutter auch die Möglichkeit, die Schmerzen begleitend zur übrigen Therapie mal naturheilkundlich und psychotherapeutisch anzugehen?

Nochwas wollte ich dazu anmerken:

Nach der OP bekommt man sogar eine Schmerzmittelpumpe, mit der man sich das Morphium uneingeschränkt in der Dosis selber so zuführen darf, wie man es als Patient für nötig hält.
 
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Hat von Euch schon mal jemand sowas gehört oder erlebt, dass amn während der OP geweckt wird?

Ich wüsste gerne, wie das ist, weil meine Mutter ja Angst hat, währenddessen die Wundschmerzen zu spüren.

Ich kann mir nur vorstellen, dass dieser Weckvorgang nur mit einer entsprechenden Schmerzmitteldosis erfolgt.

Oh ja, doch! Halte Dich fest - aber das wird sogar gelegentlich bei Hirn-Operationen gemacht. Da ist dann die Schädeldecke offen, und der Patient wird geweckt, damit man kontrollieren kann, in welchen Gehirn-Arealen wie was passiert. Eigentlich unglaublich!, aber es funktioniert ganz offenbar.

Deine Mutter wird jedenfalls mit Sicherheit jede Menge Beruhigungs- und Schmerzmittel bekommen. Und vor der OP kommt bestimmt ein Anaesthesist, um noch mal mit ihr zu reden und sie aufzuklären. Den kann und darf sie ruhig jede Menge Löcher in den Bauch fragen, wenn sie sich unsicher fühlt und Angst hat.

Ich finde aber auch, Alsadaha, ohne Dir zu nahe treten zu wollen, dass Du mit Deiner Mom nicht allzu sehr mitleiden solltest. Mitgefühl ja, auf jeden Fall. Und für sie da sein und sie unterstützen ist auch gut. Aber zeig ihr nicht unbedingt, wie viel Angst Du selbst auch hast.. falls Du verstehst, was ich meine.. :wink:
 
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Und Bad Wildungen hat einen sehr schlechten Ruf.
Das ist auch eine Sache, die meine Mutter sehr nervös macht.
Sie war die vergangenen zwei Jahre auch in einem Skoliose- Forum, wo ihr ständig zu Neustadt geraten wurde und Horrorgeschichten über Bad W. erzählt wurden.

Hi alsadaha,

also ich arbeite in einer Physio-Praxis und wir haben auch immer mal wieder Patienten, die in Bad Wildungen operiert wurden. Und diese Patienten hatten immer sehr gute Operationsergebnisse. Also laß Dir mal nicht bange machen. Ich habe auch mal etwas im Skoliose-Forum gelesen (Skoliose-info-form.de) und dort wurde Bad Wildungen gerade für
- sehr starke Skoliosen
- zum Richten verpfuschter OPs
empfohlen.

Ich denke, Deine Mutter ist dort sehr gut aufgehoben. Laß den Kopf nicht hängen, die medizinische Betreuung nach großen Ops ist heutzutage wirklich sehr gut. Natürlich hat man um seine Mutter immer Angst, kann ich sehr gut nachvollziehen. Aber mach Dich nicht schon vorher fertig. Du brauchst jetzt alle Kraft für die Tage der Ops, die werden schlimm genug für Dich werden.

Alles Gute für Dich und Deine Mutter. Ich drück Euch die Daumen, ihr schafft das schon.

Liebe Grüße


Barbara
 
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Ich finde aber auch, Alsadaha, ohne Dir zu nahe treten zu wollen, dass Du mit Deiner Mom nicht allzu sehr mitleiden solltest. Mitgefühl ja, auf jeden Fall. Und für sie da sein und sie unterstützen ist auch gut. Aber zeig ihr nicht unbedingt, wie viel Angst Du selbst auch hast.. falls Du verstehst, was ich meine.. :wink:

Du trittst mir nicht zu nahe, und ich verstehe, was Du meinst.:wink:

Ich mache mir selber die ganze Zeit über mein Verhalten auch Gedanken und weiss, dass ich mich (ihr gegenüber) besser unter Kontrolle bekommen muss.
 
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Hallo liebe Alsadaha,
ich weiß nicht, ob es Dir was hilft, aber ich bin im Alter von 11 Jahren auch an der Wirbelsäule operiert worden. Bei mir ist der untere Teil der Wirbelsäule versteift worden, da ich einen Wachstumsschub hinter mir hatte, was eine Verschlechterung meiner Skoliose hinter sich gezogen hat, Die Verkrümmung hat die Funktion der inneren Organe beeinträchtigt, so daß eine Op dringend notwendig war. Auch mir ist Knochen aus der Hüfte entnommen worden und ich bin während der OP "aufgeweckt" worden. Damals bin ich 8 Stunden operiert worden und lag eine Woche auf der Intensivstation auf einem Drehbett, d.h. ich durfte mich nicht aufsetzen und wurde mit einer Platte immer hin und her gedreht, um mich nicht wund zu liegen. Nach zwei Wochen hab ich dann um den Rumpf einen Gips bekommen, den musste ich ein halbes Jahr tragen, danach ein Plastikkorsett, das ich ein halbes Jahr nur im Liegen zum Waschen ausziehen durfte.
Natürlich kann man das nicht mit heute vergleichen, da die Medizin immer gewaltige Fortschritte macht. Aber ich habe den Schritt nie bereut und hatte danach kaum mehr Beschwerden.
Ich bin in der orthopädischen Klinik in Heidelberg/Schlierbach damals operiert worden.
Deiner Mama wünsche ich für die Op alles alles Gute und wenn Du Fragen an mich hast, werde ich Dir diese gerne beantworten.
Ganz liebe Grüße
Alexandra
 
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liebe alsadaha,

ich habe mich jetzt auch durch deinen thread gelesen.
schlimm, was manche menschen doch erdulden müssen.
ich denke aber, deine mutter ist stark und wird mit sicherheit alles gut überstehen.

bedenken hätte ich an deiner stelle nur, wenn sie nach der op zu hause ist und sich dann nicht wirklich schonen kann.
schwierige situation, aber das beste wäre, wenn sie bis zur vollständigen genesung nicht in der nähe ihres mannes leben müßte.

ich drücke dir ganz fest die daumen, daß du die kraft hast, deine mutter moralisch zu unterstützen und ihr damit das gefühl gibst, nicht alleine zu sein.

manchmal geschehen auch wunder. ich wünsche es euch von herzen.

lg, boncuklar
 
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Ich habe auch mal etwas im Skoliose-Forum gelesen (Skoliose-info-form.de) und dort wurde Bad Wildungen gerade für
- sehr starke Skoliosen
- zum Richten verpfuschter OPs
empfohlen.

Vielen Dank für Deine Antwort!
Es ist das gleiche Forum.
Weil Bad Wildungen eben für sehr starke Skoliosen und eigentlich hoffnungslose Fälle empfohlen wird, hat sie diese Klinik auch gewählt.

Ihr persönlich wurde in dem Forum wohl aber immer wieder von Bad Wildungen abgeraten.
Sie hat sich davon ja auch nicht beeinflussen lassen- jedenfalls nicht soweit, dass sie die Klinik gewechselt hat.

Dein Bericht über die zufriedenen Operierten macht mir Hoffnung!
 
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alsadaha, meine couisine wurde auch genauso wie deine Mutter in Bad Wildungen operiert. und es ist schon Jahre her, seitdem keine Beschwerden gehabt. Sie ist wieder voll gesund.

Also Kopf hoch.
 
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