Anne Will: wie gefährlich sind radikale Muslime?

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sommersonne

Guest
@frau flodder
Ich zähle es ungern auf, weil es wirklich tiefs depremierend ist. Syrien, Burma, Philippinen, Afganistan, Pakistan, Irak... jedentag kommen Nachrichten aus diesen Regionen, in der berichtet wird dass, X-hunderte Muslime getötet wurden.
Und auf der anderen Seite , im Westen tritt ein Fall auf , die gleich heftige Diskussionen und Debatten auslöst, und am Ende die Muslime als eine Bedrohung einstuft.

In all diesen von Dir aufgeführten Ländern töten meines Wissens aber nicht Leute aus dem Westen die Muslime. Syrien ist da ein gutes Beispiel dafür. Da strömen sogar noch Muslime aus anderen Ländern hin um das gegenseitige Abschlachten zu unterstützen.

Ein Fall? Vergißt Du da nicht ein paar? Egal wie viel und wie oft solche Anschläge stattfinden. Dabei gehen immer völlig unschuldige Menschen drauf. An die entsprechenden Regierungen hat sich noch kein Attentäter heran getraut.
 

kilicaslan

Well-Known Member
In den Ländern die du aufzählst werden auch Christen verfolgt , wie auch im Iran , Nordkorea usw .

Aber das wird bei tt weder gesehen , und wenn wieder mit Kommentaren wie ,: " Was und wen haben die Christen nicht alles verfolgt ," abgeschwächt .

Wenn sich die friedlichen Muslime, einmal ganz klar von den radikalen distanzieren würden, wäre das schon einmal ein guter Anfang .
hallo melli2

Glaubensfreiheit sollte selbst verständlich für alle gelten.
Menschen leben haben in erste Linie höchste priorität, wenn man sich die Nachrichten so anhört sind es immer wieder und im Übergewicht die Muslime, die zum Opfer fallen in verschiedenen Regionen. Dann werden sie auch noch als Täter in den Medien dargestellt.

Es gibt muslime die sich fehlverhalten, das kann man nicht leugnen, aber oft und sehr schnell wird dieses Fehlverhalten mit allen muslimen und mit dem Glauben selbst in verbindung gebracht. Und das obwohl jeden Tag hunderte von muslimen getötet werden.
 
P

pauline09

Guest
Gestern war der 20. Jahrestag des rechtsextremistischen Brandanschlages von Solingen. Dabei kamen fünf Menschen ums Leben, Familie Genç hat fünf Angehörige verloren - und bei Anne Will diskutierten sie die Gefährlichkeit radikaler Muslime. Diese Themensetzung zur Primetime an so einem Tag könnte man glatt als Statement auffassen, zumal das Gedenken an Solingen keineswegs hinter verschlossenen Türen vor sich ging (siehe verlinkter FAZ-Text). Redaktionelle Entscheidungen bleiben der ARD unbenommen, aber diese zeugte, halbwegs freundlich ausgedrückt, von erstaunlich wenig Fingerspitzengefühl.

Hätten sie ausgerechnet gestern nicht irgendein anderes Thema aufs Tapet heben und den Sendetermin für die 597. Warneinblendung vor "gefährlichen Muslimen" verschieben können? Oder gab's einen hochaktuellen Anlass, den ich möglicherweise verpasst habe? Beispielsweise üble Anschläge radikaler Muslime in Deutschland, die irgendwie an mir vorbeigeflimmert sind? Die üblichen Gesprächspartner wären Anne Will garantiert nicht weggelaufen, und Necla Kelek ist ohnehin immer dabei.
 

Melli 2

Well-Known Member
hallo melli2

Glaubensfreiheit sollte selbst verständlich für alle gelten.
Menschen leben haben in erste Linie höchste priorität, wenn man sich die Nachrichten so anhört sind es immer wieder und im Übergewicht die Muslime, die zum Opfer fallen in verschiedenen Regionen. Dann werden sie auch noch als Täter in den Medien dargestellt.

Es gibt muslime die sich fehlverhalten, das kann man nicht leugnen, aber oft und sehr schnell wird dieses Fehlverhalten mit allen muslimen und mit dem Glauben selbst in verbindung gebracht. Und das obwohl jeden Tag hunderte von muslimen getötet werden.

Kilicaslan, jeder Mensch , der Opfer wird ist einer zu viel. Und wenn er es dann noch im Namen der unterschiedlichen Religionen wird , finde ich es noch bedauerlicher .

Mir geht es um den Menschen, und dann erst um seine Religion !
 

Lynx72

Gesperrt
@Pauline09, genau das hab ich gemeint.
Kurz gefaßt : Opfer zum Täter machen.

Das stimmt, richtet sich aber nicht speziell gegen Muslime, sondern gegen Ausländer allgemein. Was geschah nach den rassistischen Angriffen auf Ausländer Anfang der 90er Jahre? Den Nazis und dem rassistsischen Bodensatz in der Allgemeinbevölkerung wurde mit der faktischen Abschaffung des Asylrechts in die deutschen Ärsche gekrochen.
 
P

pauline09

Guest
Das stimmt, richtet sich aber nicht speziell gegen Muslime, sondern gegen Ausländer allgemein. Was geschah nach den rassistischen Angriffen auf Ausländer Anfang der 90er Jahre? Den Nazis und dem rassistsischen Bodensatz in der Allgemeinbevölkerung wurde mit der faktischen Abschaffung des Asylrechts in die deutschen Ärsche gekrochen.


Abgesehen von der meines Erachtens nicht angebrachten Ausdrucksweise mit "deutschen Är***en" - es gab viele, die erfolglos gegen den sogenannten Asyl'kompromiss' protestiert haben - gebe ich Dir recht. Sich auf Asylgründe zu berufen, ist seitdem härter denn je. Die allermeisten Überlebenden des verheerenden Brandanschlags auf die Lübecker Hafenstraße 1996 (insgesamt elf Tote, davon sechs Kinder, 38 zum Teil Schwerverletzte) bekamen später ein Bleiberecht aus humanitären Gründen. Einer von ihnen, der sein Leben in der Brandnacht nur mit einem Sprung aus dem Fenster retten konnte und sich dabei beide Beine gebrochen hatte, kam 1991 von Nigeria nach Deutschland, ist bis heute traumatisiert und noch immer von Abschiebung bedroht. Zwischendrin saß er schon in Abschiebehaft. Nur dank anwaltlicher Hilfe und anderweitiger Unterstützung wird seine Duldung derzeit in sechsmonatigen Abständen verlängert. Diese Woche war es wieder so weit.

Aber so was ist natürlich nicht das Thema von Anne Will. Warum auch? Da werden Quoten und ergo Mehrheitsbedürfnisse bedient.
 

Lynx72

Gesperrt
Ich akzeptiere den Einwand mit den "doitschen Ä*en" und formuliere den Satz neu: Die Nazis und der rassistsische Bodensatz in der Allgemeinbevölkerung wurden mit der faktischen Abschaffung des Asylrechts auch noch in unverantwortlicher Weise belohnt.
 
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