Arbeiten als Lehrerin

blackcyclist

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AW: Arbeiten als Lehrerin

Wenns euch tröstet, in der DDR hat man gleich den Weltfrieden abgelehnt oder den Aufbau des Sozialismus verhindert, wenn man nicht die politisch korrekten Antworten gegeben hat.

Mancher Lehrer hat das so richtig ausgenutzt und uns so schon in der Schule den Sozialismus mit menschlichem Antlitz ausgetrieben.
 

blackcyclist

Gesperrt
AW: Arbeiten als Lehrerin

Übrigens werde ich voll oft von meinen Schülern machen als was ich arbeite. Jedesmal wenn ich denen erkläre, dass Schule meine arbeiten ist, dann sagen die, dass die was richtiges meinen. "Also richtige Arbeit"....

oder ich muss oft hören, wie gut ich es habe, dass ich nicht arbeiten muss und die selbst schon. Auf die Antwort, dass ich doch auch arbeiten muss, höre ich immer, dass die Schüler arbeiten, weil sie schreiben und lesen, aber ich würde ja nur Blätter verteilen und kurz nur an die Tafel schreiben :lol:

Als Lehrerkind kann ich nur sagen: Kindermund tut Wahrheit kund! 8)
 

grünesblau

Well-Known Member
AW: Arbeiten als Lehrerin

Mein bester Freund ist Lehrer und hat sich bewusst für eine Schule entschieden, die von anderen gern gemieden wird, sofern denn möglich. Er wollte etwas verändern, sich einsetzen. Das hat er durchgezogen und ist dort mittlerweile ein beliebter Lehrer geworden, der von den Schülern gleichermaßen respektiert wird. Er gibt sich unheimlich viel Mühe, stets aktuelle Themen aufzuarbeiten und hängt oft bis spät am Rechner. Und was er dann noch nebenbei auf sich nehmen musste, um den Beamtenstatus zu erreichen, war jetzt auch nicht unbedingt ein Spaziergang. Aber er mault höchst selten (wenn, dann höchstens über Kollegen/Lehrpläne) und ist mit ganzem Herzen dabei. Ihn nenne ich Lehrer aus Berufung.
 

Skeptiker

Well-Known Member
AW: Arbeiten als Lehrerin

Lebensmittel brauchen wir ja gar nicht anfangen...aber mir würde England, USA oder Japan auch gut gefallen.

Sind aber auch alles Länder, wo die Lebenshaltungskosten erheblich höher als in Deutschland sind....vor allem in Japan^^

Stellt sich nur die Frage, wer in Japan Deutsch lernen will! :lol:

Medizinstudenten! Deutsch ist die Sprache der Medizin in Japan.
 
P

Pit 63

Guest
AW: Arbeiten als Lehrerin

Wie im forum bereits zu lesen war, ist es in Finnland genau umgekehrt. Lehrer zählen zur Elite des Landes und geniessen höchstes Ansehen. Regelmässige Spitzenplätze bei der Pisastudie bestätigen diese Einstellung zum Lehrerberuf.
 

Pitane

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AW: Arbeiten als Lehrerin

Dann sag das mal denen ,die es tatsächlich ähnlich sehen. :lol::lol:Der Ruf des Lehrers ist nicht der Beste. Man sollte diese Leute mal einen Tag in eine 10. Klasse schicken. Dann würden sie anders denken.Burn out bei Lehrern kommt sehr häufig vor und das liegt sicher nicht daran, dass der Job so einfach ist.

Born out ist die einfachste Methode um eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinung zu erlangen.
Wie sagte doch Gerhard Schröder, ich meine es sind nicht alle so aber viele.
 

TheCore

Moderator
AW: Arbeiten als Lehrerin

Meine besten Lehrer zeichneten sich dadurch aus, dass sie authentisch waren. Ich glaube, sie hätten sich in jedem anderen Arbeitsumfeld, ob als Ingenieur oder Physiker, genau so gegeben wie in der Schule. Ab einem gewissen Alter ist die Schule primär das Arbeitsumfeld auch der Schüler. Das wird nur gestört durch (planmäßig) übertrieben fortgesetzte Pädagogik und (ungeplant) die Empfindlichkeiten gescheiterter Pädagogen.
 
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pauline09

Guest
AW: Arbeiten als Lehrerin

Wie im forum bereits zu lesen war, ist es in Finnland genau umgekehrt. Lehrer zählen zur Elite des Landes und geniessen höchstes Ansehen. Regelmässige Spitzenplätze bei der Pisastudie bestätigen diese Einstellung zum Lehrerberuf.

Der Ansatz in Finnland folgt einem anderen Prinzip: dass gerade die besten Lehrer sich für jüngere Kinder eignen, weil Motivation und Wissensdurst, womit mehr oder weniger alle Kinder ausgestattet sind, am ehesten in den unteren Klassen aufblühen oder abgetötet werden. Ältere Kinder an weiterführenden Schulen verfügen mit Glück schon über eine intrinsische Motivation, sind längst nicht mehr so abhängig davon, ob sie den Lehrer "lieb" oder "doof" finden. Mit anderen Worten: ab einem gewissen Alter ist es egal, ob man zwischendrin auch mal 'ne Niete zieht, aber zu Beginn kann sich das fatal auswirken. Das ist eigentlich bekannt und selbsterklärend, wird aber in D meines Wissens weitaus weniger berücksichtigt.

Die am gründlichsten ausgebildeten und/oder ehrgeizigsten Leute landen hierzulande an weiterführenden Schulen und Gymnasien (wobei praktische Erfahrungen und Pädagogik recht wenig Raum im Studium einnahmen oder -nehmen), und Grundschullehrer werden, glaube ich, auch schlechter bezahlt. Ob sich das inzwischen geändert hat, weiß ich nicht, aber vor einigen Jahren war das noch so.
 
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