Behinderte Kinder an Regelschulen - Ja oder Nein?

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nordish

Guest
Ich verstehe nicht, warum etwas wie die besondere Förderung behinderter Kinder, in Institutionen, die ihren Bedürfnissen entsprechen früher als ERfolge gepriesen wurden (und mMn auch solche sind) heute in Verbindung mit Diskriminierung gebracht werden.
 

ege35

Well-Known Member
Wie kommt das? Weil du geistig behinderte Schüler weiterhin in speziellen Institutionen verschwinden lassen willst.

Jetzt wirst du albern! Dein " verschwinden lassen willst" suggeriert, dass für geistig behinderte Kinder nichts getan werden soll, noch schlimmer, man wolle sie unter den Teppiche kehren!
Es liegt doch auf der Hand, dass geistig behinderte Kinder individuell gefördert werden müssen, was in der Regelschule nicht möglich ist. Es ist für sie und nicht gegen sie.
Wie stellst du dir einen Unterricht mit Hochbegabten und geistig Behinderten vor? Nicht umsonst gibt es speziellen Unterricht für Hochbegabte, warum sollte es den nicht für geistig Behinderte geben?
Die Menschen sind nicht ein einziger, gleichgeschalteter Brei!
 

Lynx72

Gesperrt
Glaubst du, du kannst von Özdere aus die jüngsten Entwicklungen in der Bildungspolitik der deutschen Bundesländer einschätzen?
 

alterali

Well-Known Member
Ich sags nochmal, in anderen Ländern funktioniert es.
An bestimmten Schulen funktioniert es.
Und für die, die die Sonderschulen erhalten wollen, dort stellt sich das Problem der Inklusion vielleicht noch konzentrierter.

Klar kann man zwischen körperlich und geistig behindert unterscheiden.
Aber:
Stottern,
sehbehindert,
Spastiker,
Depressive,
U.a.
Alle können sie begabt sein.
Auch Autisten.
Paraplegiker sowieso.

Und die meisten der Behinderten sind gerade nicht auf Menschen fixiert, die die gleiche Behinderung haben.

Und wenn man es mal vom Ende her denkt:
Jeder von euch kann sich in dieser Situation einer Behinderung wiederfinden. Unfall, Krankheit, Alter mit Parkinson, Demenz etc.

Die Gesellschaft sollte gelernt haben verständnisvoll mit Mitmenschen umzugehen.

Meines Erachtens: Inklusion lehrt soziale Kompetenz!
 

Msane

Well-Known Member
Sowohl körperlich als auch geistig behinderte Schüler brauchen in der Regelschule spezielle Betreuung. Ohne die kann es nicht gehen. Aber ich sehe außer Vorurteilen von Eltern Nichtbehinderter kein Hindernis für die Inklusion geistig behinderter Kinder in Regelschulen - wenn die spezielle Betreuung gewährleistet ist. Ich sehe eher die Gefahr, dass die Regierungen bei Inklusion nur an Sparschweine denken.

Wenn du geistig behinderte Kinder in die Regelschule schickst, wird der Unterricht so aussehen das die geistig behinderten Schüler mit ihrem Betreuer irgendwo in der Ecke hocken und ihren eigenen Unterricht machen.
Oder es würden spezielle Klassen und Lehrgänge für sie eingerichtet.
Mit der Inklusion wird nur die Spezialschule in die Regelschule verlagert, eine Teilhabe am normalen Unterricht wird es nicht geben, man nutzt nur die selben Räumlichkeiten, ansonsten bleibt alles beim alten.

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Lilomartha

Well-Known Member
Wenn du geistig behinderte Kinder in die Regelschule schickst, wird der Unterricht so aussehen das die geistig behinderten Schüler mit ihrem Betreuer irgendwo in der Ecke hocken und ihren eigenen Unterricht machen.
Oder es würden spezielle Klassen und Lehrgänge für sie eingerichtet.
Mit der Inklusion wird nur die Spezialschule in die Regelschule verlagert, eine Teilhabe am normalen Unterricht wird es nicht geben, man nutzt nur die selben Räumlichkeiten, ansonsten bleibt alles beim alten.

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Das stimmt so nicht. 4-6 beinträchtigte Kinder sollen dann in eine Klasse mit anderen, nicht beeinträchtigen Kindern gehen. Ein Sozialpädagoge soll dann zusätzlich die Kinder unterstützen und ihnen Hilfeleistungen geben. Natürlich soll es dann auch "Ecken" geben, in der der Sozialpädagoge intensiv auf die bestimmten Probleme der Beeinträchtigten eingehen kann. Der Hauptteil des Unterrichts ist allerdings in der ganzen Klasse, sonst wäre es ja keine Inklusion.
 
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