Coronavirus Covid-19 ---- Sind die Maßnahmen angemessen?

Bintje

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5 Mai 2018
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Ich finde niemanden, der oder die mich mit dem Impfstoff gegen BA5 impfen will.
@EnRetard , wenn Du flink bist, kannst Du es vielleicht sogar heute noch erledigen. Die Apotheken dürfen ja auch impfen. Schau mal in den Apothekenmanager, gib Deine Adresse ein (ich hab gerade nur mit "Köln" gesucht) und klick auf Service -> Covid-19-Impfung. Da gibt es etliche.

Die Seite der Stadt Köln ist anscheinend noch nicht aktualisiert. Aber Apotheker:innen sind aktuell im Film, sollten sie sein ..


Ich würde an Deiner Stelle vorher anrufen, bevor Du auf gut Glück hingehst. Kolay gelsin! :)
 

EnRetard

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19 Februar 2017
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@EnRetard , wenn Du flink bist, kannst Du es vielleicht sogar heute noch erledigen. Die Apotheken dürfen ja auch impfen. Schau mal in den Apothekenmanager, gib Deine Adresse ein (ich hab gerade nur mit "Köln" gesucht) und klick auf Service -> Covid-19-Impfung. Da gibt es etliche.

Die Seite der Stadt Köln ist anscheinend noch nicht aktualisiert. Aber Apotheker:innen sind aktuell im Film, sollten sie sein ..


Ich würde an Deiner Stelle vorher anrufen, bevor Du auf gut Glück hingehst. Kolay gelsin! :)
Vielen Dank, super Tipp. Ich habe einen Termin für nächsten Freitag gemacht. Früher gings leider nicht mit BA4/5-Impfstoff.
 
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EnRetard

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Bintje

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5 Mai 2018
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Manche Leute in meinem Umfeld haben schon ein zweites Mal mit Corona infiziert.
Ja, kenne ich auch aus meinem Umfeld. Vereinzelt, aber trotzdem.

Das mit den Inzidenzen wundert mich kein Stück. Mein Bruder und Familie leben dort und erzählten schon vor Corona, dass nach dem Oktoberfest regelmäßig eine große Erkältungs- und Grippewelle durch München wabere, weil es die Leute zum Feiern so dicht gedrängt auf die Wiesn ziehe.
Angeblich lägen danach immer halbe Schulklassen flach. Und mit Covid gerät's dann natürlich zum Superspreader-Event.
 
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Alubehütet

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29 Januar 2017
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Wuppertal
Triage: Informativer Thread mit weiterführenden Links. Scheint alles drin zu sein, was man auf die Schnelle zumindest wissen sollte.
 

Bintje

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5 Mai 2018
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Triage: Informativer Thread mit weiterführenden Links. Scheint alles drin zu sein, was man auf die Schnelle zumindest wissen sollte.
In Krankenhäusern wird immer triagiert. In jeder Notaufnahme wird entschieden, wer vordringlich (z.B. Herzinfarkt), weniger schnell (Knöchel verstaucht) oder langsamer (Fußpilz, der am Wochenende angeblich besonders juckt..) behandelt wird.
Anders bei der Ex-Post-Triage: Bedeutet im Klartext, dass eine begonnene Intensivbehandlung bei Versorgungsknappheit (Personal- und/oder Bettenmangel) abgebrochen werden würde, sobald ein Patient mit vermeintlich besseren Überlebenschancen eingeliefert wird. Jüngere und fittere Menschen ohne nennenswerte Vorerkrankungen hätten dabei die Nase ganz vorn. Das Bundesverfassungsgericht hat aber schon 2021 einen Riegel davor geschoben und entschieden, dass der Staat in diesen Fällen einen konkreten Schutzauftrag bzw eine regelrechte Schutzpflicht hat, damit Menschen mit Vorerkrankungen, Ältere und Behinderte nicht benachteiligt werden. Das berücksichtigt auch der jetzige Gesetzesentwurf.

Allerdings: Ärzteverbände und Bundesländer sind teilweise dagegen. Bei letzteren hat es zwar keine praktische Bedeutung, weil die Länder dem Gesetz meines Wissens nicht zustimmen müssen. Aber Ärzteverbände sind der Auffassung, dass die Freiheit der ärztlichen Entscheidung durch das Verbot der Ex-Post-Triage in Frage gestellt sei. Oder weicher ausgedrückt: Die Verantwortung über solche Entscheidungen liege letztlich immer beim Arzt oder den behandelnden Ärzten, argumentieren sie. Nun, das ist natürlich nicht von der Hand zu weisen - einerseits.
Andererseits sollten insbesondere auch Ärzte in der Lage sein, sich an ethisch gut begründete Gesetze zu halten. "Primum non nocere" (erstens nicht schaden) gilt m.W. noch immer! Alles andere fände ich ausgesprochen bedenklich.

Irgendwie habe ich den Eindruck, es geht bei dieser aufgewärmten Debatte noch immer um den anhaltenden Personalmangel in Kliniken und eine besonders emotionalisierende Art, darauf aufmerksam zu machen. Kann man machen, finde ich aber Shice! Statt mit verbreiteten Ängsten zu spielen, sollten die Standesvertreter vielleicht mal Söder und die u.a. von ihm produzierte #Wiesnwelle sowie Karnevalsminister in NRW, Rheinland-Pfalz usw. energischer ins Visier nehmen. In München ist es zu spät, da sind die Kliniken bei Inzidenzen um die 1500 angeblich schon wieder vollgelaufen, las ich.
Und was ist mit Köln, Düsseldorf, Mainz? Zum Beispiel. Kommt ja alles noch... ;)
 

EnRetard

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19 Februar 2017
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Die Verantwortung über solche Entscheidungen liege letztlich immer beim Arzt oder den behandelnden Ärzten, argumentieren sie. Nun, das ist natürlich nicht von der Hand zu weisen - einerseits.
Andererseits sollten insbesondere auch Ärzte in der Lage sein, sich an ethisch gut begründete Gesetze zu halten. "Primum non nocere" (erstens nicht schaden) gilt m.W. noch immer! Alles andere fände ich ausgesprochen bedenklich.
Die Weißkittel müssen vor allem verinnerlichen, dass sie Dienstleister und keine Götter sind und dass es ein Urteil des BVerfG gibt. Sie stehen nicht über dem Gesetz und schon gar nicht über der Verfassung.