Coronavirus Covid-19 ---- Sind die Maßnahmen angemessen?

Da trifft aber nicht nur für Corona Zeiten zu. Es ist generell ein Skandal das Menschen die fast das ganze Leben gearbeitet haben oder unverschuldet nicht konnten, wie Bettler leben müssen, Flaschen sammeln und zu den Tafeln gehen. Das nennt sich Sozialstaat, wie lächerlich und armselig. Kapitalstaat wäre treffender, obwohl ich den Begriff noch nicht gehört habe,
ich glaube nicht, dass das in Deutschland passiert. Wenn schon, dann selber schuld.
 
ich glaube nicht, dass das in Deutschland passiert. Wenn schon, dann selber schuld.
In Wuppertal sieht man viele professionelle Flaschensammler. Die also nicht mal drei Tage vor dem Ersten lostigern, weil ihnen das Geld ausgegangen ist, sondern die täglich mit Einkaufstaschen gezielt feste Routen abgehen, wo sie die Papierkörbe durchsuchen nach weggeworfenen Pfandflaschen und -Dosen. Gut, in Medienberichten heißt es auch, viele würden so ihren Tag strukturiert kriegen. Die einen führen ihren Hund Gassi, die anderen bessern ihre Rente auf mit Pfandflaschensammeln. Aber trotzdem.

Und ja. In den Tafeln fanden sich zumindest früher auch manche Rentner, Witwer, die nicht mal in der Lage waren, Nudeln zu kochen, weil das immer ihre Frau gemacht hatte. Die sich also sonst nur von Dosenfraß ernähren müssten. Und die hier auch Gesellschaft fanden.

Aber viele sind wirklich drauf angewiesen, aus Armutsgründen. Und als Rentner verarmt bist Du nicht nur als ehemaliger Langzeitarbeitsloser.



Ich habe das in Lettland gesehen. O.k. Dann ist das eben so. Aber in Deutschland, in einem der reichsten Länder der Welt, Suppenküchen und Pfandflaschensammler, ich schäme mich immer wieder. Das ist unserer unwürdig.
 
Wie meinst du das? Arme Rentner wurden eingesperrt? Habe ich nicht in Erinnerung. Hatten Rentner nicht alle den gleichen Betrag bekommen oder irre ich mich?

Nachgesehen: der gleiche Betrag war es nicht. Es war der Durchschnittslohn der letzten 20 Jahre, plus Freiwillige Zusatzrente wer eine hatte. Konnte also unterschiedlich sein.

Ich habe den Beitrag von @Skeptiker auch nicht verstanden.

In der DDR gab es kein saziales Netz wie Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe.

Wer nicht arbeiten wollte galt als asozial und war entweder auf sich allein gestellt oder eingesperrt und zur Arbeit gezwungen.
 
In der DDR gab es kein saziales Netz wie Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe.

Wer nicht arbeiten wollte galt als asozial und war entweder auf sich allein gestellt oder eingesperrt und zur Arbeit gezwungen.
10 Tage Corona-Krise und wir sind schon wieder bei Alle Arbeitslosen sind arbeitsscheu und Jeder ist seines Glückes Schmied? Ich kotze gleich.
@sommersonne meinte soviel ich weiß die Rentner mit Renten, die den Lebensunterhalt nicht decken. Und auch Alleinerziehende sind häufig auf Sozialleistungen angewiesen. Darüber hinaus gibt es pflegende Angehörige, die nicht arbeiten können, chronisch Kranke und Leute, deren Lohn nicht ausreicht, um über die Runden zu kommen. Die alle sind Tafel-Kundschaft.
 
In Wuppertal sieht man viele professionelle Flaschensammler. Die also nicht mal drei Tage vor dem Ersten lostigern, weil ihnen das Geld ausgegangen ist, sondern die täglich mit Einkaufstaschen gezielt feste Routen abgehen, wo sie die Papierkörbe durchsuchen nach weggeworfenen Pfandflaschen und -Dosen.
Ach, und das macht Spaß? In den Papierkörben zu wühlen und unter den Parkbänken zwischen den Hundehaufen Bierdosen hervorzufischen? Professionell? Wer macht denn sowas, wenn er es nicht nötig hat?
 
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