Coronavirus Covid-19 ---- Sind die Maßnahmen angemessen?

@Alubehütet Die Schulpflicht in Laschland wird nicht ausgesetzt. Bis Klasse 7 gibt es Präsenzunterricht, ab Klasse 8 Distanzunterricht. Oberstufenklausuren finden statt. Gerade von der Tochter eines Freundes gehört, Schülerin der Q1, der man heute sagte, sie habe sich Montag früh zur Deutschklausur einzufinden und danach rasch nach Hause zu begeben, weil dann der Rest des Schultags per Videokonferenz stattfinden würde.
 
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Über den Aktionismus der Landesoberpfeifen bin ich gerade fassungslos.
Im Frühling gabs einen Lockdown, u.a. weil die Flachpfeifen, namentlich Spahn, keine Masken organisieren konnten und stattdessen logen, die Teile nützten nix.

Jetzt kriegen sie es nicht auf die Reihe, die Pflegeheime, deren BewohnerInnen doppelt so häufig infiziert sind wie der Durchschnitt, aber 50x so häufig daran sterben, sicher zu machen. Wie ginge das? Antigen-Tests (95% Sicherheit) für alle, Personal und Besuch, die die Heime betreten, jedesmal, wenn sie die Heime betreten. Und zack hätten wir nur noch halb so viele Todesfälle. Aber, aber: Spahn hat es nicht geregelt gekriegt, alle Heime mit genügend Tests auszustatten. Weitere Maßnahmen: Maskenpflicht für alle Arbeitenden in geschlossenen Räumen. Immer. Arbeitsräume, die sich nicht ausreichend lüften lassen, schließen. Und: Nix davon zu sehen und zu hören.
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z.B. im Ländle Ausgangssperren von 20 bis 5 Uhr. Kretschmann BW konnte im ZDF Mittagsmagazin darüber hinaus nicht mal sagen, ob er den Einzelhandel schließen würde. Das hatte Laschi schon getan. Alles zu außer Grundbedarf ab Montag. Heißt, morgen tobt der Coronabär über Schildergasse und Westenhellweg und durch die Shopping Malls, weil halb NRW die Weihnachtseinkäufe noch an einem Tag erledigen muss.
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Nicht zu glauben alles.
 
Schlampiges Testen in Köln und Düsseldorf?
Gründliches Testen in Unna?
Ich glaube, dass es eher etwas mit der Art der Arbeitsplätze (Publikumsverkehr, Produktionshallen usw.) und dem Pendeln im öffentlichen Nahverkehr zusammenhängt. Man holt sich das Virus beim Pendeln oder am Arbeitsplatz und streut es dann zu Hause aus, wo es prozentual doppelt zu Buche schlägt im Vergleich zur Großstadt.

Apropos Coronaverharmloser (Querdenker) in den demokratischen Parteien:
Heute machten die Ruhr Nachrichten das Bild einer grünen Ruhrgebietsstadträtin publik, die strickend ihr Mandat als einzige ohne Mund-Nasen-Schutz wahrnahm und in einer Stellungnahme die Covid-19 Infektion mit einem Schnupfen verglich.
notburga-henke-bei-der-ratssitzung-im-kreise-ihrer-kollegen-2321134.jpg

https://www.ruhrnachrichten.de/cast...-rauxeler-stadtrat-plus-1582286.html?amp=true
 

Bitter. o_O

Meine Nachbarin sitzt seit heute in Quarantäne. Sie selbst hat noch nix, aber ein eng mit ihr befreundetes Ehepaar, das bis vorgestern von Grippe sprach und gestern Abend die Testergebnisse bekam.
Corona, was sonst. Zwei (+ x) auf einen Streich. Unmittelbar davor hatten sie noch ausgiebig Kontakt.
Kirchengemeinde; sie ist Küsterin. Hoffentlich bleibt sie gesund. Sie ist im Risikoalter (60+), aber gegen gar nichts geimpft, weil sie glaubt, alle Kelche würden an ihr vorbeigehen. Hoffentlich hat sie Glück und es bleibt so.
 
Wie ich vor Monaten schon sagte, Hauptinfektionsquelle sind für mich die öffentlichen Verkehrsmittel sowie die Schulen.

Kinder sind meist symptomlos infiziert, deshalb werden die Infektionen gar nicht erst bemerkt, sie verteilen es dann aber weiter.
Nur sind Kinder ein emotionales Thema, da traut sich die Politik nicht wirklich ran, zornige und empörte Eltern sind das letzte was die Politiker brauchen, deshalb lassen sie es einfach laufen und die Schulen solange wie möglich offen.
Getestet wird da auch nicht wirklich, man will es auch gar nicht so genau wissen.

Öffentliche-Verkehrsmittel.
Jeden Tag muss ich sie nutzen, ich bin darauf angewiesen.
Stinkende feuchte Luft, die schon die Lungen von 500 anderen Fahrgästen durchquert hat.
Dicht an dicht steht man dort, schwitzende hustende Leute überall.
Und zwischendrin rumquarkende Schüler die sich in die Bahn drängen,
so wie man es als Kind früher selbst gemacht hat.
Wer das täglich erlebt, der hat zu den Gründen wieso Corona wieder um sich greift keine Fragen mehr.

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Jetzt kriegen sie es nicht auf die Reihe, die Pflegeheime, deren BewohnerInnen doppelt so häufig infiziert sind wie der Durchschnitt, aber 50x so häufig daran sterben, sicher zu machen.
Am linken Niederrhein ist in Krankenhäusern absolutes Besuchsverbot. Kenne einen, der mit über 80 Jahren zum zweiten Mal zwangsweise in die geschlossene Psychiatrie gekommen ist (Altersdepression, früher nie dergleichen gehabt). Fünf Wochen, und nicht einmal die eigene Tochter hat ihn besuchen dürfen. Was dem Genesungsprozeß natürlich ungeheuer förderlich ist.
 
Der Kölner Stadtanzeiger hatte heute, leider nur in der Printausgabe, (Kommentar dazu auch online hinter der Paywall), einen langen Artikel darüber, dass massenhaft Leute einsam sterben, weil Kölner Krankenhäuser keine Besucher mehr reinlassen bzw. Ärzte nach Gutdünken darüber entscheiden, wer Sterbebegleitung durch seine Angehörigen kriegen darf und wer nicht. Covid-19-Patienten ganz und gar nicht.
 
Der Kölner Stadtanzeiger hatte heute, leider nur in der Printausgabe (...)einen langen Artikel darüber, dass massenhaft Leute einsam sterben, weil Kölner Krankenhäuser keine Besucher mehr reinlassen bzw. Ärzte nach Gutdünken darüber entscheiden, wer Sterbebegleitung durch seine Angehörigen kriegen darf und wer nicht. Covid-19-Patienten ganz und gar nicht.

Ich kenne inzwischen mehrere Menschen, die in den letzten Monaten ältere oder alte Verwandte verloren haben.
Die sind allein gestorben, weil noch nicht mal die Kinder zu ihnen gedurft haben oder es zu lang dauerte mit einer Besuchsgenehmigung. Keine Covid-Patienten. Und ich halte das für Quatsch. Natürlich dürfen Besucher zu Sterbenden. Da wieherte offenbar der Amtsschimmel in der Krankenhausbürokratie.
 
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