Coronavirus Covid-19 ---- Sind die Maßnahmen angemessen?

Jaja! :) Nicht gewußt? Und wieder was gelernt im Telekolleg-Talk-Forum! :D
Na ja, ich weiß nicht, ob die Grundversorgung der Junkies in Druckräumen, drogenabhängiger Prostituierten in Hygiene-Mobilen und die Bereitstellung von Aufwärmcafés für Obdachlose und Alkoholiker nicht auch in den Bereich der Sozialpolitik fällt - gerade in Pandemiezeiten, wenn in diesen hygienisch betrachtet sensiblen Bereichen nur die ganz Harten vor Ort sind. Man sollte mal eine Umfrage machen, um das Wahlverhalten der streetworker zu ermitteln, die laut Telekolleg nichts mit der sozialen Frage zu tun haben.
 
Ja genau! Deswegen gibt es aus BaWü ja auch die Initiative, Mary Jane legal durch Deitschland....oder zumindest BaWü laufen zu lassen^^
Der Geschäftssinn der Schwaben ist ungefähr so legendär wie derjenige der Holländer.
Für die Legalisierung von THC sprechen neben dem ökonomischen Argument allerdings viele andere. Diese werden von den Grünen kommuniziert.
Im übrigen wurde sogar ein positiver Effekt von Cannabis-Konsum auf die Corona-Abwehr von kanadischen Forschern festgestellt:
https://www.mdr.de/brisant/cannabis-hilft-gegen-corona-100.html

Hier gibt es inzwischen das rauschfreie Cannabis im Kiosk zu kaufen. In Kürze werden die Grenzen zwischen berauschend und rauschfrei wohl fließend sein. Wer hätte das 1980 gedacht?
 
Beim Impfstoff der Universität Oxford gemeinsam mit dem Pharmamulti Astrazeneca ist wiederholt in den Testreihen etwas schiefgelaufen, weshalb er unerwartet spät auf den Markt kommt.

Ein absoluter no-go-Fehler war, das eine Testgruppe im ersten Impfgang nur 50% des vorgesehenen Impfstoffs erhielt und erst im zweiten die vollen 100% – Mit dem verblüffenden Ergebnis, daß diese Gruppe eine Sicherheit >90% erzielte. Muß nichts heißen, kann viele Gründe haben, hatte C. Drosten damals in seinem Podcast ausführlich diskutiert.

Das Team hat allerdings für demnächst diesbezüglich eine Pressekonferenz angekündigt. – Ich google jetzt den Link nicht heraus. Wenn die PK kommt, ist früh genug. Aber da ist wohl noch Hoffnung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Team hat allerdings für demnächst diesbezüglich eine Pressekonferenz angekündigt. – Ich google jetzt den Link nicht aus.
Ah, unter anderem hatte ich das daher (sowieso interessanter Meinungsbeitrag):

ChAdOx1... ist jenes Vakzin, das die Universität Oxford gemeinsam mit dem Pharmamulti Astra Zeneca entwickelte. Ihm kam bei der Corona-Impfstrategie der EU von Anfang an eine Schlüsselrolle zu, zumal es lange als aussichtsreichster Kandidat galt.​

Doch Probleme beim Studiendesign führten dazu, dass die beiden Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna schneller die für die Zulassung nötigen Daten einreichen konnten. Um der Behauptung des Planungsdesasters Nachdruck zu verleihen, hielt es der "Spiegel" für "höchst unwahrscheinlich", dass ChAdOx1 noch im Frühjahr zugelassen werden kann.​

Angesichts der kürzlich erfolgten Approbation des Impfstoffs in Großbritannien war diese Vermutung allzu pessimistisch. Wenn die EU-Zulassung von ChAdOx1 also im Februar erfolgen sollte, ist das zwar nicht ganz ideal. Es verringert das Planungsdesaster jedoch sehr – zumal man eine neue Verabreichungsformel gefunden haben will, die ChAdOx1 so wirksam macht wie die beiden mRNA-Vakzine.​

Beim Oxford-Impfstoff ist zudem klar, daß er wie die klassischen Influenca-Impfungen darauf abziehlt, daß das Immunsystem Corona erkennt und niederknüppelt (T-Zellen usw.). Daß ich nach Verimpfung also nicht mehr infektiös werde, keine Maske tragen muß. (Hm. Bei „nur“ 70%ger Wirkung vielleicht besser doch noch eine Weile?) Das wäre der persönliche Vorteil. Der allgemeine Vorteil ist, daß er zur Herdenimmunität beiträgt. Für die mRNA-Impfstoffe ist das nicht raus.
 
Zuletzt bearbeitet:
ziemlich genau der durchschnittlichen Wirksamkeit von Grippe-Impfungen. In weniger erfolgreichen Jahren kann das sogar deutlich darunter liegen.
welche Sterberate hat Influenza noch gleich? Und wie ansteckend ist sie? Du verglichst Äpfel mit Birnen.

Wobei du vermutlich gar nicht die Wahl haben wirst, weil normalerweise halt verimpft wird, was zugelassen und lieferbar ist.

Genau das wäre höchst unethisch. Wer entscheidet, wer den 95%igen Impfstoff bekommt und wer den 62%igen? Herr Laumann vielleicht, der die immobilen Pflegefälle zu Hause schon mal mit dem Warten auf den Astra-Zeneca-Impfstoff, der leichter zu lagern ist? Wer entscheidet hier über Leben und Tod und auf welcher Rechtsgrundlage?
 
Zuletzt bearbeitet:
welche Sterberate hat Influenza noch gleich? Und wie ansteckend ist sie? Du verglichst Äpfel mit Birnen.

... offensichtlich hast Du auch im neuen Jahr nicht sinnerfassend gelesen, aber das macht nichts. Das Jahr ist noch jung. ; ) Und da ich nicht auf ein Wunder zu hoffen wagte, helfe ich Dir gern:

(...) Warum schreibe ich das? Weil es sich um ein Virus handelt, das mutiert. Wie auch Sars Cov-2. Womit ich (wohlgemerkt!) Corona nicht mit einer Grippe gleichsetze, sondern nur an die diesen Erregern innewohnende Fähigkeit zur Mutation erinnere.(...)
 
Frohes Neues, liebe @Bintje, liebe
@lilyofthevalley und lieber @Alubehütet .


@Bintje, du vergleichst Äpfel mit Birnen und bist anscheinend nicht willens, auf den Sachverhalt zu einzughen. Noch mal: Die in den letzten Jahren aufgetretenen Influenza-Stämme waren allesamt weitaus harmloser als Covid-19. Influenza-Viren sind notorisch mutationsfreudig mit weitaus schwerwiegenderen Auswirkungen auf die Immunität nach durchgemachter Erkrankung ebenso wie nach Impfung. Sars-CoV-2 mutiert zwar ebenfalls häufig, bislang - in einem Jahr - haben Mutationen nur in einer Handvoll Einzelfällen zu Zweitinfektionen geführt und soweit bekannt, keinen Impfstoff in seiner Wirkung eingschränkt. Das ist bei Influenza grundsätzlich anders, weshalb jedes Jahr auf gut Glück ein neuer Impfstoff entwickelt werden muss, im mehr oder weniger spekulativen Vorgriff auf die ein Dreivierteljahr später grassierenden Stämme. Da kann man tatsächlich über 60% Effektivität froh sein.

Im Fall von Sars-CoV-2 besteht wegen desr anderen Mutationsverhatltens kein Anlass, mit 60% zufrieden zu sein und auf das bei der Influenza illusorische Ziel der Herdenimmunität zu verzichten.
 
(...)Influenza-Viren sind notorisch mutationsfreudig mit weitaus schwerwiegenderen Auswirkungen auf die Immunität nach durchgemachter Erkrankung ebenso wie nach Impfung. Sars-CoV-2 mutiert zwar ebenfalls häufig[ (...)

Genau. Anderes habe ich nicht zum Ausdruck gebracht. Und nun darfst Du Dein Haupt weiter so lange über der Suppe schütteln, bis endlich ein Haar hineinfällt. ^^
 
Ist es noch zu früh für gewisse, aber signifikante Unterschiede in der Mutationstätigkeit von Sars-CoV-2 und Influenzaviren? Zu früh für sachbezogene Beiträge scheint es dir jedenfalls zu sein.
 
Top