Das Team hat allerdings für demnächst diesbezüglich eine Pressekonferenz angekündigt. – Ich google jetzt den Link nicht aus.
Ah, unter anderem hatte ich das
daher (sowieso interessanter Meinungsbeitrag):
ChAdOx1... ist jenes Vakzin, das die Universität Oxford gemeinsam mit dem Pharmamulti Astra Zeneca entwickelte. Ihm kam bei der Corona-Impfstrategie der EU von Anfang an eine Schlüsselrolle zu, zumal es lange als aussichtsreichster Kandidat galt.
Doch Probleme beim Studiendesign führten dazu, dass die beiden Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna schneller die für die Zulassung nötigen Daten einreichen konnten. Um der Behauptung des Planungsdesasters Nachdruck zu verleihen, hielt es der "Spiegel" für "höchst unwahrscheinlich", dass ChAdOx1 noch im Frühjahr zugelassen werden kann.
Angesichts der kürzlich erfolgten Approbation des Impfstoffs in Großbritannien war diese Vermutung allzu pessimistisch. Wenn die EU-Zulassung von ChAdOx1 also im Februar erfolgen sollte, ist das zwar nicht ganz ideal. Es verringert das Planungsdesaster jedoch sehr – zumal man eine neue Verabreichungsformel gefunden haben will, die ChAdOx1 so wirksam macht wie die beiden mRNA-Vakzine.
Beim Oxford-Impfstoff ist zudem klar, daß er wie die klassischen Influenca-Impfungen darauf abziehlt, daß das Immunsystem Corona erkennt und niederknüppelt (T-Zellen usw.). Daß ich nach Verimpfung also nicht mehr infektiös werde, keine Maske tragen muß. (Hm. Bei „nur“ 70%ger Wirkung vielleicht besser doch noch eine Weile?) Das wäre der persönliche Vorteil. Der allgemeine Vorteil ist, daß er zur Herdenimmunität beiträgt. Für die mRNA-Impfstoffe ist das nicht raus.