Das Wetter

Mendelssohn

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17 Januar 2016
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Ich habe überlegt, ob das Thema eher in small talk oder in Fortsetzung folgt paßt. Habe mich dann für die philosophische Variante entschieden.
Hier können wir uns darüber unterhalten, ob es uns zu kalt oder zu heiß für die Jahreszeit ist, ob wir Weicheier, Klima-Verschwörungstheoretiker oder Anhänger der Bauernregeln sind.
Heute, am 18. April 2017, ist es eindeutig zu kalt. Und vorher war es eindeutig zu trocken.
Ich hätte mich über warmen Regen für den Garten (und die Bauern) gefreut. Jetzt frieren Sproß und Blüte wieder im abperlenden Eiswasser ein.
 

beren

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29 März 2015
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18 bis 24 Grad reichen mir. Wärmer muss es nicht sein und bei kälter friert mir mein Hals, wie z.B. heute. :)
 

eruvaer

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7 April 2014
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Liebe.
Wetter nehme ich wie es kommt.
hab weder Garten noch arbeite ich draußen.

dennoch fühle ich bei jedem Wetter auch mit denen die davon abhängig sind. familiär bedingt die bäuerliche Wetterabhängigkeit und beziehungsbedingt mittlerweile auch für die, die wirklich jeden Tag das ganze Jahr den ganzen Tag draußen stehen.

so sehr wie diese unter dem Wetter zu leiden haben, so sehr genieße ich es.
bis 24C darüber bin ich im dunklen Innenraum.

ich liebe die Eiseskälte wo die Luftfeuchtigkeit glitzernd gefriert, wo es selbst dafür zu kalt ist und den Schnee...Schneeregen verwirrt mich jedes mal aufs Neue. wie nie dagewesen...
und die unterschiedlichen Klänge bei verschiedenem Wetter...
ich liebe die laue Brise und den regnerischen Sturm der einem Striemen ins Gesicht peitscht und durch jede noch so kleine Ritze durch die Kleidung dringt...
den pladdernden Schauer im Herbst, der sich in Bächen die Wege herunter stürzt und kleine Seen überall zurück lässt...
mit Schuhen durch die Matsche patschen...
und auf eine warme weiche Frühlingswiese voll weichem duftigen Moos und zarten Blüten fallen lassen...
die prickelnd warmen Strahlen auf der Nase spüren während die Füße in einem kalten klaren Bach zwischen glitschigen Kieseln stehen...
im Dunkeln durch Wälder wandeln während die Blätter im Wind rauschen oder es im Winter in den kahlen Ästen knarzt.

ich mag Wetter. :)
 

Skeptiker

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26 Januar 2008
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Also zu forderst, Bauern und deren Bedürfnisse scheren mich einen Dreck!

Heute zum Beispiel, liebte ich die dicken Schneeflocken, welche gegen die grelle Sonne hinter fulminanten Wolkenstrukturen, fielen!
 

sommersonne

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19 März 2017
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Leipzig
Wenn ich mir Wetter wünschen dürfte dann wäre das: durchgängig 25 Grad, Sonne, ab und zu ein laues Lüftchen. Nachts darf es ruhig immer regnen. Regnen, nicht gießen bitte.
Na ja, gewünscht ist ja schnell.
 

Mendelssohn

Well-Known Member
17 Januar 2016
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Der Winter kommt immer später.
An den Märzwinter im Jahr 2010 kann ich mich gut erinnern. Nun geht es in Richtung Maiwinter, nachdem der Waldmeister schon vorzeitig in Blüte steht und die frostigen Nächte uns erst einmal erhalten bleiben. Die Jahreszeiten verschieben sich. Vielleicht erleben wir gerade, wie sich der Globus vom Kopf auf die Füße oder umgekehrt stellt. :)
 

eruvaer

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7 April 2014
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Liebe.
Winter? welcher Winter?
früher.. Da gab's noch sooooooooooooo viel Schnee... als ich klein war gab's auch noch recht viel Schnee... jetzt kommt der meist gar nicht und wenn nur an vereinzelten Tagen mal etwas...
nääää Winter ist auch nicht mehr was es war... damals als Busse noch im tiefen Schnee den Berg hinab auf mich zugeschlittert kamen, weil sie trotz Warnung doch die Kurve nehmen wollten...solche Winter hat's nicht mehr auf meinem Breitengrad :(

hab da sogar Bilder zu.. :D

best_winter_num_ice_days_halfsize.png

worst_winter_num_ice_days_halfsize.png

die haben nur bei der benennung der Bilddateien was verwechselt und die kalte Winterkarte "worst winter" und die warme Karte "best winter" genannt. Anfänger. etwas nachlässig die Herrschaften bei Winterchronik.de
 

beren

Well-Known Member
29 März 2015
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Ich erinnere mich an meine Grundschulzeit, wo ich mit Schal im Gesicht zur Schule musste und kaum sehen konnte, wo ich eigentlich ging. Vielleicht kommt es mir so vor oder damals waren die Winter wirklich noch kälter, härter, schlimmer. Eine kurze Strecke kam mir damals vor wie unendlich.
 
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