des deutschen liebstes kind...

Zerd

Well-Known Member
das auto..

sind die zeiten des individualverkehrs bald vorbei?

bzw sollten wir nicht alle miteinander nach anderen lösungen der fortbewegung suchen?

Denkst Du nicht auch, dass die bisherigen Antworten - so sie denn auch nur ein klein wenig repräsentativ sind, und das sind sie mE - Deine Fragen restlos beantworten?

Ich habe in letzter Zeit wieder vermehrt mit jungen Menschen zu tun gehabt, so etwa Ende der Schulzeit, Anfang der Uni. Und ihre Denkweise fand ich dermaßen konsum- und leistungsorientiert, dass sie gar nicht mehr in der Lage schienen, übergeordnete Zusammenhänge zu denken, zum Teil fehlt ihnen auch einfach die Zeit und Muße dazu.

Vielleicht wäre es eine gute Idee, eine App zu diesen Fragen zu erstellen und zu vertreiben. So würden sich sicher sehr viel mehr junge Leute sehr viel länger mit solchen Fragen beschäftigen. Natürlich auch nur, bis sie von der nächsten App abgelöst wird.

Meine persönöliche Meinung, der ich seit über acht Jahren kein Auto mehr fahre: natürlich wird der Individualverkehr in dieser Form sehr bald schon an seine Grenzen stoßen, das ist ja schon Allgemeinwissen. Aber ernsthaft nach Alternativen wird man wohl erst suchen, wenn die meisten Tankstellen schon dicht gemacht haben und genügend Firmen rote Zahlen schreiben. Und das dauert noch ein paar Jährchen. Bis dahin werden wohl die Trends nach SUVs und schnellen Sportwagen ungebremst anhalten.
 
S

sommersonne

Guest
Es ist eine riesige Industrie (vom Hersteller bis zum Autofahrerhandschuh) rund ums Auto. Sollte der Individualverkehr eingeschränkt werden oder ganz aufhören, gehen eine riesige Menge Arbeitsplätze verloren.
Das kann sich ohne Alternativen kein Staat leisten.
Nicht umsonst wurde ein SPD-Politiker gerügt als er eine Tempobeschränkung angeregt hat.
 
C

CrazyWoman

Guest
Ich steh' auf Individualverkehr. Das Gruppending ist nicht so meins. :D
 

TheCore

Moderator
Ich habe in letzter Zeit wieder vermehrt mit jungen Menschen zu tun gehabt, so etwa Ende der Schulzeit, Anfang der Uni. Und ihre Denkweise fand ich dermaßen konsum- und leistungsorientiert, dass sie gar nicht mehr in der Lage schienen, übergeordnete Zusammenhänge zu denken, zum Teil fehlt ihnen auch einfach die Zeit und Muße dazu.

Junge Leute sind heute einfach leicht zu verunsichern und werden so, wie die alten sie haben wollen. Du kannst dich ja mal an einer Uni umsehen: was da an Arbeitgeber-Marketing mit Flyern, Plakaten und ganzen Veranstaltungen abläuft, ist ein intellektueller Offenbarungseid. Meine Lieblings-Anzeige: http://bernhard-koppenhoefer.de/89.html
 
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