Die bittere Wahrheit über Multi-Kulti

Ihr habt ja recht. Aber was kann man tun. Ich wollte es ja nie glauben, aber die große Masse der Menschen ist einfach doof, unbedacht, unsensibel, ahnungslos und zu faul etwas dazu zu lernen. Scheint auch nicht nur auf D beschränkt zu sein, gibt es überall.
Dagegen kann man kaum etwas tun. Besser man hält sich an die paar Leute die etwas im Kopf haben.
 
Also ich wurde auch schon gefragt,ob ich deutsch spreche-man hielt mich für ne Russin:rolleyes: meinen Sohn auch schon...scheint wohl gerade "in" zu sein...oder meine Söhne berichten ,das sie aufgrund ihres Nachnamens genervt werden ob sie türkisch ,arabisch oder wer weiß was sind und nicht so aussehen ,von eben diesen Leuten.Das geht sogar soweit,das sie bei Heirat den Namen der Partnerin annehmen möchten...........ist kein reines "Migrantenproblem"
 
Ich setze mich dann auf die Finger manchmal, hilft auch.
Auf die Finger setzen ist idR unnötig.
Ich ignoriere ohne Funktionm, ist nicht schwer, reine Gewohnheitssache.
Man sollte sich keinen Streit aufzwingen lassen- das belastet nur.
Nur dann aus-einander-setzen, wenn einem danach ist, wenn man quasi "Lust" dazu hat. Man weiss, was man tut und es belastet weniger. Auch dann ist aber darauf zu achten, rechtzeitig den Absprung zu schaffen und bis dahin nicht zuviel Negativität anzuhäufen.
 
Du machst es daran fest, dass er Dich via Nationalität identifiziert hast, einfach "Frau" wäre Dir lieber gewesen. Ist ok. Ich bewerte solche Dinge generell nicht mehr über, da es mir hier fast tagtäglich passiert, dass ich als yabanci plus irgendeinen oder keinen Zusatz bezeichnet werde, von offiziellen bis privaten Kontexten. Juckt mich null. Soll der eine hanimefendi sagen, der nächste yabanci. Who cares?

Du vergleichst deine Situation als Deutsche in der Türkei immer mit unserer Situationen als Deutsch-Türken. Aber das funktioniert nicht. Zum einen ist die Xenophobie speziell gegen Türken sehr viel weiter verbreitet und tiefer verwurzelt in der jüngeren Geschichte und zum anderen deutlich stärker gesellschaftlich akzeptiert. Zudem leben in Deutschland auch mehr Türken als Deutsche in der Türkei. Deutsche werden in der Türkei nicht ansatzweise so zum Feindbild gemacht wie wir hier. Ich habe z.B. in der Türkei noch nie etwas schlechtes darüber gehört, dass ich eine deutsche Mutter französischer Abstammung habe, aber dafür umso öfters etwas Negatives in Deutschland über die Tatsache, dass mein Vater Türke ist. Ich habe ja schon öfter diverse Situationen aus meinem Leben hier geschildert, wo es um ausländerfeindliche Aussagen von normalen Bürgern, Lehrern bis hin zu Polizisten ging...und viele andere Türken in D haben wohl schon ähnliche Ding erlebt. Man gibt's sich hier ja auch schon immer schön Mühe, Straftaten von Deutsch-Türken medial öffentlichkeitswirksam auszuschlachten aber wenn z.B. Gewalt aus der anderen Richtung kommt, nennen das die deutsche Medien herablassend respektlos "Döner-Morde". Die Feindlichkeit gegen Türken in Deutschland hat eine lange und intensive Geschichte, das lässt sich in keinster Weise mit der Situation von Deutschen in der Türkei vergleichen.
Irgendwie willst du solche Dinge immer etwas bagatellisieren
 
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